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Wien - Will man derzeit in Wien am Samstagnachmittag ein Medikament besorgen, muß man eine der 35 Wiener Apotheken aufsuchen, die zu dem Zeitpunkt Bereitschaftsdienst hat - dies bedeutet mitunter eine beträchtliche Wegstrecke. "Die bisherigen Öffnungszeiten der Apotheken sind nicht mehr zeitgemäß. Ich freue mich, dass im Interesse der KonsumentInnen nun eine moderne und flexible Regelung in Kraft tritt. Diese richtet sich nach den Bedürfnissen der Wiener und bietet den Apotheken Rechtssicherheit", so Wehsely.
Bisher halten die insgesamt 315 Wiener Apotheken von Montag bis Freitag - mit oder ohne Unterbrechung zu Mittag - von 8.00 bis 18.00 Uhr offen. Am Samstag haben Apotheken von 8.00 bis 12 Uhr geöffnet. Abseits dieser Kernöffnungszeiten stehen 35 Wiener Apotheken in einem Bereitschaftsdienst den Konsumenten zur Verfügung.
Konkret nimmt die neue Verordnung des Magistrates nun folgende Änderungen vor: Alle Wiener Apotheken erhalten die Möglichkeit, unter der Woche bis 19 Uhr offen (bisher 18 Uhr) zu halten. Diese eine zusätzliche Stunde Öffnungszeit soll je nach Bedarfslage an einem Wochentag, an mehreren Wochentagen oder an fünf Wochentagen möglich sein. An Samstag Nachmittag erhalten die Apotheken die Möglichkeit, fix bis 18 Uhr offen zu halten.
Dies passiert durch die Einrichtung so genannter besonderer Bereitschaftsdienstgruppen. Die neue Verordnung schafft die notwendigen Rechtsgrundlagen dafür, dass Apotheken länger offen halten können. Eine Verpflichtung zu längeren Öffnungszeiten ist in dem Verordnungsentwurf nicht vorgesehen. Der Entwurf steht damit im Einklang mit der entsprechenden Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes stehen. (red, derStandard.at, 16.11.2012)
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apotheken kassieren gut ab und kosten unserem gesundheitssystem viel geld.
die meisten käufer merken bzw. wissen es nicht, da sie auf rezept einkaufen. aber die kosten fallen trotzdem an.
margen von 50 - 150 prozent sind standard.
für Arzneimittel, die den Krankenkassen in Rechnung gestellt werden, degressiv in Abhängigkeit vom Preis zwischen 3,8% und 27% und sind vertraglich geregelt.
Höhere Spannen, die das "Gesundheitssystem belasten" sind daher ausgeschlossen und entsprechen nicht der Realität.
und nebenbei: sperrt das krankenhaus am sonntag einfach zu? fahren keine züge? sinkt sonntags die kriminalität auf null? gehen pflegebedürftige sonntags einfach den ganzen tag aus und kommen nachts wieder ins heim? geht keiner mehr ins kino? schreibt keiner artikel, weil am monag will eh keiner zeitung lesen? gastronomie brauchen wir sonntags nicht? und müll muss auch keiner wegputzen?
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