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Das Thema Putzfrau gilt zu Recht als ein heikles. Zwar ist unbestritten, dass die Anforderungen des Berufsalltags es immer weniger erlauben, die häusliche Ordnung ohne fremde Hilfe aufrechtzuerhalten. Dass jene, die den Dreck hinter einem wegmachen, nicht auch als solcher behandelt werden sollten, hat sich aber nur mangelhaft herumgesprochen.
Selbst Elizabeth II. von Großbritannien muss das ganz offenbar erst lernen - dabei galt die bisher durchaus als gut erzogen. Auf der Webseite der Queen ist aktuell eine Stelle als Reinigungskraft für Schloss Windsor ausgeschrieben. Das allein wär's ja nicht: Auch der königliche Thron muss schließlich hie und da gewischt werden.
Ungustiös wird es nur, wenn die Königin nicht bereit ist, dafür zumindest jenes Gehalt zu zahlen, das von der eigenen Regierung als Existenzminimum empfohlen wird. Statt der ohnehin mageren 8,55 Pfund pro Stunde macht die Queen nämlich nur 6,67 Pfund (8,32 Euro) fürs Hinterher-Wischen locker.
Es ist schon auffällig, dass sich gerade jene oft besonders herrisch aufführen, die es sich ganz locker leisten könnten, ihr Reinigungspersonal mit Respekt zu behandeln. Dazu gehört gewiss nicht nur, aber ganz wesentlich eine der Intimität der Aufgabe entsprechende Bezahlung. Geld stinkt bekanntlich nicht - der Geruch, ein Ausbeuter zu sein, legt sich hingegen sehr dauerhaft über die Reputation. (corti, DER STANDARD, 19.11.2012)
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vom Arbeiten wird man net reich, reich wird man nur vom Sparen.
Und um wirklich reich zu werden muss man folglich entweder bescheiden leben, oder eben (bei Anderen) sparen....
asozial bis zum Gehtnichtmehr... was soll man denn bitte auch von einer "von Gott" erlauchten Monarchin halten?
Genau sind's, die Schönen und die Reichen und die Mächtigen!
Das sind die gleichen Ar..l..er, die sich für ihre Taxifahrt eine Rechnung mit den Worten "Das gestrige Datum ist eh kein Problem, gelt!" geben lassen und für die 11,80 EUR-Fahrt 20 CentTrinkgeld geben...
prinz william hat jedenfalls 2000 klo geputzt
http://www.tagesspiegel.de/weltspieg... 85738.html
ob die Queen klo geputzt hat, weiß man nicht,
aber jedenfalls militärdienst in WK2
"1944 überzeugte Prinzessin Elisabeth ihren Vater, ihr zu erlauben, einen eigenen Beitrag zu den Kriegshandlungen zu leisten. Sie schloss sich dem Heimatshilfsdienst ATS (Auxiliary Territorial Service) an, wo sie unter ihrer Dienstnummer No 230873 Second Subaltern Elizabeth Windsor ihren Dienst leistete. Sie machte den Führerschein und wurde zur Automechanikerin und Kraftfahrerin ausgebildet. Diese Ausbildung war die erste, die sie gemeinsam mit anderen machte. Sie war das erste und bis 2006 einzige weibliche Mitglied der königlichen Familie, das Militärdienst geleistet hat. " siehe wiki
es sind GBP 13.000 pro Jahr - somit GBP 250 pro Woche und bei 30 Std - 8,33 GBP pro Stunde, die auch bei Nichtanwesenheit (Urlaub, Krankheit, Feiertage, etc.) zu bezahlen sind.
somit sind's immerhin 10,4€ pro Stunde (als Einstiegslohn bezeichnet)
ganz zu schweigen davon, daß der angegebene Stundenlohn einfach falsch berechnet wurde, wird auch nicht berücksichtigt, daß der Lohn der Putzhilfe auch aus öffentlichen Mitteln gespeist wird.
Wie würde wohl der Kommentar zu einer überdurchschnittlich entlohnten Putzkraft aussehen? - Queen wirft unser Geld beim Fenster raus
Stimmt schon - die Queen bekommt vom Steuerzahler ein Jahresbudget zur Erhaltung ihrer Schlösser und ihres Haushaltes! Die Einteilung ist jedoch ihre Entscheidung - aber jetzt kann sie halt Alles was sie bei der Reinigungskraft spart für ihre Hunde ausgeben oder was immer ihr wichtiger erscheint! Übrigens - die Queen ist auch einer der größten Empfänger von EU Agrarförderungen!
Niemandem würde es einfallen, zB. den österreichischen Bundespräsidenten für die Gehälter fürs Reinigungspersonal im Parlament verantwortlich zu machen (Den Vergleich halte ich für zulässig, da die von der Queen genutzten Staatsgemächer des Schlosses maximal ca. 20% der Gesamtgebäudefläche ausmachen - der Rest ist öffentlich zugänglich - und, ähnlich wie die Ruhe- und Nächtigungsräume im öst. Parlament, nur an einigen Wochenenden im Jahr zu Wohnzwecken benutzt werden).
Ich verstehe schon - Respekt vor der alten Dame die so tapfer ihre Aufgabe erfüllt - zu Lasten ihrer ganzen Familie! Schon vergessen? Aber ja die Bilder die da so über den Fernseher kommen sind ja wirklich schön!
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