Einigen wir uns auf ein Unentschieden

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Roethlisberger und Alex Smith fielen in Woche 10 aus.
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    foto: allen kee/espn images

    Michael Vick, Jay Cutler, Ben Roethlisberger und Alex Smith fielen in Woche 10 aus.

Zum ersten Mal seit fast vier Jahren erlebte die NFL ein Unentschieden. Woche 10 war aber nicht nur deshalb die bislang bemerkenswerteste, denn gleich vier Quarterbacks mussten vorzeitig das Spiel verlassen

Das hätte uns ruhig jemand sagen können. Bei Puls 4 wähnten wir uns mit Philadelphia vs. Dallas beim richtigen Spiel, denn die Erwartungshaltung bei San Francisco vs. St. Louis schwankte zwischen grauslichem Sieg der 49ers und noch grauslicherer Niederlage der Rams, die schon im Wembley gegen New England zeigten, wozu sie „fähig" sind. Allerdings hatten wir da die Rams unterschätzt, oder vielmehr die 49ers überschätzt, die sich mit einer guten Portion Glück und verdächtig wenig Können in eine Nachspielzeit retteten, in der dann die Kicker, David Akers bzw. Greg Zuerlein, keine Entscheidung herbeiführen konnten. So „einigte" man sich auf ein Unentschieden und das passte dann auch: St. Louis und San Francisco waren an dem Abend gleich „gut".

Ob es am verletzungsbedingten Ausfall des 49ers Starting Quarterbacks Alex Smith (Gehirnerschütterung) lag? Jein. Der machte bis zu seinem Ausfall ein sehr gutes Spiel, Ersatzmann Colin Kaepernick hinterließ aber auch einen engagierten Eindruck und war durchaus produktiv. Zumindest so produktiv, als dass ein selbsternannter Titelfavorit sich mit einem Nachzügler plötzlich nur wegen seiner Präsenz nicht auf Augenhöhe befinden kann und darf. Das sind jetzt erstmals etwas schlechtere Vorzeichen für San Francisco, denen in ihrer Division die Seahawks im Nacken sitzen, auf die man zu Weihnachten noch einmal treffen wird. Eventuell wird man bis dahin nichts Genaues wissen. Weder was Smith, noch die nahe Zukunft der Niners betrifft. Montagnacht empfängt man Chicago und die Bears teilen ihr Schicksal.

Trio mit Gehirnerschütterungen

Insgesamt drei Quarterbacks fielen in Woche 10 mit der späteren Diagnose „Concussion" aus. Auch Chicago wird das kommende MNF-Game ohne Jay Cutler, dafür mit dem Backup bestreiten, welcher ein gewisser Jason Campbell ist. Ein unspektakulärer Spielmacher, der dafür meistens auch wenig Blödsinn anstellt und nach zwei halbwegs ordentlichen Jahren als Starter der Washington Redskins dort, und in Folge dann auch in Oakland, recht geräuschlos aufs Abstellgleis geriet. Chicago, seine dritte Station, befindet sich auf klarem Playoff-Kurs und den muss Campbell anstelle von Cutler halten.

Auch im Parallelspiel zu SF-STL musste ein Quarterback nach einem Hit in die Kabine. Michael Vick räumte dem Rookie Nick Foles den Platz. Der machte zunächst mal eine gute Figur, als er einen der schönsten Touchdowns der Eagles seit anderthalb Saisonen warf. Danach wurde er aber, dem texanischen Mob, wie zuvor auch Vick schutzlos ausgesetzt, von der Dallas Defense „gefressen". Ein Fumble-Return Touchdown und ein Pick Six - zum Glück für die Cowboys, mussten sie sich einmal nicht von ihrer Offense verlassen lassen.

