Bayern als klarer Favorit nach Nürnberg

16. November 2012, 16:24
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Schalke und Fuchs im Schlager gegen Leverkusen - Dortmund gegen Fürth "kein Spaziergang" - Ivanschitz versprach mit Mainz bei HSV "frechen" Auftritt

Nürnberg - Tabellenführer Bayern München wird sich auf dem Weg zur Herbstmeisterschaft in der deutschen Fußball-Bundesliga am Samstag wohl auch im 185. fränkisch-bayerischen Derby in Nürnberg nicht aufhalten lassen. David Alaba und Co., die auswärts die makellose Bilanz von 15 Punkten und 15:0 Toren vorzuweisen haben, könnten den Vorsprung an der Spitze mit einem weiteren Sieg bereits auf zehn Punkte ausbauen.

Sportlich kann Bayern-Trainer Jupp Heynckes wieder mit Holger Badstuber und Mario Gomez planen, Franck Ribery und Luiz Gustavo sind angeschlagen. Sicher fällt Arjen Robben nach dem Länderspiel der Niederlande gegen Deutschland mit einem Muskelfaserriss aus.

Derzeit am nächsten sind den Bayern Schalke 04 und Christian Fuchs mit vor dem Wochenende sieben Punkten Rückstand. Coach Huub Stevens warnte aber vor dem Schlager bei Rapids-Europa-League-Gegner Leverkusen. "Es wird ein sehr schweres Spiel. Sie spielen richtig guten Fußball", sagte der Niederländer.

Sein Dortmunder Kollege Jürgen Klopp hat mit seinem Team vor der Samstagspartie gegen Aufsteiger Fürth elf Punkte Rückstand und mit der Herbstmeisterschaft wenig am Hut. Offensivmann Jakub Blaszczykowski kehrt nach sechswöchiger Verletzungspause zurück. "Das wird alles andere als ein Spaziergang", warnte Klopp, dem es passieren könnte, erstmals seit 21 Monaten wieder zwei aufeinanderfolgende Heimspiele nicht zu gewinnen.

Ebenfalls am Samstag trifft Mainz ohne den gesperrten Julian Baumgartlinger, aber mit Andreas Ivanschitz auswärts auf den HSV (Paul Scharner gesperrt) und will auf Tuchfühlung mit der Spitze bleiben. Ivanschitz, der zuletzt beim 2:1 gegen Nürnberg ein Tor erzielte, gab sich optimistisch. "Außer gegen die Bayern konnten wir alle Spiele offen gestalten und hatten Zugriff. Wir wollen bei allem Respekt auch in Hamburg frech auftreten, vorne attackieren und hinten aggressiv verteidigen", sagte der 29-Jährige. Wenige Stunden nach der Partie wird Ivanschitz im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF (23.00 Uhr) zu Gast sein.

In Mönchengladbach, das nur einen Zähler hinter Mainz liegt, kommt es zum Österreicherduell. Borussia-Innenverteidger Martin Stranzl steht den Stuttgartern Raphael Holzhauser und Martin Harnik gegenüber. Die Gäste, die zuletzt Hannover 96 2:4 unterlagen, sollten punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Trainer Bruno Labbadia: "Unsere Jungs sind durch die Niederlage gegen Hannover nicht verunsichert." (APA; 16.11.2012)

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