12 Tote bei Gefecht zwischen philippinischer Armee und linken Rebellen

17. November 2012, 11:52

Gewaltsamer Konflikt mit Kommunisten besteht seit den 60er Jahren

Manila - Bei Kämpfen zwischen der Armee und einer kommunistischer Guerilla sind im Norden der Philippinen sieben Soldaten und fünf Rebellen getötet worden. Zudem wurden acht Soldaten verletzt, wie ein Militärsprecher am Samstag mitteilte.

Die Soldaten seien während einer Patrouille in der Ortschaft San Guillermo, rund 260 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila, auf die Aufständischen gestoßen. Die Truppen in der Gegend würden nun verstärkt.

Militante Kommunisten kämpfen seit den 60er Jahren gegen die Regierung der Philippinen. Es ist eine der ältesten linksgerichteten Rebellenbewegungen Asiens.(APA, 17.11.2012)

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7 Postings
ohne die Rebellen beim Namen zu nennen ist so eine Meldung Propaganda.

So wie das dasteht kann man es nicht unwidersprochen lassen.

Die NPA kämpft für die Zulassung der kommunistischen Partei bei Wahlen. In dem feudalen politischen System der Philippinen wäre das mehr als wünschenswert. Die NPA wäre mehr als bereit jede bewaffnete Aktivität einzustellen wenn linke Parteien zu Wahlen zugelassen werden.

darf man Ihre Ausfürungen etwas relativieren, und zwar um den nicht irrelevanten Punkt der Absichten der Communist Party of the Philippines (in Filipino: Partido Komunista ng Pilipinas), welche nicht die einzige.. kommunistische Gruppierung auf den Php ist:
> der Sturz der php Regierung.
http://en.wikipedia.org/wiki/Comm... hilippines

Ist das der von beginn an inhärente Anspruch der NPA, leuchtet deren Ausschluß von zivilen Prozessen sehr ein.

Übrigens: die Kommunisten waren bis 1948 offizielle Partei auf den Philippinen - bis sie die Regierung militärisch zu bekämpfen begannen ..

Wenn sie ein wenig Ahnung hätten...

...von den Philippinen würden sie nicht so einen Stuß verzapfen. Die Philippinen haben kein Feudalregime sondern ein Demokratie in der jede Gruppierung zu den Wahlen antreten kann. Es bleibt zu hoffen, dass den die Zeit und die Möglichkeit bleibt ohne "philippinischen Frühling" und einer darauf folgenden zwangsläufigen Destabilisierung des Landes weitere Fortschritte zu machen, die bereits deutlich sichtbar sind. Wo bewaffnete Aufstände hinführen sieht man ja in Syrien. Die NPA ist eine Terrororganisation, die Schutzgelder erpresst, Morde und Entführungen organisiert und kaum Rückhalt in der Bevölkerung hat. Am ehesten noch zu vergleichen mit der FARC in Kolumbien. Schönen Abend noch aus aus Manila und suchen sie sich einen Job

Man kann auch in Manila, wo ich fast 2 Jahre gelebt habe, keine

Ahnung von den Philippinen haben. 150 mächtige und reiche Familien teilen sich das Land. Ohne remittance der overseas worker in 2 Monaten pleite.

Lebe in Manila

und bereise für eine der "150 Familien" beruflich regelmäßig das Land, bin mir eine Filipina verheiratet und verbringe viel Zeit in der Provinz in einem kleinen Dörfchen auf Cebu und auch in Norden Luzons. Ich kenne die Nöte der Leute hier. Wenn ich mir aber anschaue in welche Richtung die Reise in Europa geht, dann erscheint mir das was dort passiert nicht weniger feudal. Umverteilung von der Mitte nach oben UND unten. Wenigstens brauche ich hier im Gegensatz zu Europa nicht auch noch den leistungsunwilligen Bodensatz der Bevölkerung miternähren sondern kann mich auf die Unterstützung meiner Familie konzentrieren, wo jeder einzelne arbeitet und etwas beiträgt.

300 österreichische haushalte sitzen auf einem gesamtvermögen von 450 mrd euro. brüder und schwestern im geiste, das ist auch nicht schlecht. ;)

das ethnische problem ist nur wenig schlimmer als brüssel und GR. ein teil des konflikts geht um die zuteilung und verwendung der steuermittel. je nach lokaler kultur. von dem was ankommt, machen sich die lokalen trapos eine goldene nase oder zahlen ihre milizen. *pork barrel*
manila wird als ein brüssel gesehen, das auch noch soldaten schickt.
aber seltsam, kaum schaffen sie ein abkommen mit den süd-muslimen, gehts im norden los, und das tage nachdem vom palast bekräftigt wurde, keine ständigen ausländischen militärbasen mehr zu erlauben.

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