Für Philly Headcoach Andy Reid, der seinen etatmäßigen Spielmacher trotzt einer „signifikanten Gehirnerschütterung" (Zitat Reid) für Woche 11 noch nicht abschreibt (!?), könnte, ja sollte es das nun gewesen sein, denn die Hoffnungen auf einen Einzug in die Playoffs sind nur mehr theoretischer Natur. Es könnte sich auch bereits um das letzte Spiel des Michael Vick als designierten Starter gehandelt haben, der post-Eagles wohl kaum einen Nummer 1-Job mehr ergattern wird. Außer vielleicht bei den Jets, wo man schon bald einen neuen Starter für den Backup Tebow suchen könnte. Weil der ja auch (Tebow) für manche Mitspieler das „terrible" an den Jets ist. Logisch: Der Punt Protector haut den sonst so formidablen Jets gerade ihre Saison zusammen.

Das grüne New York ist keine elitäre Schlangengrube mehr, sondern ein peinlicher Schulhof des schlechten Karmas. „Aber der Tim kann den Ball ja gar nicht werfen, Herr Professor!" Dass ihnen das nicht zu blöd ist...

Gefährliche Rippe

Keine Gehirnerschütterung, dafür aber eine Schulterverletzung und eine nicht ganz ungefährliche „Dislocation" einer Rippe, erlitt Steelers Quarterback Ben Roethlisberger im Monday Night Game gegen die Chiefs. Roethlisberger leidet nicht nur unter starken Schmerzen, die Rippe gefährde außerdem auch noch innere Organe und Blutgefäße. Daher ist derzeit weder an ein Training noch an ein Spiel zu denken. Nach der Untersuchung wurde der Grad der Schulterverletzung, es handelt sich dabei um eine Stauchung des Verbindungsgelenks zwischen Brust- und Schlüsselbein, nicht publik gemacht. Dabei handelt es sich um genau jene Verletzung, die die Serie von Brett Favre (297 Starts in Folge) 2010 beendet hat. Das legt zumindest den Verdacht nahe, dass Pittsburghs Nummer 7 nicht so bald aufs Spielfeld zurückkehren kann. Ganz sicher fehlt er Sonntagnacht gegen Baltimore. Byron Leftwich wird den Job als Starter übernehmen, alternativ steht den Steelers auch noch Charlie Batch zur Verfügung. Pittsburgh ist 0-4 gegen die Ravens ohne Big Ben.

Stand der Dinge in der AFC: Schlappe Verfolger

Die gute Nachricht für alle Steelers Fans: Die Gefahr, den derzeitigen Wildcard-Spot an einen Verfolger zu verlieren, ist weiterhin sehr überschaubar. San Diego kassierte eine Niederlage gegen Tampa, der Sieg von Cincinnati über die Giants macht aktuell weder hüben noch drüben ein Kraut fett. Dass Miami Donnerstagnacht über Buffalo stolperte, erleichtert auch noch Einiges. Zwei Siege Vorsprung sind angesichts dieses Verfolgerfeldes auch ohne Roethlisberger purer Luxus. Das Grauen der AFC hat viele Namen: Titans, Jets und Raiders sind Garanten für zwischenzeitliche Totalausfälle, denen eher Gefahr von den Browns droht, als sie selbst eine solche für die Top 6 wären.

Ganz oben residieren die Texans, die im Regen von Chicago das Wettschwimmen gegen die Bears beim Anschlagen für sich entscheiden konnten. Dahinter Baltimore, New England, Denver und Indianapolis - es hat derzeit alles seine Rechtmäßigkeit.

Stand der Dinge in der NFC: Rising South

Tampa hatte man in den letzten Wochen noch auf der Rechnung und die führen ihre Doug Martin-Show weiterhin mit großem Erfolg auf. Wobei 123 Offense Yards und kein Score für jüngste Martin-Verhältnisse fast schon enttäuschend sind. Dann machen es halt andere - gegen San Diego geht das ja. Adam Hayward zum Beispiel, der einen geblockten Punt zum Touchdown retournierte. Zusammen mit einem funktionierenden Josh Freeman (210 Passing Yards, 2 TDs) langt das allemal.

