Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien/Teheran - Der Iran hat seine zweite Urananreicherungsanlage in Fordo fertiggebaut. Das berichtete die Internationale Atomenergiebehörde IAEA in ihrem am Freitag fertiggestellten Iranbericht. Alle für die Anreicherung von Uran auf 20 Prozent benötigten zentralen Teile habe Teheran in der unterirdischen Anlage installiert, heißt es darin.
Damit kann das Land künftig deutlich mehr Brennstoff anreichern als bisher. Die Anreicherung auf 20 Prozent ist für die Herstellung medizinischen Materials nötig.
Teheran reichert seit Jahren deutlich mehr Uran auf etwa fünf und 20 Prozent an, als das Land für sein einziges Atomkraftwerk in Bushehr oder Forschungszwecke braucht. Besonders die 20-prozentige Anreicherung macht westlichen Diplomaten Sorgen: Von dieser Stufe aus ist es deutlich einfacher, den Brennstoff höher anzureichern, damit man ihn für Atomwaffen verwenden kann. Nach dem Bericht besitzt der Iran momentan 135 Kilogramm auf 20 Prozent angereicherten Urans.
IAEA-Chef Yukiya Amano hatte noch am Sonntag angegeben, der Iran sei dabei, die Anlage in Partschin zu demontieren. Weitere Einzelheiten nannte er jedoch nicht. Die IAEA hatte vom Iran wiederholt Zugang zu der Militäranlage gefordert, in der Sprengstoff getestet worden sein soll. Amano äußerte sich zugleich vorsichtig optimistisch hinsichtlich der für Mitte Dezember geplanten Gespräche mit Teheran über das Atomprogramm und stellte eine Annäherung in Aussicht. (APA, 16.11.2012)
Der Iran wartet auf Khameneis Reaktion auf den Wahlausschluss des Ex-Präsidenten
Oberster Führer Ali Khamenei will jegliche Unruhen im Keim ersticken
Ali Akbar Hashemi Rafsanjani, einer der Gründerväter der Islamischen Republik, darf nicht zu den Präsidentenwahlen antreten. Als Begründung wird seine altersbedingte Schwäche angegeben. Viel eher aber war seine Stärke als Kandidat der Reformer der Grund für den Ausschluss
Ausschluss Rafsanjanis sorgt im Iran für einen tiefen Riss innerhalb der Führungskrise
Jalili: "Überparteiliche Staatsangelegenheit" - Atomgespräche in Wien und Istanbul
Rafsanjani wird Wahlausschluss durch Wächterrat hingegen nicht anfechten
Präsidenten-Intimus Ibrahim Esfandiar Rahim-Mashaei will bei Präsidentschaftwahl antreten - Dem mächtigen Klerus ist er ein Dorn im Auge
Nur acht der insgesamt 686 Kandidaten dürfen bei der Wahl im Juni antreten
Unterdrückt, eingesperrt, ermordet: Internationale Mahnwache gegen Verfolgung der Bahaí-Anhänger
Männer wurden in Teheran gehängt - Vorwurf der Spionage für die USA und Israel
Im Iran hat die Registrierung der Präsidentschaftsanwärter begonnen, Wahlen im Juni
Mitglied des Wächterrats schließt weibliche Kandidaten kategorisch aus
Oberster Geistlicher Führer will tief gespaltene Führungsriege einen und Proteste wie bei der Wahl 2009 im Vorfeld verhindern
Neuer Termin für weitere Verhandlungen wird bekannt gegeben
Konservative Bewerber dominieren - Bewerbung von Expräsident Rafsanjani als Schlüsselfrage für die Wahl
Wegen verbotener Einflussnahme auf die Wahl
Pentagon-Chef Hagel bei Besuch in Israel: Anwendung von Gewalt bleibt Option
Iranischer Präsident soll am 29. April für sieben Stunden von den Revolutionsgarden "vernommen" worden sein
Einigung auf Treffen am 21. Mai in Wien
Mehrere potenzielle Präsidentschaftskandidaten verurteilen Hasstiraden des scheidenden Präsidenten gegen Israel als "kontraproduktiv" und "schädlich"
Im Iran formieren sich die Lager zur Präsidentenwahl, der ehemalige Außenminister rechnet sich gute Chancen aus
Expräsidenten Khatami und Rafsanjani wollen in den nächsten Tagen über Kandidatur entscheiden
IAEA-Gouverneursrat tagt am Montag in Wien
Wir dürfen die wirklich wichtigen Dinge auch nicht aus den Augen verlieren.
Bei uns ist die Restaurierung meines Stammlokales vollendet und dort werde ich mich heute Abend begeben um mich mit ein paar Biere anreichern :)
die iaea sollte mal die militäranlagen in israel prüfen, dann würden sie auch fündig werden. selbst der am. vizepräsident biden hat öffentlich erklärt dass die berichte über das iranische atomwaffenprogramm auf lügen aufgebaut sind. trotzdem werden wir von den systemmedien täglich mit dieser falschpropaganda überschüttet.
Kann schon sein, dass sie fündig werden. Nur gibt es einen krassen Unterschied zwischen einem Staat, der die Holocaust-Überlebenden und ihre Nachkommen, wenn es sein muss, mit Atomwaffen verteidigt, und einem Staat der zwecks der Vernichtung des oben genannten Staates an einer solchen Waffe baut und hoffentlich bald daran gehindert wird. Die iranische Bombe hat nur einen Zweck: Die Auslöschung Israels.
Anreicherungsgrad 235U er will. Er kann das Zeug auch verkaufen wenn er damit Geschäft macht so der Verkauf an die IAEA gemeldet wird. Aus Solidarität sollte Österreich eigentlich die nächsten Brennstäbe für den Praterreaktor aus dem Iran beziehen (20% 235U).
Uran auf 20% anzureichern ist nach dem NPT legal. Trotzdem hat Iran damit nur begonnen, weil man sich geweigert hat, den iranischen Forschungsreaktor für medizinische Zwecke zu beliefern. Wiederholte Angebote, die Anreicherung auf 20% wieder einzustellen, wurden zum Scheitern gebracht, wie der mit der TR und Brasilien ausgehandelte "Deal". Genauso legal ist es, der IAEA keinen Zugang zu Militäranlagen zu gewähren, vor allem nachdem diese vertrauliche Informationen an Iran feindlich gesonnene Länder weitergibt. Aber die Verdächtigungen um Parchin sind sowieso Unsinn (http://tinyurl.com/bowb6wp). Bin mal gespannt, ob die IAEA sich auf ihre wirklichen Aufgaben, die technischer Natur sind, besinnt.
Mit Blick auf die Geschichte muß man wohl sagen, wenn überhaupt irgendwelche Staaten auf der Welt mit Fug und Recht Atomwaffen sollen haben dürfen, dann gehört Israel logischerweise dazu.
Wobei der Iran aufgrund der schrecklichen Erfahrungen des ersten Golfkrieges in den 1980ern (inkl. Giftgaseinsatz durch den Irak) auch ein starkes Argument hätte, dieses jedoch offenbar nicht benützt.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.