Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Ljubljana (Laibach) - Bei einer Großdemonstration in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana haben am Samstag Tausende von Menschen gegen die Sparpolitik der Mitte-Rechts-Regierung von Premier Janez Jansa protestiert. Arbeiter, Beamte, Pensionisten, Schüler und Studenten, sowie Künstler forderten von der Regierung, dass sie die Lasten der Krise nicht ausschließlich auf die Bevölkerung überträgt.
Nach Gewerkschaftsangaben versammelten sich mehr als 30.000 Menschen am Kongressplatz im Stadtzentrum. In den Medien wurde die Teilnehmerzahl mit rund 15.000 beziffert. Die Teilnehmer, ausgestattet mit Transparenten und Trillerpfeifen, kamen aus ganz Slowenien, um der Regierung deutlich zu machen, dass ihre Krisenmaßnahmen nicht in die richtige Richtung führten. "Wir fordern soziale Sicherheit, neue Arbeitsplätze und einen Rechtsstaat", hieß es.
"Wir werden eure Krise nicht bezahlen", skandierten junge Menschen vom slowenischen Ableger der Occupy-Bewegung. "Eine Regierung, die von unseren Kindern stiehlt, ist nicht meine Regierung" oder "Die Regierenden haben den Kindern das Mittagessen weggefressen", stand auf Transparenten mit Bezug auf die Sparmaßnahmen, die auch Kürzungen bei Familienbeihilfen beinhalten. Auf der Laibacher Burg, die auf einem Hügel über der Stadt steht, wurde ein großes Transparent mit dem Motto: "Es reicht!" ausgehängt.
"Arbeiterlöhne, Pensionen, Stipendien und Kindergeld haben diese Krise nicht verursacht. Das hat das gierige Kapital gemacht", betonte der Chef des größten Gewerkschaftsverbandes ZSSS, Dusan Semolic vor der versammelten Menschenmenge. Slowenien und ganz Europa würden eine fundamentale Veränderung brauchen, forderte er. "Wir dürfen nicht zu einer Kolonie des Finanzkapitals werden", so Semolic.
Bei der Großdemonstration sei eine neue Koalition entstanden, sagte der Chef der Konföderation des öffentlichen Sektors Sloweniens (KSJS), Branimir Stukelj. Eine Koalition zwischen Gewerkschaften aus dem privaten und öffentlichen Sektor und zahlreichen Zivilbewegungen, die daran glaubten, dass die Gesellschaft besser und gerechter organisieret werden könne - "eine Koalition, die gegen die Sparmaßnahmen ist, die Arbeitsplätze erhalten und neu schaffen will und einen solidarischen und sozialen Staat verlangt", so Stukelj.
Der Protest, der von drei Gewerkschaftsverbänden sowie von Pensionisten- und Studentenorganisationen vorbereitet wurde, verlief ohne größere Ausschreitungen. Für Spannung mit der Polizei sorgten einige Teilnehmer, die Fackeln anzündeten, doch alles endete ruhig. Die Polizei war während des Protests in voller Bereitschaft. Vor den Gebäuden der Regierung und des Parlaments waren zusätzliche Polizeikräfte aufgestellt, die Straßen davor mit Barrikaden abgeriegelt. Vor zwei Jahren kam es bei einem Studentenprotest in Ljubljana zu Ausschreitungen, bei denen das Gebäude mit Steinen beworfen wurde.
Die Regierung unter Premier Janez Jansa plant Einschnitte bei den Pensionen, Sozialausgaben und Gehältern der Beschäftigten im öffentlichen Dienst, um die wirtschaftlichen Probleme des Euro-Krisenlandes in den Griff zu bekomme. (APA, 17.11.2012)
Als Mitangeklagter im slowenischen Patria-Korruptionsprozess blieb er seit Monaten den Verhandlungen fern
Vier-Parteien-Bündnis unter Führung von Alenka Bratusek
52 Stimmen für das Kabinett - 35 Gegenstimmen
Bisheriger Premier Jansa verlor beim Misstrauensvotum sein Amt - 55 Stimmen für linksgerichtete Oppositionsführerin
Bratusek muss bis 14. März ihre Regierung bilden
Porträt von Sloweniens obersten Korruptionsjäger Goran Klemencic
Sloweniens oberster Korruptionsjäger Goran Klemencic warnt davor, dass Politiker öffentliche Ämter beschädigen, wenn sie nicht zurücktreten. In Slowenien wie in Österreich gebe es Korruption bei der öffentlichen Auftragsvergabe
Korruptionsvorwürfe gegen Ministerpräsident Jansa
Franc Kangler verzichtet mit 31. Dezember auf sein Amt - Dem Ex-Polizisten wird vorgeworfen, korrupt zu sein
Borut Pahor wird neuer und jüngster Präsident Sloweniens
Ex-Premier gewann mit Erdrutschsieg über Amtsinhaber Türk - Pahor soll sein Amt am 23. Dezember antreten
In Maribor demonstrierten Tausende gegen Stadtchef Franc Kangler, dem Korruption vorgeworfen wird
Die zweitgrößte slowenische Stadt Maribor hat sich einen nachdenklichen Soziologen ausgesucht
Die 42-jährige Alenka Bratusek wird als erste Frau die slowenische Regierung führen
Ein Projekt der Kulturhauptstadt Maribor bespielt noch bis Ende Oktober grenzüberschreitend den öffentlichen Raum von Maribor und Graz. 100 Plakate erzählen 100 Jahre der beiden Städte, die rund 40 Autominuten trennen und über 800 Jahre verbinden
Jankovic kommt trotz Videoaufnahme ungeschoren davon - Ex-Premier Pahor bekam Buße für Schnellfahren
Ljubljanas Bürgermeister will nun slowenischer Regierungschef werden
Peter Bossman gewann die Wahl in der 17.000-Einwohner-Küstenstadt
Slowenien das hochgelobte Wirtschaftsland vor 3 Jahren und nun durch Bank Betrüger, kriminelle und korrupte Baufirmen und Gangster pleite. Die Österreichische Bank Mafia und Projekt Entwickler waren auch dort. Die grösste Baufirma ist pleite und zuvor wegen Bestechungs Orgien aufgefallen im Schlepptau der Deutschen Bank.
Hab ichs doch gewußt:
Jetzt sind die nächsten dran!
Die Slowenen!
Die Troika wird ihnen schon die Wadeln fürerichten!
Sparen müssen sie bis nichts mehr überbleibt,hackeln bis zum Umfallen für ein Butterbrot,statt anständiger medizinischer Versorgung gibts Hansaplast,wer zu laut schreit bekommt die Gummiwurst zu spüren!
Das neue EUROPA lässt grüßen! Dafür gibts auch den Friedensnobelpreis! AH JA!
Fassen wir zusammen:
Die SLOWENEN sind faul,gierig,korrupt und hinterfotzig!
Die GRIECHEN ebenso!
Die ITALIENER ebenfalls!
Die SPANIER sowieso!
Die PUTUGIESEN detto!
Die IREN na sowas!
Die ZYPRIOTEN auch!
Bloß: Wer sind die Guten?
hmm? die slowenische bevölkerung demonstriert. allerdings geht es bei denen nicht wie bei den griechen. wenns denen reicht, brennt der hut. da wird nicht mehr mit steinen geworfen, da wird dann scharf geschossen. die troika läßt sich dort sicher nicht blicken.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.