Ein Team, welches man eigentlich bereits abgeschrieben hatte, verspürt nun aber anscheinend doch noch Lust auf eine Post Season. Die New Orleans Saints verloren die ersten vier Runden, gewannen dann aber vier der letzten fünf Spiele. Gleichzeitig beendeten sie damit letzten Sonntag die Hoffnungen von Atlanta auf eine Perfect Season. Das kommt so zufällig, wie die Zeugen Jehovas Sonntagmorgen an der Tür klopfen. Zwei Mal im Jahr passiert das einfach. Wie das Amen im Gebet. (Auch bei ihnen, sie verschlafen es halt nur.) Ein Footballspiel zwischen den Falcons und Saints dauert vier Mal 15 Minuten und am Ende gewinnt New Orleans. So war das in elf der letzten 13 Spiele und so wird es in den kommenden elf von13 sein. Die NFL ist in Teilbereichen ganz einfach sehr durchschaubar.

Sorgenfalten bereitet dieses Erstarken des Süden aktuell den Minnesota Vikings und Seattle Seahawks, die, geht es in der Tonart weiter, bald keinen Zweikampf mehr um das zweite Wildcard-Ticket führen werden, sondern dann zu viert wären. Ob sich weiter unten noch was regt? Dallas, Detroit und Arizona stehen wie New Orleans auf 4-5, ihre Formfarben zeigen jedoch mehr Rot als Grün, wobei die Cowboys allerdings ein sehr angenehmes Restprogramm vor sich haben. Pittsburgh und New Orleans, beide Ende Dezember, die werden sicher noch hart, ansonsten wäre das eigentlich eine aufgelegte Sache. Wäre Dallas nicht Dallas, sondern z.B. New Orleans, dann wäre das heute ein Top Playoff-Kandidat für mich. Da aber Dallas dann doch Dallas ist, sage ich: Knapp daneben, Garrett muss gehen und Jon Gruden kann sich dann aussuchen, ob er lieber ein Cowboy oder ein Adler wird, oder doch besser im warmen Studio von ESPN bleibt. Tony Romo ist übrigens 20-3 in November-Spielen und mit der Bilanz der zweitbeste Quarterback in der NFL-Geschichte. Kein Scherz! Ohne Dezember (8-13), gäbe es öfter einen Jänner (1-3).

Ganz oben könnten die Falcons mit 8-1 beruhigt weiter spielen. Die Frage ist, wie sie diese erste Niederlage wegstecken. Arizona hat fünf Spiele in Folge verloren, kommt ein sechstes gegen Atlanta dazu, dann sind die Falcons mit anderthalb Beinen im Playoff. Danach wird's dann nämlich nicht mehr ganz so easy cheesy Falcon breezy. Zwei Mal die Bucs, noch ein Mal die Saints (oink!), dazu die vermutlich dann um das Playoff herum wankenden Giants im Tollwut-Modus - da warten noch einige potentielle Niederlagen.

Auch dahinter wurde nicht gerade Stärke demonstriert. Ganz böse war, noch vor dem Tie der Niners gegen die Rams, das 13:31 erwähnter Giants bei den Bengals. Das dritte richtig schlechte Spiel der New Yorker in Folge, macht sie wieder zu jenem Team, als jenes wir sie in den letzten Jahren kennenlernen durften. Lustlos auftretend, ansatzlos verlierend, mit einem ewig grantigen Tom Coughlin und dem stets abwesenden Mondkalb-Blick des Eli Manning, die sich dann zusammen doch irgendwie noch in die Playoffs hinein wursteln, wo das dann schon irgendwie geht gegen Atlanta, Green Bay, San Francisco und dieses Mal halt Houston statt New England, oder? Die Bye Week kam fast schon zu spät. Die Giants Offense sah gegen Dallas bereits richtig übel aus, bestätigte die Form dann gegen Pittsburgh und gegen Cincinnati ging eigentlich fast gar nichts mehr. Break!

