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Wien - 80 Millionen Euro mehr wollte sie für ihre stückweise ausgerollte Programmreform. "Maximal" 80 Millionen, ergänzt sie, "und minimal fünf Millionen".
Auf den ersten Blick bekommt die Fernsehdirektion nicht mehr, als sie 2012 hatte. Der an die Stiftungsräte des ORF verteilte Finanzplan sieht 431 Millionen Euro vor, immerhin 51 Prozent des ORF-Budgets. Finanzdirektor Richard Grasl erinnerte nach dem Stiftungsrat, dass Zechner ja schon für die ersten Reformschritte mehr Geld erhielt als 2012 budgetiert. Etwa für den neuen Mittwoch mit Armin Assinger, Mirjam Weichselbraun, Mari Lang.
Dass etwa Assinger laufend Zuschauer verliert, ist für Entwicklungschef Stefan Ströbitzer erklärbar: Die Genres sei das Publikum vom ORF nicht gewöhnt, ein Jahr müsse man ihnen geben, eine zweite Staffel Assinger sieht er fix.
Das Ende von Chili macht 2013 die eine oder andere Million frei für Zechners Projekt ZiB 20 plus. Erweitert auf 17 Minuten in vier Teilen, auf dass Spots dazwischen passen: erst Chronik (Unsereins); Info 8, für die man Moderatorenpaare suchen soll, wozu der ORF schweigt; Wetter; Sport. Die Redaktion soll als Pilotprojekt trimedial - TV, Radio, Internet - arbeiten, weshalb vier von fünf Betriebsräten dem TV-Schema nicht zustimmten. Ihnen ist mehr Personalbudget dafür versprochen.
Sonderbudgets gibt es für die Ski-WM in Schladming - 10,5 Millionen - und die Nationalratswahl - 1,5 Millionen extra - vor. Mit einer Million für Frauenförderung und etwas mehr für freie Mitarbeiter soll der ORF-Konzern 2013 eine Million Plus schreiben bei 944,6 Millionen Umsatz. Dank Gebührenerhöhung 20 mehr als heuer. Zehn Millionen oder mehr aus dem vertagten Verkauf des Rosenhügel-Areals. 2,5 Millionen weniger als heuer (207,4) aus Werbung.
So geht sich das aus ORF-Sicht nicht mehr aus, wenn der Bund 2013 seine Abgeltung für Gebührenbefreiungen nicht verlängert. 2014 warten die teuersten Winterspiele und die Fußball-WM,
Mehr Geld erübrigt der ORF für seinen Info- und Kulturspartensender ORF 3. Der erhält 1,8 Millionen mehr - und, auch das ist budgetiert, ein TV-Medienmagazin. (fid, DER STANDARD, 17./18.11.2012)
Anfang Juni legt der ORF in einer Klausur fest, wo 2014 75 Millionen gekürzt werden. 30 für Befreiungen von Gebühren verweigert die Republik vorerst. Über eine weitere Resolution für die Refundierung streiten die Stiftungsräte
Freie sollen vor allem lohnsteuerpflichtige Honorare mit Sozialversicherung erhalten, ihre prekäre Entlohnung etwas verbessert werden
Ex-Skirennläufer Schönfelder und Musical-Paar Shaki/Perman weiter - Bis zu 870.000 ZuschauerInnen am Freitag dabei
Boston Consulting referiert ORF-Forderungen (laut ORF) als "Kernergebnisse" ihrer Strategiearbeit - Versorgungsauftrag: Social Media, Mobile und Crossmedia-Vermarktung - Mehr Onlinewerbung
Er fände es dennoch "richtig", wieder "bei so etwas Großem mitzumachen
Das Ergebnis (EGT) der ORF-Mutter lag im ersten Quartal bei minus 10,4 Millionen Euro und damit um 3,4 Millionen besser als geplant
Wehdorn nach STANDARD-Infos: Kompatibel mit Denkmalschutz - ORF im ersten Quartal 2013 über Plan: Herbstevent fix - Wo fehlende Gebühren ORF helfen
Mit zwölfeinhalb Minuten Redezeit liegt Österreichs ältester Jungpolitiker in den drei wichtigsten TV-Nachrichten vorn
ORF-Generaldirektor gegen festgelegte Quote für bestimmte Programmbereiche
Neues Telekommunikationsgesetz kommt - ORF-Techniktochter will der Media Broadcast Konkurrenz machen
Der Frauenanteil in ORF-Debatten stagniert. Weil sie zu passiv sind, sagt Robert Stoppacher. Weil der ORF zu lasch ist, sagt die Grüne Judith Schwentner
Prominente interpretieren ab 12. Mai immer sonntags die sieben Hauptlaster
Steigende Arbeitslosigkeit für das zweite Halbjahr erwartet - Angespannt aufgrund ORF-Gebührenrefundierung
Im Vergleich deutlich mehr Zuschauer bei Salzburg-Wahl - Durchschnittlich 421.000 Zuschauer
Reaktion: "Wir müssen jeden verfügbaren Euro in originäres österreichisches Programm investieren"
Programmbeiträge in Fernsehenund Radio von Freitag bis Sonntag
Kleinerer und unabhängiger Stiftungsrat, Verlängerung der Gebührenrefundierung, Haushaltsabgabe und Einbindung in Newsroom-Planungen
Gerfried Sperl antwortet auf Armin Wolfs Gastkommentar über die Reform des ORF
Sie war bisher für das Online-Angebot des ORF-Landesstudios Wien verantwortlich
ORF-Chef Wrabetz will "brachliegendes Familiensilber" verkaufen - 20 bis 30 Prozent des Einsparungsziels durch Einmalerlöse - Deutliche Quotenrückgänge will er "genau analysieren"
Das Programm beschäftigt derzeit Medienbehörde und Bundeskommunikationssenat
Landesstudios sollen in Tochtergesellschaften umgewandelt werden
Kürzung der Filmförderung "würde mir nicht als besonders vorausschauend erscheinen" - VÖZ trommelt weiter für Leistungsschutzrecht
Auch künftig am Wochenende zu sehen - 25-jähriges Jubiläum mit Tag der Landesstudios am kommenden Samstag
Also wenn nach der Privatisierung ein Programm a la ServusTV kommt habe ich nichts dagegen, wenns aber dann in Richtung RTL und Co geht zahle ich weiter (ungern) meine Gebühren.
