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Der Online-Essenanbieter lieferservice.at ist gegen seinen Mitbewerber mjam.at vor Gericht gezogen. Vorige Woche sei eine Klage beim Handelsgericht Wien wegen unlauteren Wettbewerbs eingebracht worden, sagte Unternehmensgründer Jitse Groen. Lieferservice wirft Mjam vor, vor allem kleinere Restaurants und Gaststätten dazu zu zwingen, illegale Exklusivverträge zu unterschreiben. Die Vorgangsweise ziele darauf ab, den Restaurants die Belieferung mehrerer Vertragspartner unmöglich zu machen, so Groen.
Laut Groen gehen Mjam-Leute zu den Restaurantbesitzern und stellen ihnen das Ultimatum, den Vertrag mit anderen Lieferdienstvermittlern zu kündigen. Andernfalls würde man mehr Provision verlangen. "Wir wissen von vielen Fällen, wo das so passiert ist", so Groen. Lieferservice habe in Folge zahlreiche Kündigungen bekommen. "Wir bekommen normalerweise keine Kündigungen", meinte er. Außer eine Firma gehe pleite.
Groen zufolge ist nicht nur Lieferservice betroffen, sondern auch andere Anbieter wie Netkellner oder Lieferando. Lieferservice gehört zum niederländischen Online-Essenanbieter takeaway.com. Mjam ist in Österreich Marktführer und betreibt auch die Portale willessen.at sowie pizzaportal.at.
Mjam sieht der Klage seines Mitbewerbers Lieferservice relativ gelassen entgegen. "Es ist nichts Verbotenes daran, Exklusivverträge anzubieten", sagte Mjam-Gründer und Geschäftsführer Johannes Angelo Laub. Man habe deswegen bereits vor einem Jahr eine Abmahnung von Lieferservice bekommen und damals über einen Anwalt "sehr fundiert" antworten lassen. Daraufhin entschied Lieferservice, nicht zu klagen. Nun habe es sich Lieferservice wohl anders überlegt, meinte Laub.
Mjam hat nach eigenen Angaben 640 Restaurants unter Vertrag, 55 davon exklusiv. Bei einem Exklusivvertrag betrage die Provision 9 Prozent vom Bestellvolumen, sonst 12 Prozent. "Die Gastronomen können jederzeit aus dem Exklusivvertrag aussteigen", so Laub.
Den Vorwurf, Mjam-Leute gingen zu den Restaurantbesitzern und stellten ihnen das Ultimatum, den Vertrag mit anderen Lieferdienstvermittlern zu kündigen, wies Laub entschieden zurück. "Das ist frei erfunden."
Mjam hat nun vier Wochen Zeit, eine Antwort an das Handelsgericht Wien zu verfassen. "Wir werden gewisse Fehlverhalten des Klägers gegen ihn verwenden. Die haben sich schon einige Sachen geleistet", kündigte Laub an. Lieferservice soll an Restaurants einen Newsletter ausgeschickt haben, in dem Mjam "schlecht gemacht" wurde, so Laub. (APA, 16.11. 2012)
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man sollte aber immer die preise vergleichen sonst kanns sein, daß man bei mjam deutlich mehr zahlt als bei einer bestellung direkt über die restaurant-homepage. und die karte ist auch nicht immer ganz aktuell, da stehn zt. falsche sachen drauf
also ich zahl aus prinzip immer mit paypal wenn was nicht kommt fall aufmachen und ich hab das geld sofort wieder
ad nicht zum fressen: glaub ich sofort und das ist ja das große geheimniss von mjam man kann selber keine bewertungen ausfüllen (weil da füllt das lokal selbst dann halt 20 aus) sondern es gibt die guten bewertungen nur wenn leute bestellen und dann nachher wieder bestellen und je nachdem wie gut lokale ihre kunden an sich bieten können
die 9-12 prozent find ich aber auch komplett überzogen
zumindest ein genialer marketingtrick von lieferservice, war bis jetzt zufriedener mjam kunde und hatte keine ahnung dass es lieferservice überhaupt gibt, jetzt werde ich mir das mal ansehaen, zudem stellt sich mir als endkunde die frage ob ich die 10% rabatt auch bekomme wenn ich direkt beim hersteller bestelle - da das immer der gleiche laden ist, würde ich auch einen "exklusivvertrag" mit ihm eingehen ;-)
hab mal beim asiaten fast ums eck bestellt (über mjam)
war sehr gut aber ein bisschen teures sushi
bei der bestellung ist dann ein flyer dabei gewesen wo das sushi minus 50% angeschrieben war
bei mjam oder lieferservice muss man das vollpreis zahlen
naja eigentlich gar nicht, denn zB der eine Lieferservice hier bietet gar nicht über Mjam an...
Andererseits ist es einfach bequem, zB auch über PayPal zu zahlen. (ok eigentlich dämlich weil man dann noch mehr zum bestellen verleitet wird aber was solls :D)
kann man
muss man aber nicht
es ist einfach angenehmer wenn man wenn man dann gleich alles fertig zusammenstellen kann auf bestellen drückt dann gleich bargeldlos zahlen kann
habe selber beim anrufen schon folgende probleme gehabt: es hebt niemand ab oder erst nach langem läuten, dann versteht einen der nicht weil es so laut ist oder er so schlecht deutsch spricht
dann kommt irgendwann mal der lieferant und hat wieder kein wechselgeld dabei .....
Es selber gut zu machen, ist halt schwierig in dem Geschäft. Dass mjam nach Exklusivpartnern strebt, ist verständlich, denn sonst gibt es in dieser Geschäftssparte geringe Möglichkeiten sich von der Konkurrenz abzuheben. Umgekehrt ist ebenso verständlich, dass sich die Konkurrenten dagegen wehren, dass ihnen Geschäftspartner abspenstig gemacht werden.
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