Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 800x640So wird "L.I.S.I." aussehen.
Seit 2002 veranstaltet das US-Energieministerium in Kalifornien den "Solar Decathlon". Dabei werden 20 von Universitätsteams entwickelte Häuser an Ort und Stelle errichtet und zehn Tage lang auf ihre Praxistauglichkeit getestet.
Beim nächsten "Solar Decathlon" im Oktober 2013 wird erstmals auch ein in Österreich entwickeltes Haus teilnehmen, wurde doch die TU Wien als eine von nur zwei europäischen Universitäten zur Teilnahme eingeladen. Das Projektteam um Karin Stieldorf vom Institut für Architektur und Entwerfen der TU feilt schon seit dem Frühjahr 2011 an der Entwicklung des Hightech-Hauses "L.I.S.I." ("Living Inspired by Sustainable Innovation"). Das Konzept hat sich gegen etwa 200 Mitbewerber aus aller Welt durchgesetzt.
L.I.S.I. beruht auf einem "Hofhaus-Konzept", das Außen- und Innenraum verbindet. Der Hauptraum ist gegen Norden und Süden durch ganzflächige Verglasung jeweils von einem Hof getrennt. Der Nord- und Südhof können bei Bedarf zum Wohnraum dazugeschlagen werden. Umgeben ist das Haus von breiten, in sich drehbaren Jalousienbändern, mit deren Hilfe man auch Außenstehenden Einsicht in die Höfe gewähren kann. Durch den Einsatz moderner Technik wird L.I.S.I. zum Plusenergiehaus, wird also mehr Energie erzeugen, als es verbraucht.
Neben der TU beteiligen sich auch die Fachhochschule (FH) St. Pölten, die FH Salzburg, das Austrian Institute of Technology (AIT), sowie mehrere heimische Firmen an dem Großprojekt. Finanziert wird es über das Förderprogramm "Haus der Zukunft Plus" sowie durch Sponsoring aus der Wirtschaft. Auch das Office of Science and Technology (OST) an der österreichischen Botschaft in Washington und die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) unterstützen das Projekt. Trotzdem sei das "Team Austria" noch auf der Suche nach weiteren Partnern und Sponsoren aus der Wirtschaft, erklärte die Projektverantwortliche bei der Projektpräsentation am Freitag. (APA/red, derStandard.at, 16.11.2012)
Link
Das "Effizienzhaus Plus" in Berlin soll mehr Energie produzieren, als seine Bewohner verbrauchen können. Eine vierköpfige Familie testete es ein Jahr lang
Online-Energiechecks für private Haushalte, Betriebe, Landwirtschaft und Gemeinden
Passivhaus brauchte bei Langzeitstudie mehr Heizenergie als Niedrigenergie-Haus - Auftraggeber Rhomberg Bau: "An Bewusstseinsbildung arbeiten"
Rekordtag in Deutschland: Zeitweise 40 Prozent des Bedarfs mit Sonnenstrom abgedeckt
Integrative Planung, frühzeitige Entscheidungen: Der Post-Bau am Wiener Rochusmarkt ist ein Vorzeigeprojekt der "IG Lebenszyklus Hochbau"
Bis 2020 plant Wien Energie den Bau von Photovoltaikflächen in Gesamtgröße der Josefstadt. Private können Anlagen kaufen oder pachten
Bundestag verabschiedete Änderung des Energieeinsparungsgesetzes - Für Neubauten der öffentlichen Hand gilt Verpflichtung schon ab 2019
Ein Neubau im Anahuac National Wildlife Refuge in Texas ist das zwölftausendste nach LEED zertifzierte gewerbliche Objekt
Hier erste Demoprojekte, dort etablierter Baustandard: 47 Länder waren auf der Passivhaustagung in Frankfurt vertreten
Fonds- und Assetverwalter IVG Austria strebt weitere Zertifizierungen an
Bauen auf 3.855 Metern: Die neue Schutzhütte "Refuge du Goûter" im Mont-Blanc-Massiv verlangte sowohl Planern als auch Bauarbeitern Höchstleistungen ab
Umweltministerium will laut Zeitungsbericht die bestehenden Vorschriften für Neubauten auch auf private Bestandsbauten ausweiten
Eine Delegation aus der Volksrepublik besuchte kürzlich österreichische Passivhäuser. Das Potenzial wäre riesig, die Kosten sind aber noch sehr hoch
Zertifizierungen sind für Neubauten schon fast selbstverständlich, zunehmend werden sie auch für Bestandsimmobilien nötig
Ferdinand Lechner, Vorstand des Instituts für Anlageberatung, erklärt, warum er "Das Neue Stadthaus" markenrechtlich schützen ließ
Der "Sonnenplatz" Großschönau hat sein "Passivhausdorf zum Probewohnen" um ein Forschungszentrum erweitert
"Urbane Qualitäten" der Gründerzeitbauten sollen mit modernen städtebaulichen Anforderungen verknüpft werden. Ein Prototyp entsteht in Wien 10
Heftige Kritik an Streichung der Direktzuschüsse für thermische Solaranlagen in Niederösterreich
Verordnung wird novelliert, auch die Bauordnung soll heuer noch geändert werden - 80 Millionen Euro an günstigen Darlehen geplant – Neue Zielgebiete für Blocksanierungen
60 Prozent der Antragsteller auf einer Warteliste haben um eine sofortige Unterstützung angesucht, obwohl sie dafür auf Geld verzichten mussten
Global 2000 vermisst strengere Pflichten des Bundes - Greenpeace hält Vorbildwirkung gleich ganz für obsolet
Gesetzesentwurf in Begutachtung - Verkäufer und Vermieter müssen Energieeffizienz von Gebäuden künftig bereits in Inseraten ausweisen
Gewerkschaft und Bauträger sagen, der vorgeschriebene Passivhausstandard verteuere die Mieten - Experten wundern sich, nun wird nachgerechnet
Fünf Immobilien wurden im Wiener Rathaus mit dem DGNB Zertifikat ausgezeichnet
Zweckbau mit 32 Wohnungen wird zum Vorzeigemodell - Energiesparende Fertigteil-Sanierung von Wohnbauten soll serienmäßig entwickelt werden
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.