"Es war kein Sieg mit Glanz und Glorie"

17. November 2012, 18:49
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  • Salzburg - Innsbruck

Roger Schmidt (Salzburg-Trainer): "Wir hätten es uns einfacher machen können, wenn wir die vielen Chancen verwertet hätten. Es war kein Sieg mit Glanz und Glorie, aber ein verdienter Sieg. Wir müssen uns jeden Sieg hart erarbeiten. Wacker hat einen guten Auftritt hingelegt, deswegen war es nicht so einfach. Nach den Länderspielen hat man gemerkt, dass der eine oder andere Spieler von uns nicht ganz frisch war."

Roland Kirchler (Wacker-Innsbruck-Trainer): "Meine Mannschaft hat alles gegeben und auch nach der Roten Karte gut gespielt. Der Ausschluss war berechtigt. Wir haben die Offensivkräfte von Salzburg neutralisiert. Aufgrund der vielen vergebenen Großchancen der Salzburger habe ich bis zum Schluss an einen Punkt geglaubt. Von Komplimenten für unsere gute Leistung können wir uns nichts kaufen, aber die Mannschaft macht eindeutig Fortschritte."

Georg Teigl (Salzburg-Spieler/Torschütze zum 2:0): "Wir hatten einige Chancen auf einen höheren Sieg. Unser Sieg war nie in Gefahr."

Roman Wallner (Wacker-Innsbruck-Stürmer/Ausschluss in der 53. Minute): "Beim Foul an Kampl habe ich versucht, kompromisslos den Ball zu erobern. Ich war ein bisschen spät dran. Es war aber keine Absicht, ich wollte ihn nicht verletzten."

  • Mattersburg - Rapid

Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Wir haben aus dem ersten Ball gleich ein Tor bekommen und aus dem zweiten das zweite Tor. Dann ist auch noch der Ausschluss dazugekommen, und so war der Rapid-Sieg völlig verdient. Wir waren wieder zu naiv. Die Vorgabe war, das Spiel so lange wie möglich offenzuhalten. Man hat gesehen, wir haben die Hosen voll gehabt."

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Das Spiel war okay. Deni Alar ist ein schlauer Spieler und schießt Standards gut. Ich bin erleichtert über den Sieg. Der Spielverlauf war günstig für uns. Mattersburg hat sich mit dem Ausschluss selbst geschwächt, das hat uns in die Karten gespielt."

  • Sturm - Ried

Peter Hyballa (Sturm-Graz-Trainer): "Die Mannschaft hat sich an die Strategie, die wir vorher besprochen hatten, gehalten, es hat gut funktioniert. Wir haben mit zwei Toren Unterschied gewonnen und das 1:2 war auch noch Abseits. Ried war aber wirklich gut, die bleiben uns auf den Fersen, da bin ich mir sicher. Der Tabellenstand ist mir egal, denn abgerechnet wird erst am 36. Spieltag."

Gerhard Schweitzer (Ried-Interimstrainer): "Sturm ist Meister der Effizienz. Wir haben in der ersten Hälfte bis auf die zwei Aktionen, die zu den Toren geführt haben, nichts zugelassen. Wir sind mit breiter Brust ins Spiel gegangen, haben viel ins Match investiert, hatten viele Spielanteile. Was wir abgeliefert haben, war sehr in Ordnung - bis zum Sechzehner. Vom Auftreten her war es die beste Auswärtsleistung im Herbst, nur die Chancen müssen wir einfach besser nützen."

Rubin Okotie (Sturm-Graz-Doppeltorschütze): "Wir sind als Team aufgetreten, das ist das Wichtigste. Ich bin ja als Stürmer nur das letzte Glied in der Kette und habe eben zwei Tore gemacht."

  • WAC - Admira

Nenad Bjelica (Trainer WAC): "Das war ein gerechtes Remis, damit können beide Teams leben. Wir können nicht immer so wie gegen Rapid spielen. Wir sind zufrieden damit, wo wir stehen, wir sind stabil."

Dietmar Kühbauer (Trainer Admira): " Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Die Mannschaft ist intakt, ich bin zufrieden, drei Punkte wären drinnen gewesen. Den Elfmeter muss man einfach sehen, da gibt es keine Entschuldigung."

Michael Liendl (Torschütze WAC): "Unter dem Strich ist der Punkt ein bisschen glücklich. Wir haben nicht wirklich ins Spiel gefunden, wir waren nicht aggressiv und kompakt genug. Positiv ist, dass wir das 1:1 über die Runden gebracht haben."

Benjamin Sulimani (Torschütze Admira): "Ein Punkt ist nicht schlecht, aber wir trauern den drei Punkten nach. Wir haben einige Möglichkeiten nicht genutzt, es wäre mehr drinnen gewesen."

 

  • Austria - Wiener Neustadt

Peter Stöger (Austria-Trainer): "Wir haben gewusst, dass es eine schwierige Aufgabe wird. Speziell in der ersten Hälfte ist es im Spielaufbau nicht so gelaufen. Wir hatten zu viele Abspielfehler, aber auch weil Wiener Neustadt in dem Bereich sehr aktiv war. Unser Lauf ist imponierend, aber nicht selbstverständlich."

Zur Einwechslung der beiden Torschützen Roman Kienast und Alexander Grünwald: "Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich gute Leute auf der Bank habe."

Heimo Pfeifenberger (Wiener-Neustadt-Trainer): "Für uns war es ähnlich wie gegen Salzburg. Es war okay, wir haben ganz brav gespielt, aber die Austria hat uns mit zwei Standards gekillt. Sie war zwar spielerisch überlegen, aber richtige Chancen waren eigentlich auch nicht da."

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