Top-Spiele im TV

ESPN America zeigt diese Woche durchgehend Spitzenspiele. Der Sonntag beginnt um 19:00 Uhr mit den Packers bei den Lions und damit mit Panik in Detroit, gefolgt von New England gegen Indianapolis (22:25 Uhr). Die Sunday Night gehört dem AFC North Defense-Klassiker harte Stahl-Burschen vs. böse Poe-Blicke (PIT-BAL, Montagmorgen 2:20 Uhr) und Montagnacht endet die Woche vor dem langen Thanksgiving Footballwochenende mit den Bears in der Bay (SF-CHI, Dienstagmorgen 2:30 Uhr).

PULS 4 steigt am Sonntag ab 22:45 Uhr live im Gillette ein, wo man sich bei Patriots-Colts (beide 6-3) der Papierform nach ein Shootout erwarten kann. Die #1 Offense (NE) vs. #18 Defense (IND), bedeutet umgekehrt auch die #5 Offense gegen die #25 Defense. Hört sich nach sehr viel Spaß an, den Michael Eschlböck und meiner einer an der Stelle mit Kommentaren schmücken werden.

NFL Woche 10

Jacksonville Jaguars vs. Indianapolis Colts 10:27
Baltimore Ravens vs. Oakland Raiders 55:20
New England Patriots vs. Buffalo Bills 37:31
Cincinnati Bengals vs. New York Giants 31:13
Tampa Bay Buccaneers vs. San Diego Chargers 34:24
Miami Dolphins vs. Tennessee Titans 3:37
Minnesota Vikings vs. Detroit Lions 34:24
Carolina Panthers vs. Denver Broncos 14:36
New Orleans Saints vs. Atlanta Falcons 31:27
Seattle Seahawks vs. New York Jets 28:7
San Francisco 49ers vs. St. Louis Rams 24:24 n.V.
Philadelphia Eagles vs. Dallas Cowboys 23:38
Chicago Bears vs. Houston Texans 6:13
Pittsburgh Steelers vs. Kansas City Chiefs 16:3 n.V.
Spielfrei: Cleveland Browns, Green Bay Packers, Washington Redskins, Arizona Cardinals

Tabellen der Conferences
Playoff-Bild

 

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  • Endzone

    Schadlos geschlagen [33]

    TitelbildFür manche Schäden gibt es keine Versicherung und auch keine Erklärung. Sie stehen für sich selbst. Ich würde gerne nur über die Spiele in der NFL schreiben, die NFL will das aber offenbar nicht

  • Endzone

    Omaha gibt es nicht [48]

    TitelbildDie Divisional Playoffs der NFL konnten nicht ganz halten, was die Wild Card-Spiele versprachen. Die Hoffnung auf starke Conference Finals ist aber nicht aufgrund der Teilnehmer berechtigt

  • Endzone

    Legionen des Booms [62]

    TitelbildZum ersten Mal seit 2009 stehen sich wieder die zwei besten Teams des Grunddurchgangs in einer Super Bowl gegenüber: "Omaha vs. LOB" hat Klassiker-Pozential

  • Zum Autor [15]

    TitelbildWalter Reiterer, Chefredakteur von "Football-Austria" und Kommentator auf PULS 4.

    • ENDZONE
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      TitelbildEhemalige Fixsterne am Firmament der NFL drohen zu erlöschen. Zumindest vorübergehend erhellen die Lichter in Boston und Pittsburgh die Welt um sie nur mehr notdürftig

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      TitelbildDie National Football League hatte bei ihrem Kickoff sportlich einiges zu bieten, das Hauptthema sind aber der Liga-Commissioner Roger Goodell und sein merkwürdiges Verhalten in der Sache Ray Rice

    • Endzone
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      TitelbildDie Austrian Football League schaut 2014 sehr jung aus. Teenager als Quarterbacks und ein aufmüpfiges Prag bringen Bewegung in die Liga

    • Endzone
      10.1.2014, 14:49
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      Sorry, Mrs. Manning [165]