Programmtechnisch wird man es nie allen Recht machen können. Ich könnte auf alles bis auf Fußball + Nachrichten verzichten, der Nächste genauf auf diese 2 Dinge, usw.
Wichtiger wären klare Spielregeln wieviel Geld der ORF z.B. für die Bundesliga überhaupt bieten darf oder die Ski WM, was die Opernballübertragung kosten darf, etc.
... zumindest ORF 1 ist deutlich mehr RTL, denn ServusTV. Bis zu 86% fiktionaler Inhalt (Analyse RTR/VÖP), dafür sogar WENIGER redaktioneller/fernsehpublizistischer Inhalt ALS bei RTL!
Und die Krönung: Öffentliche (!) Gelder werden dazu "missbraucht" private Inhalte à la "Die große Chance" zu produzieren, um a) ein "feines" Werbeumfeld zu schaffen und um b) (zahlreiche minderjährige) Zuschauer mit Mehrwertdiensten bei Votings für diese Sendung "abzuzocken"!
In anderen Ländern undenkbar, während bei uns ohne Scham gleich noch mehr Gebühren verlangt werden!
da sind einige freie nicht selbstständig, sondern vom orf wirtschaftlich abhängig.
(in der privatwirtschaft dürfens' dann nämlich nicht mehr für eine firma auf werkvertragsbasis arbeiten - dann müssen sie sich nämlich zwangsanstellen lassen oder andere "kunden" suchen. beispiel gefällig? siehe erwachsenenbildung und zwangsanstellung im miesen babe.)
Ich hätte gerne etwas mehr über Computerspiele im Fernsehen. Vielleicht zu späterer Stunde mal die eine oder andere Übertragung von einem Turnier. Mir hat das frühe GIGA TV gefallen.
Von einem Bildungsauftrag kann man hier zwar auch nicht sprechen aber es ist sowieso schon egal.
genehmigen,anstatt das Geld in das Programm und ordentliche Dokumentationen, weder Universum, noch History, noch DokuSoap zu investieren, wird das in Politikerbeschau gesteckt und verbrannt, wenn wir uns vorstellen, das Millionen Wähler in Österreich die Kasperln die da antreten eh nicht mehr
a) sehen können,
b) gestrichen haben,
c)die Nase von denen gestrichen voll haben,
d) nach dem bisher geleisteten und
e) den Neuschitzer und solche Leute im Stiftungsrat muss man aufgrund dessen eh schon ausschmeissen.
Das wird auch die Politikverdrossenheit nicht schmälern, wenn man eine Show a la Zechner draus formt-SORRY-aber machts was anderes, mit dem Geld der Gebührenzahler-oder die Parteienförderung soll auch herhalten dafür. Belangsendung
hat für mich denselben unterhaltungswert wie ein halblustiger norddeutscher comedian. also null.
dass dafür jährlich soviele millionen (die ich zahle!) hingeblättert werden ist für mich völlig unverständlich. diese randsportart die außerhalb ö. eh niemanden interessiert scheint ja oberste priorität zu haben. und das allertraurigste ist, die quoten geben dem orf auch noch recht. das einzige was noch unnötiger ist, sind die formel 1 übertragungen.
mit dem geld könnte man 5 interessante wissenssendungen oder comedyformate produzieren.
Quotenorientiertes Arbeiten sollte aber den Privaten vorbehalten sein. Sonst finanzieren wir mit unseren Gebühren ausschließlich eine gigantische Wettbewerbsverzerrung und erhalten indirekt ein Meinungsmonopol, das Pluralität behindert.
Vereinfacht gesagt: Wir zahlen Länge mal Breite für die Ex-Frau, die damit ein feines Leben hat, während genau dadurch unsere "Marktposition" geschwächt wird...
Der ORF muss auch nicht unbedingt darauf schauen, was die Leute jenseits der österreichischen Grenzen interessiert, sondern primär was die Leute innerhalb dieser interessiert, und da ist Skifahren recht weit oben.
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