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London - Angesichts seines steitig schlechter werdenden Gesundheitszustands macht sich Bestseller-Autor Terry Pratchett schon seit langem Gedanken, wie es mit seiner populärsten Schöpfung, der "Scheibenwelt", weitergehen soll. Die Entscheidung ist nun offenbar zu Gunsten familiärer Erwägungen gefallen: Pratchetts einzige Tochter Rhianna soll die Reihe fortführen.
Pratchett leidet unter einer seltenen Form von Alzheimer, die sein Leben bereits deutlich eingeschränkt hat. Da er keine Tastatur mehr benutzen und auch nur noch begrenzt mit der Hand schreiben kann, musste er seine jüngsten Romane (darunter den Scheibenwelt-Roman "Snuff"/"Steife Prise") seinem Assistenten diktieren. Die Nebenwirkungen seiner Medikamente und sein immer noch voller Terminkalender haben vor kurzem dazu geführt, dass Pratchett bei einem Besuch in New York nach einem Anfall von Vorhofflimmern wiederbelebt werden musste.
Dennoch gab sich der Autor im Interview mit dem Magazin "New Statesman" grundsätzlich optimistisch. Die Einschränkungen beim Schreiben versucht er mit Humor zu nehmen, bekennt aber auch große Wut darüber. Die Zukunft seiner humoristischen Fantasy-Welt, die im Verlauf von beinahe 30 Jahren, 39 Romanen und umfangreicher Sekundärliteratur einen enormen Grad an Detailreichtum erlangt hat, scheint jedenfalls geregelt: "Die Scheibenwelt ist in den Händen meiner Tochter sicher", sagte er. Rhianna sei mit der Scheibenwelt aufgewachsen und kenne sie in- und auswendig.
Als Romanautorin ist Rhianna Pratchett bislang allerdings nicht in Erscheinung getreten. Sie schreibt Scripts und Dialoge für Computerspiele wie "Heavenly Sword" oder "Overlord" - für letzteres erhielt sie den Writers' Guild Award für das beste Drehbuch. Sie wird außerdem dem Autorenteam einer neuen BBC-Serie angehören, die auf Pratchetts Romanen um die Stadtwache von Ankh-Morpork beruhen und diese fortsetzen soll. (red, derStandard.at, 16. 11. 2012)
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"Majestrum", "Lotus-Effekt", "Fabelheim", "Nachtreiter", "Alles bleibt anders" sowie Bücher von Greg Keyes, Daniele Nadir, David Marusek und Iain Banks
"Terra Mater", "Breakpoint", "The Execution Channel", Bücher von Theodore Sturgeon, Brian Keene, Tobias O. Meißner, Sean McMullen, Karl-Heinz Witzko und Robin Hobb ... und ein letztes Mal "Flusswelt"
"Blutmusik", "Battle Royale", "Der Name des Windes", "Die Zwerge von Amboss" sowie Bücher von John Ajvide Lindqvist, Ralf Isau und dem großen Ted Chiang
"Am Ende der Leitung" und am Pol der "Flusswelt", "Necroville", "Hölle", "Tristopolis 2" sowie Bücher von Terry Pratchett, Lynn Flewelling, Andreas Eschbach und Alan Dean Foster
"Die Götter von Amyrantha", "Herbst. Beginn", "Lichtspur", "Nachtläufer", "EarthCore", "Besessen" sowie Bücher von Jeff VanderMeer, Charles Sheffield, Gisbert Haefs und George R. R. Martin
"Nano", "Credo", "Grendl", "Prothesengötter", "Die verschlossene Stadt", Neues von Sergej Lukianenko, Brian Keene, Dean Koontz und Neal Asher sowie ein Gesamtüberblick über das Science Fiction-Jahr 2008
"Dark River", "Globalia", "Nimue Alban", der "Zeitstürme" dritter Teil, "Die Kobolde", "Das Buch der Halblinge" sowie Neues von Wolfgang Hohlbein und natürlich Larry Niven
"Chronos", "Dhampir", "Sternenstürme", "Das Cusanus-Spiel", "Stadt der Untoten", Moebius-Visionen und Zyklen-Starts von Robin Hobb, Dirk van den Boom und Kathleen Bryan
Michael Chabons "Die Vereinigung jiddischer Polizisten", "Die Luftschiffe des Zaren", "Hex", "Tristopolis", Zyklen-Starts von Jennifer Fallon, Tom Lloyd und Brandon Sanderson sowie ein Ballard-Klassiker
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Arthur C. Clarkes "Rendezvous mit Rama", die "Spin"-Fortsetzung "Axis", "Punktown", der "Flusswelt"-Zyklus, "Magma", "Das Jahrhundert der Hexen" und Teil 1 von Grimberts "Die Magier"
Von A - Z, nach AutorInnen geordnet
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Also ich bin ja kein "ihr müssts das unbedingt lesen"-Mensch und ja, es muss einem die Fantasy-Schiene schon irgendwie zusagen... aber wer die Pratchett-Bücher (möglichst im Original) nicht gelesen hat, dem entgeht ein unglaublich treffender Blick auf uns selbst und unsere Welt.