      Titelbild"Das Glück ist ein Fohlen", sagte der Tiger und verlor ein drittes Mal in Serie. Das Super Bowl-Märchen schlägt nach einer aufregenden Wildcard-Runde sein zweites Kapitel auf

    • 2.1.2014, 16:03
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      TitelbildGreen Bay fumbelte sich ins NFL-Playoff, während Dallas auch ohne Romo seiner Linie treu blieb. Außerdem: vom schwarzen Montag, schwarzen Katzen und Jim Schwartz

    • Endzone
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    • Blog: Endzone
      6.8.2013, 16:56
      Walter Reiterer

      König, Kaiser, Bettelmann [33]

      TitelbildDie 29. Austrian Bowl geriet ebenso zur Machtdemonstration, wie die gesamte Saison 2013 der Vikings in der Football Bundesliga. Was kann man tun "gegen" Wien?

    • Endzone
      26.7.2013, 12:09
      Walter Reiterer

      Jeder verdient eine zweite Chance [48]

      TitelbildHerr Arch fliegt auf ein Finale, welches die Herren Calaycay und Fatah gewinnen wollen. Der eine erhofft sich das abschließende Meisterstück, der andere will seine zweite Chance nutzen.

    • Endzone
      2.7.2013, 12:29
      Walter Reiterer

      10-0-8-2-6-4-4-6-2-8-0-10 [25]

      TitelbildSelten zuvor waren die Verhältnisse in der Football-Bundesliga auch in Zahlen so klar wie 2013. Die Endphase birgt trotzdem noch Spannung - auch weil sie "europäisch" wird

    • Endzone
      6.6.2013, 21:36

      Same same but different [22]

      TitelbildWien führt die AFL vor Tirol an, im Euro Bowl-Halbfinale empfangen die Vikings Berlin und die Raiders Calanda. Das ist kein Eintrag von 2012, den damals wusste ich noch nicht, dass 2014 eine EM in Österreich sein wird

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Herzig, die Schamtücherln!

Wie in der ungarischen Sauna.- Was für ein Frust, wo doch die Hälfte aller Frauen, ob es ihnen passt oder nicht, in Leggings oder knallengen Jeans rumläuft!

Wahrscheinlich haben sie nichts

zu verbergen;-)

diese artikel sind die würze

und machen football (in diesem fall in der nfl) erst so richtig schmackhaft für einen fan dieses sports...wir begrüßen also jede woche aufs neue diese artikel mit einem freudigen "hut hut hut"...und footballaustria wird dadurch nur noch interessanter für uns...

und was wäre ein interessanter sport ohne passende untermahlung...

update #2

Alex Smith kann im MNG spielen Cutler ist weiterhin fraglich...

Sieht in der Tat so aus, als ob er spielen kann. Nicht gut für CHI, Campbell ist mediocre at his best, wird ein lange Nacht für die (Bears) D. 3 & out Contest underway. Gould od. Akers aufklauben, sollten sie tatsächlich wo herum wiren.

Update

Keine Überraschung, aber eben offiziell geworden: Foles startet für PHI, Vick out.

auch wenn die defense

Meisterschaften gewinnt, glaube ich an NE als Titelanwärter. Die drei Spiele die sie verloren haben, haben sie mit insgesamt 4 Punkten verloren. Und Nummer 1 Offense sind sie ohne Gronkowski (teilweise) und Hernandez geworden. Wenn auch Hernandez wieder fit ist, wer soll mit dieser offense mithalten? Tom Brady ist einfach unfassbar gut.

Ich kann die Pats zwar überhaupt nicht leiden, was Herrn Brady angeht, gebe ich ihnen aber natürlich recht (im Verhältnis zu Brady, Peyton, Brees ist Eli Manning z.B. trotz zweier Titel immer noch ein ordentliches Stück von 'Elite' weg - trotz des 'gut wenn's um was geht'-Talents).

Ich seh NE aber diese Saison nicht als Titelanwärter (dazu ist die Defense - bisher zumindest - zu durchlässig).

