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vergrößern 645x440Supermoto Ducati Hypermotard, Jahrgang 2013.
vergrößern 645x440Der neue Testastretta leistet 110 PS.
vergrößern 645x440Die ab Werk verschärfte Hypermotard SP.
vergrößern 645x440Wie die Normalo-Hypermotard ist auch die SP an einem respektablen Endrohr erkennbar.
vergrößern 645x440Längere Ausfahrten sind der Job der Hyperstrada.
vergrößern 645x440Zwei Seitenkoffer und ein ordentliches Windschild künden von den Tourer-Qualitäten.
Nanu, denk ich, macht Audi jetzt im ganz großen Stil sauber, nachdem sie Ducati übernommen haben? Denn auf der EICMA in Mailand stellt Ducati eine neue Hypermotard vor. Sie erinnern sich, diese Straße gewordene Supermoto, mit dem aggressiven Styling, der knochenharten Sitzposition und den Spiegeln, die dauernd bersten, weil sie am Lenkerende montiert sind. Und warum muss man die jetzt neu machen? Was passt an der Bestehenden nicht? Und da hagelt mir auf einmal eine Zahl durch den Kopf: Sechs!
Sechs Jahre ist es her, dass Ducati diesen brutalen Kurvenräuber präsentiert hat. 2006. Erinnern Sie sich noch? Matafix. Big City Life. Mozartjahr. Österreich übernimmt den EU-Vorsitz. Prodi gewinnt gegen Berlusconi. Deutschland verliert im WM Semi-Finale gegen Italien. Natascha Kampusch kann ihrem Entführer entkommen. Und ja, Ducati präsentiert die Hypermotard.
So gesehen wird es eh Zeit, dass eine Neue kommt. Und sie schaut jetzt noch schärfer aus - und die Spiegel haben wieder einen sicheren Platz. Die Front ist glatter, das Heck schmaler. Statt durch die Doppelläufige unterm Sitz atmet die neue Hypermotard nun durch ein mächtiges Rohr auf der Seite. Wichtigste Neuerung ist aber sicher der Motor.
Ein 821 Kubikzentimeter großer Testastretta treibt die Hyper jetzt an. Keine Angst, das schiebt sicher böse an, denn Duc holt 110 PS aus dem Zweizylinder und bringt ein Drehmoment von 89 Newtonmeter aufs Hinterrad.
Die brutale Sitzergonomie hat Ducati entschärft, den Lenker höher montiert. Rahmen und Schwinge wurden neu entwickelt, und ein 16-Liter-Tank sorgt jetzt für mehr Reichweite. Und weil heute niemand mehr ohne elektronische Spielereien fahren mag, gibt es diese auch auf der Hypermotard. Das ABS kennt drei Stufen, die Traktionskontrolle gleich derer acht. Über die Riding-Modes Sport, Touring und Stadt wählt man sich durch die elektronsichen Schutzengel.
Race, Sport und Wet heißen die Modes auf der Hypermotard SP. Auch die wird es geben. Sie ist die ab Werk nachgeschärfte Version, hat statt der 43-Millimeter-Kayaba Gabel und des Sachs-Federbeins eine Marzocchi-Gabel mit 50 Millimeter Durchmesser und dämpft hinten seriös mit Schwedengold, also Öhlins. Die SP rollt auf Diabolo Supercorse SP statt auf den Diabolo Rosse II, ist mit 171 Kilogramm um 4 Kilogramm leichter, dafür ist mit 890 Millimeter die Sitzhöhe um 2 Zentimeter höher als bei der 08/15-Hypermotard.
Erkennen werden wir die SP am konischen Alulenker, der radial montierten Bremspumpe, den Carbon-Applikationen und der Farbe. Während die Hypermotard in rot und mattschwarz durch die Kurven wildert, wird die SP rot, weiß und schwarz sein.