"Remember -- that which does not kill us can only make us stronger." - "And that which does kill us leaves us dead!"
Ich hoffe er hält noch länger durch.
Ich selber tue mir ja immer schwer, Discworld anderen Leute näher zu bringen. Ich finde Discworld ja im Prinzip nicht "Fantasy" da es sich ja insofern nicht ernst nimmt und eben einen Spiegel unserer Gesellschaft gegenüber stellt. Evtl. werde ich nächstes Mal diese Definition verwenden, wenn ich darf. :) ("...unglaublich treffender Blick auf uns selbst und unsere Welt.")
Und ja, bitte unbedingt Englisch lesen!
Ich schliesse mich der Empfehlung Cordylus Cataphractus Violaceus' an, mit der Anmerkung, die Bücher unbedingt im englischen Original zu lesen.
Die Übersetzungen sind grottenschlecht.
Es gab sogar einmal eine Fanseite, auf der Üebrsetzungsfehler gesammelt wurden....
Ist aber eher für die schwereren Gemütsstunden geeignet :(
Ich liebe die Scheibenweltromane und schätze Terry Pratchett ungemein. Seine Romane haben mir sehr dabei geholfen, meine Jugendzeit einigermaßen zu überstehen, so nach dem Prinzip "Augen zu und durch", aber eben: rein in die Scheibenwelt, Rundwelt ausblenden und passt... Es stimmt mich deshalb sehr traurig, wie es um Pratchett's Gesundheit steht - obwohl mir natürlich bewusst ist, dass auch ein hervorragender Autor wie er letztendlich sterblich ist. Was ich davon halte, dass seine Tochter die Reihe fortsetzen wird, kann ich noch nicht sagen, dazu werde ich wohl den ersten von ihr geschriebenen Roman abwarten. Ich würde die Scheibenwelt ungern missen - habe aber auch kein Interesse an einer mittelmäßigen Kopie. Abwarten und Tee trinken...
hier zwei sehr gute und ausführliche links zu dem thema:
http://boingboing.net/2007/09/3... world.html
http://www.lspace.de/dafp/reih... folge.html
man muss aber dazusagen, dass die richtige reihenfolge nicht so wichtig ist, da ja doch jedes buch in sich abgeschlossen ist. ich selber habe damals eher aus zufall (kannte die scheibenwelt-romane noch gar nicht) mit "gevatter tod" angefangen, das kann ich sehr empfehlen - war ein guter einstieg und machte lust auf mehr. jedenfalls viel spaß beim lesen! :)
Fangen Sie mit Small Gods an. Das ist zwar nicht der erste, aber er ist völlig unabhängig von allen anderen. Wenn Sie Small Gods nicht mögen, können Sie außerdem davon ausgehen, daß Ihnen auch die anderen Discworld-Romane nicht gefallen werden.
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