Wenn Hernandez spielen würde, hätte das übrigens mMn im offensiven Bereich kaum Auswirkungen...in einem Two-Tightend-Set hat dann nämlich ein Slot Receiver eher nichts zu suchen, was Herrn Welker (den mag ich übrigens) sidelinen würde (und das ist definitiv keine gute Idee - außer er spielt dann kommendes Jahr woanders, mir wär am liebsten: BAL :-)!

2 Tight-End sets hatten sie auch letztes Jahr, und Welker hat die NFL in Receptions angeführt und war 2. in Yards. Soviel dazu.

Wieso krieg ich rot? Es stimmt doch..?!

Pfff...Prinzip! *kicher*

Nein, natürlich nicht...

...Welker ist schon ein ausgesprochen guter (mMn generell einer der besten Slot's überhaupt).
Ich hege ja den Verdacht, daß es sich bei Edelman bloß um einen Klon mit langen Haaren handelt (dem Bellichick fällt ja immer was ein)... ;-)

Es ist ja aber natürlich nicht so, daß die Pats NUR mit 2 TE's spielen, aber am Beginn der Saison hatte man ein wenig den Eindruck, als wäre WW ein wenig aufs Abstellgleis geraten...

...hat sich aber ohnehin erübrigt, da sich deren TE's derzeit ohnehin die Türschnalle des Lazaretts wie ein Staffelholz weiterreichen (Gronkowski mit Bruch des Unterarms für 4 bis 6 Wochen raus, dafür scheinbar Hernandez ab kommenden Donnerstag wieder da)!

Ergänzend: Außerdem haben Sie dieses Jahr mit dem jungen Ridley einen besseren Green Ellis - Ersatz, und das war etwas, was MIR vor der Saison Kopfzerbrechen bereitet hat. Zusätzlich hat sich gestern auch der Herr Vereen in mein Herz gelaufen. Dass Gronkowski jetzt verletzt ist schmerzt sehr, hoffentlich kann Hernandez an seine letztens tollen Leistungen anschließen, dann fällts nicht so dramatisch ins Gewicht.

PS: Nix mehr lange Haare. Edelman dürfte in den Rasenmäher gekommen sein! :-O

Ja und damit sind sie ja auch gefahrlos in die Superbowl gekommen, oder? ^^

Die Superbowl scheißt dann auf jede Art von Stats, und kürt dann nach Zufallsprinzip einen Sieger, hat man ja schon öfter gesehen. Bissl salopp formuliert, aber so ähnlih gehts zu.
Alles in Allem muss man aber sagen, dass, wenn die Patriots keine Eklatanten Verletzungen vorweisen mussten (2008...), sie das stärkste Team in den 2000er Jahren waren. 2007 hatten sie 18-1, und der Einser kommt aus der Superbowl...

Shhhhssssttt!

Keine Fakten hier, das kommt nicht gut an.

Blubb...Blubb...weiterstricken...nicht ablenken lassen!

ja du fakt...

du hast max. meinung und min. keine fakten...was grundsätzlich kein problem darstellt...aber das allen anderen als "fakten" verkaufen zu wollen ist reichlich anmaßend und kommt in deinem fall auch noch extrem lächerlich rüber.

zudem nimmst du dir auch reichlich viel heraus und scheinst nicht zu begreifen, dass es hier in erster linie um spass an der freud geht...wenn du wichtig sein willst geh doch wo anders hin...jedoch wir bezweifeln dass du bei "absolut fachkundigen" überhaupt ankommst...denn die lachen sich bei so viel starrhalsigkeit und wirren aussagen höchstens ins fäustchen.

aber wie auch immer, den ball flach zu halten ist wohl nicht so deines...weil sich in deinem hirn wohl nur "quantensprünge" abspielen ;-D (ja google mal)

Glaub auch, dass die Pats im Playoff ziemlich weit kommen werden, an SB Teilnahme zweifle ich allerdings. Die Texans haben einen zu guten Passrush und könnten die gleiche Rolle spielen wie die Ravens (so la la heuer) und die Jets (jo, eh...!) schon mal. Außerdem habe ich das Gefühl Belichick lässt in den PO immer um einiges konservativer spielen als in der Regular Season, was nur bedingt gut geht.

