Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Als "Kompromiss mit der Forschung" bezeichnet der SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck die Regierungsvorlage für ein neues Tierversuchsgesetz. Diese werde plangemäß am 6. Dezember von SPÖ und ÖVP im Nationalrat beschlossen, so Keck bei einer Pressekonferenz am Freitag. Allerdings werde man weiter versuchen, Verbesserungen im Sinne des Tierschutzes zu erreichen. "Das ist ja jetzt nicht genagelt für die nächsten 20 Jahre", betonte Keck. Das Gesetz könne jederzeit geändert werden.
Mit dem neuen Tierversuchsgesetz wird eine EU-Richtlinie umgesetzt. Dabei habe es "großen Zeitdruck" gegeben, so Keck. Ohne neues Gesetz wären ab Jänner 2013 die strengeren Regelungen Österreichs außer Kraft getreten - unter anderem hätten Versuche mit Menschenaffen durchgeführt werden können.
In der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit habe man nicht jedes Detail regeln können, meinte Keck. "Den Rest schauen wir uns nächstes Jahr an."
Als wesentlichste Punkte des neuen Gesetzes nannte Keck die geplante Verankerung eines Kriterienkatalogs für eine Schaden-Nutzen-Abwägung bei Tierversuchsprojekten, der bis spätestens Ende 2015 vom Messerli Forschungsinstitut an der Veterinärmedizinischen Universität Wien entwickelt werden soll, die verpflichtende Weitergabe von Behördeninformationen an die Tierschutz-Ombudsleute und die Erhöhung von Strafen bei Verstößen gegen das Gesetz.
Tierversuche, die lang dauernde Schmerzen verursachen, welche nicht gelindert werden können, sind künftig außerdem grundsätzlich verboten. Ausnahmen dürfen nur im Einzelfall aus berechtigten Gründen und nach einer Prüfung auf nationaler und europäischer Ebene gewährt werden. Beispiel ist etwa der Ausbruch einer Pandemie. (APA, 16.11.2012)
Das Verbot gilt für in Europa hergestellte Mittel genauso wie für Waren aus dem Rest der Welt - Bisher gab es noch Ausnahmen
Internationaler Strafgerichtshof in Den Haag verhandelt ab Juni
Weniger Gier bedeutet weniger Leid und hilft auch den Tieren, sagt Gerhard Weißgrab, Präsident der österreichischen Buddhisten
Bayer und Syngenta entwickeln gemeinsamen Aktionsplan gegen Naturschutzmaßnahme der EU-Kommission
Bereits fünf Prozent der Österreicher ernähren sich ohne Fleisch - Am Freitag wurde in Wien der erste Vegan-Ball begangen
In 25 Jahren habe die Tierschutzorganisation Vier Pfoten einiges erreicht, bilanziert Helmut Dungler und warnt: Der Fleischskandal kann zum Flächenbrand werden
Laut Wissenschaftsminister ist ein Kriterienkatalog, aber kein Ombudsmann geplant
Helmut Dungler hat vor 25 Jahren die Tierschutzorganisation Vier Pfoten gegründet. Im Chat sprach der NGO-Präsident über den Pferdefleischskandal, Haustiere und Tierversuche
Die deutsche Autorin über Täuschungsmanöver der Fleischindustrie und den Schmerz des Verzichts
Durch den wirtschaftlichen Aufschwung konsumieren immer mehr Chinesen Haifischflossen - Auch europäische Fischer profitieren
Die Philosophin Andrea Yehudit Richter berichtet von "Minding Animals" in Utrecht, der international größten Konferenz über Tierrechte
Novelle des Tierschutzgesetzes soll Mitte Dezember beschlossen werden - In Österreich seit 2005 verboten
EU-Kommission und EU-Rat werden aufgefordert, dass Schlachtvieh nur noch acht Stunden transportiert werden darf
Mit Stimmen von SPÖ und ÖVP beschlossen - Tierschützer sehen große Fortschritte, aber auch Mängel
US-Philosoph Gary Steiner über Tierrechte, moralische Schizophrenie und die Fähigkeit der Tiere, zu leiden
Jan Fabre erhielt mehr als 40.000 Hassmails und wurde tätlich angegriffen
Wen wir mögen, hassen oder verspeisen: Hal Herzogs Buch zur Mensch-Tier-Beziehung liegt nun in deutscher Übersetzung vor
Sex mit Tieren ist hierzulande erst seit 2005 verboten
Tierversuchsfreie Forschung soll finanziell besser gefördert werden, fordert der Bioethiker Norbert Alzmann
Schauspielerin Brigitte Bardot und andere Tierschützer feiern
In der westlichen Welt macht sich ein wachsendes Unbehagen an unserem Umgang mit Tieren bemerkbar
Zu viel Tier auf unseren Tellern verursacht Hunger, dennoch wird sich der Konsum bis 2050 verdoppeln
Von der Kirche verboten, als Armeleuteessen verpönt: Pferdefleisch erlebte erst im 19. Jahrhundert eine Renaissance und hat bis heute einen "emotionalen Makel"
Der Verein Weltethos präsentiert eine Sammlung aus Beiträgen, die Tierethik aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten
Durch demokratisch und auch fachlich nicht legitimierte sondern durch ><<ernennung in Amt gehievte Mitglieder des Ethikrates. Forschung ade in Austria....
Glaube ich nicht so umfassend. Wenn eine Testreihe ergibt, Substanz XY ins Auge getropft macht rote Augen, dann sagt es allen, die etwas für/rund ums Auge produzieren wollen, was sie wissen sollten.
Das sagt aber immer noch nichts über die Rezeptur, die der ursprünglicher Tester im Sinne gehabt hat, aus. Oder über das Endprodukt, das er erzeugen wollte.
Jaja, so windet man sich aus der Verantwortung.
Dieser "Kompromiss" wird mit dem unnötigen Leid von Tieren erkauft.
Es wurde ja nicht von heute auf morgen bekannt, dass man ein neues Tierschutzgesetz braucht, es wäre Zeit genug gewesen, etwas zu erarbeiten.
Und sorry - das Argument, dass das Gesetz " nicht für die nächsten 20 Jahre genagelt" ist? Schwachsinn. Änderungsbestrebungen werden in den nächsten Jahren mit der Aussage "Wir haben ja gerade ein neues Gesetz gemacht, das können wir nicht schon wieder ändern" abgetan werden.
Kotzen könnt ich.
Dann stell ich schon mal den Kübel rein. Aber mach bitte den Deckel zu, sonst stinkt's.
Zum Thema:
"...unter anderem hätten Versuche mit Menschenaffen durchgeführt werden können."
Die Firmen waren froh, dass sie diese Tests nicht mehr vorgeschrieben waren, weil die Haltung der Tiere teuer war und die Tests sowieso nichts aussagten, was nicht schon klar war.
Also, das Totschlag-Argument hätte man sich sparen können. Es ist garantiert keine Pharmafirma in den Startlöchern gestanden um diese "Gesetzeslücke" auszunutzen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.