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Athen/Berlin - Der Chef der deutschen Sozialdemokraten, Sigmar Gabriel, macht die Zustimmung seiner Partei zu einem weiteren Griechenland-Hilfspaket von Sparanstrengungen reicher Griechen abhängig. "Ich kann mir kein neues Hilfspaket vorstellen, ohne dass nicht endlich auch die vermögenden Griechen zur Kasse gebeten werden", sagte Gabriel gegenüber der Zeitung "Bild am Sonntag".
Der SPD-Chef beschuldigte die deutsche Regierung, am Steuerbetrug vermögender Griechen Mitschuld zu haben: "Die europäischen Regierungen sollten das in Europa gebunkerte Vermögen von Griechen einfrieren, bis die nachgewiesen haben, dass sie in Griechenland nach Recht und Gesetz Steuern bezahlt haben."
Gabriel sagte weiter: "Die Staats- und Regierungschefs sollten sich dafür schämen, dass sie klammheimlich wie Hehler an der Steuerflucht der griechischen Milliardäre verdienen und dann anschließend die deutschen und europäischen Steuerzahler für Hilfspakete zur Kasse bitten. Das muss gestoppt werden." Möglichkeiten für Griechenland, weiter zu sparen, sieht Gabriel vor allem bei den Militärausgaben. (APA, 18.11.2012)
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Aber trotzdem: Die Hilfspakete kommen nicht den durchschnittlichen und ärmeren griechischen Staatsbürgern zugute. Sie dienen hauptsächlich zur Banken- und Investorenrettung, die sich vorher einen goldenen A.... verdient haben, an den Verlusten aber möglichst unbeteiligt bleiben wollen.
...und diese dann auch eingehoben werden bzw. eingefordert werden...ad reiche: da müsste mal wieder ein uraltes gesetz geändert werden...der plebs sagt wieder die reichen...es geht um die reeder, die aus historischen gründen (da sie ja früher mit ihren booten die menschen ernährt haben) keine steuern zahlen müssen...das manche (betonung: nicht wieder pauschalieren und alle schiffeigner bzw. fischer nehmen) von denen halt keine fischerboote sonder milliardenschwere reederein besitzen ist dem staat scheinbar nie aufgefallen...deshalb ja, nehmt den reichen reedern endlich mal was weg (haben auch 0 wertschöpfung im land)...unternehmen die produktivität im land haben würde ich da nicht beschneiden, liebe deutsche spö...
das ist eine einmischung in griechische angelegenheiten. oder hätte es gabriel im gegenzug auch gerne, wenn griechenland sich in deutsche steuerfälle einmischen würde? wohl kaum.
im übrigen sind es seine sozialistischen freunde, die seit jahren vehement für "solidarität mit griechenland" eintreten und für die hilfspakte, die in wahrheit geschenke sind, verantwortlich sind.
wenn die Troika Hilfleistungen davon abhängig macht, daß gewiße Vorgaben umgesetzt werden so ist dies auch eine Einmischung. Die Umsetzung dieser Vorgaben scheinen bislang aber eher die getroffen zu haben die nicht zu den Privilegierten des griechischen Steuersystems gehörten
Da ist mir der Vorschlag von Hr. Gabriel schon wesentlich sympathischer.
...wir sollen uns ja auch einmischen mit ein paar milliarden...es geht aber nicht ums einmischen, wir gehören defacto, also so in etwa meine ich, zusammen...geben und nehmen auf einer höheren ebene...jetzt kommen halt die versaäumnisse der eu auf den tisch, lieber jetzt als später...
Wenn der Durchschnittslohn(!) bei den Griechischen Staatsbahnen bei 100.000 p.a. lag...
Das ist -bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen- einfach nur kranke, rüchsichtslose asymetrische Klientelpolitik.
Und jetzt heulen auch die mit rum.
naja die werden sich eine fette 1 und 2. managerschicht genehmigen, sonst kann der schnitt nicht so hochgetrieben werden.
bei uns gab/gibt es für die öbbler auch privilegien, aber auf solche höhen kommt man ja trotzdem nie !
also wie machen das die griechen ?!
Um die Steuern eintreiben zu können bräuchte man aber fähige Finanzbeamte. Die müsste man aber mal finden und einstellen. Das geht aber nicht denn wenn die Griechen jetzt anfangen würden Beamte einzustellen bekommen sie keine Hilfsgelder mehr.
dabei hätten ihnen die kaiserlichen Kriminalbeamten damals so gerne bei den Ermittlungen wegen Sarajewo geholfen.
;) Tja was der eine als Hilfeleistung bezeichnet ist dem anderen halt oft eine Einmischung in die staatliche Souveränität.
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