Von den verbliebenen Mannschaften in der AFC haben gerade mal die Broncos das meiste Verbesserungspotential, vor allem in der D, die sich schön langsam einspielt. In der Offense hat eh das Felix-Baumgartner-Vorbild das Sagen, was auch gut so ist. Beneide John Fox um seinen Job, denn die eine Hälfte der Mannschaft coacht eh wer anderer ;-)

Die Kuhbuben sind halt immer für einen Lacher gut...der nächste Dezember kommt bestimmt! :-)

DET sollte man immer genau dann nicht unterschätzen, wenn sie bereits mehr oder weniger 'abgeschrieben' sind (& gegen GB wohl mit Extra-Motivation)...bin gespannt.

Die Pats, sofern sie so spielen wie letzte Woche gegen die Bills (die übrigens irgendwie im Aufwind sind - primär dank C.J. Spiller - Return-Festspiele übrigens gestern Nacht in Q1), werden von Herrn Luck die Ohren langgezogen bekommen.

Bei SNF lehn ich mich mal aus dem Fenster & sage: Die Stahlarbeiter werden eine Woche nach Big Ben's Verletzung dasselbe Schicksal erleiden wie die Ravens nach den Verletzungen von Lewis & Webb gegen die Texans - nämlich untergehen!

CHI@SF = Lotterie!

Kuhbuben beinahe wieder mit Lacher...viel hat nicht gefehlt (den größeren Lacher hätten diesmal aber um ein Haar die Texans kassiert)...

GB hatte es wie erwartet nicht ganz einfach...

...und die Pats spielen (zu ihrem Glück & Erfolg) ganz & gar nicht so wie gegen die Bills...schaut nach verdientem Sieg in ebenso verdienter Höhe (leider) aus!

@Pats: Jo, das war ein Shootout van der prächtigsten, und der Luck schaute dermal ziemlich deppert aus. Hab Ende des 3. Quaters abgedreht, aber bis zu dem Zeitpunkt hat er schon 2 INT geworfen (wobei eine vllt. ein bisschen geforced wurde).

SNF-Nachtrag:

Steelers (wieder mit ihren skurril-ulkigen 'Biene Maja meets Panzerknacker'-G'wandl'n) nicht untergegangen, aber trotzdem verloren...war (eigentlich wie immer, diesmal wegen der derzeit etwas schwächelnden BAL-DEF aber nicht ganz so erwartet) ein durchaus spannender Schlagabtausch der Verteidigungslinien...

...Torrey Smith haben sie gestern verdammt gut & clever abgedeckt, daß muss man ihnen schon lassen.

Freu ich mich über den Sieg (und schon auf das Wiedersehen in zwei Wochen)...ist eben immer ein ganz besonderes Spiel! :-)

da reiterer

Sehr geehrter Herr Reiter, von einem selbsternannten Titelfavoriten kann ja wohl bei den SF 49ers keine Rede sein. Die 49ers erreichten letztes Jahr das CF und verloren in der OT gegen den späteren SB-Sieger NY Giants. Das Team wurde zusammengehalten und punktuell verstärkt. Woher wissen sie das die 49ers ein Selbsternannter und kein Medialer Mitfavorit ist?

Wie sollte man die 49ers jetzt nach dem TIE gegen JAC (!!!) als medialer SB-Anwärter sehen?

JAC(???)

Die Interpunktion macht's auch nicht richtiger. STL war's.

Aber mit der Argumentation bleibt halt auch nicht wirklich was über: Es haben alle Teams mindestens eine Niederlage, und diese kam eigentlich bei allen gegen Teams, die momentan nicht auf Playoffkurs sind, wenn ich nichts übersehen habe.

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