Aber auch eine handzahmere Version der Hypermotard wird es geben, die speziell auf Touren von 400 bis 500 Kilometer ausgelegt ist. Die heißt dann aber nicht GT, sondern gleich Hyperstrada. Sie ist rot und arctic-weiß, hat einen höheren Lenker, ein ordentliches Windschild, mächtigere Koderer, zwei Steckdosen, einen Hauptständer und eine gemütlichere Sitzbank. Die gibt es dann auch mit einer Sitzhöhe von 830 Millimeter.
Ach ja, und nicht zu vergessen: Zwei Seitenkoffer mit je 50 Liter und ein Topcase mit 31 Liter Fassungsvermögen sind auch montiert. Und das ist zusammen ziemlich genau die Hälfte dessen, was in einen Audi A1 geht, wenn man die Sitze nicht umlegt. Ein Zeichen? (Guido Gluschitsch, derStandard.at, 19.11.2012)
Link
Die einen hassen ihn – die anderen brauchen ihn wie einen Bissen Brot: einen Auspuff von Akrapovič
Also der Auspuff ist ganz klar das Resultat von Materialeinsparungen und sieht an den jetzigen HM Modellen viel besser!
Und die Hyperstrada ist ja nur mehr schiach - wenn ich ein Reisemotorrad will dann hole ich mir gleich eine BMW und bastle nicht ein paar Koefferchen und einen hoehren Windschutz auf die HM! Graus....
Die neuen Spiegel machen Sinn - ich aergere mich regelmaessig mit diesen Ausklappdingern die die HM im Moment hat.
Vor allem die Hypermotard SP gefällt mir wirklich sehr, sehr gut - deutlich besser als ihre Vorgängerinnen.
Das Einzige, das mich persönlich ein wenig stört ist das Schrumpfen des Motors.
Sicher, man hat nun generell 110 PS, aber die 1100er war vom Hubraum (und vom doch zumindest etwas höheren Drehmoment) her schon fein.
Also ich kann nur von mir sprechen und für mich gilt die Devise, auf Italienische Moped ganz klar ge********.
Das Design ist super, keine Frage, die Technik mag auch stimmig sein, aber Verbrauch, Verschleiss und Kundenservice sind unter aller Sau.
Deshalb bleib ich bei Einheimischen Produkten, die haben mich bis jetzt noch nicht Enttäuscht..
P.S. Bitte Berichte über Duke 690R und 1290 Superduke.
Danke
die technik ist shice, aggressives aussehen aber nix dahinter, vor allem bei ducati. bestes beispiel: panigale. oder (grosse) streetfighter. oder hypermotard. eine brutale oder tuono oder RSV: ok. eine TNT: ok. mit meiner ollen SDR hab ich noch jeden dieser mit elektronik vollgestopften high-tech bomber eingestampft, und die läuft seit 60.000km einwandfrei.
KTM LC4, Gott hab sie selig.
Bei der ersten Ausfahrt ist das Federbein gebrochen, der Sitz hat sich nach 2 Wochen aufgelöst, Zylinder musste auf Grund eines Gussfehlers getauscht werden, insgesamt drei Kipphebel abgerissen ...
Die Qualität der KTMs wurde nur noch von jener der amerikanischen Seuchen unterboten
die erste Version gefahren, meine mit 25.000 KM, BJ2001, hat bis dato nix ungewöhnliches gehabt. Erst 2012 musste die Gabel neu gemacht werden, weil sie ölte, sonst nie was kaputt..... und die wird sicher anders hergenommen, als irgendeine japanische Chopper-Kraxn.... ausserdem, die Zeiten ändern sich, auch die Italiener sind heutzutage besser als ihr Ruf;-)
Eine KTM gehabt - Schrauben und die damit angeschraubten Anbauteile wie Ritzel oder Rückspiegel verloren, Auspuff gerissen, zum Schreien unpraktische Detaillösungen, inexistenter Kundenservice, nach 6000km war ich froh, das Wimmerl irgendwie loszuwerden.
eine Ducati hab ich noch immer - mittlerweile annähernd 20.000km ohne Defekt.
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