Gute und schlechte Kritiken für erste Wii U-Games

18. November 2012, 15:11
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"Nintendo Land" und "New Super Mario Bros. U" machen den Auftakt - Was sagen die Experten?

Nintendos neue Spielkonsole wird erst am 30. November in den heimischen Regalen stehen, in den USA gelangt die Wii U bereits kommenden Sonntag in den Handel. Rechtzeitig zum Start haben die Fachmagazine einige der ersten Spiele für die Plattform testen können. Von besonderem Interesse sind hierbei die Zugpferde "Nintendo Land" und "New Super Mario Bros. U".

Minispielsammlung

"Nintendo Land", das in Europa mit dem Premium-Bundle der Wii U ausgeliefert wird, umfasst 12 Minispiele, die sich vor allem für gemeinschaftliche Spieleabende eignen. Hier kann man beispielsweise mit seinen Freunden Fangenspielen, sich auf Geisterjagd begeben oder gemeinsam gegen Ritter kämpfen. Der Clou dabei ist zumeist das "asynchrone" Spielen. Während etwa vier Spieler mit herkömmlichen Wii-Controllern ihre Figuren steuern, um einen unsichtbaren Geist zu fangen, steuert der fünfte Spieler - geschützt vor den Blicken der anderen - den Geist auf dem Tablet-Controller.

"Nintendo Land zeigt auf brillante Weise auf, wozu Nintendos neue Konsole und der Tablet-Controller im Stande sind.", schreibt IGN. "Es ist schwer, das Spiel mit einem Wort zusammenzufassen. Es ist umfassend, aber überflüssig, grotesk, aber eindrucksvoll. Nicht alles in 'Nintendo Land' funktioniert, aber was es gut macht, gibt es nirgendwo anders zu erleben.", sagt Polygon. "Nintendo Land hätte das 'Wii Sports' der neuen Konsole werden sollen: Ein Vorzeigetitel, der Spieler und Nichtspieler zusammenführt. Anstelle dessen ist Nintendo Land das 'Wii Play' dieser Generation: Eine seichte Kollektion von Mini-Games, beigelegt zu Nintendo-Hardware und schnell vergessen.", meint Shack News. "Am Ende ist es eine Frage der Langlebigkeit. Obwohl ich wahnsinnig Spaß dabei hatte, 'Mario Chase' zu spielen, bin ich nach ein paar Runden wieder gelangweilt. Mit nur wenigen Vorzeigespielen begeistert die Sammlung nicht so sehr, wie sie es könnte.", resümiert Game Informer.

Pflichtspiel

Ein besseres Urteil erteilen die Kritiker dem jüngsten Ableger der "Super Mario"-Serie. In dem 2D-Jump-'n'Run überwindet man wahlweise allein oder gemeinsam Stock und Stein, der Spieler mit dem Tablet-Controller kann die anderen beispielsweise mit der Platzierung von Trittflächen unterstützen.

"New Super Mario Bros. U fühlt sich an, als käme es aus der guten alten Ära der Platformer. Es ist dort angekommen, wo die Serie hingegangen wäre, hätte es keinen Wechsel auf 3D gegeben und es fühlt sich gut an, zurück zu sein.", meint Polygon. "Es ist ein toller kleiner Platformer, der dem Wii U-Start einen Kick verleiht. Spieler wissen genau, was sie hier bekommen - ein unterhaltendes, unkompliziertes Spiel, das einen ebenso herausfordert wie zum Grinsen bringt.", schreibt Destructoid. "Man spielt es in einem Wochenende durch, aber die Herausforderungen werden einen monatelang fesseln.", so CVG. "Das ist keine 'Killer-App', wie es 'The Legend of Zelda: Twilight Princess' für die Wii war. Es ist kein Spiel, das man spielen muss. Es ist nur ein weiteres Mario-Spiel. Nicht, dass dies etwas Schlechtes ist.", fasst Kotaku zusammen. (zw, derStandard.at, 18.11.2012)

  • "New Super Mario Bros. U"
    foto: nintendo

    "New Super Mario Bros. U"

  • "Nintendo Land"
    foto: nintendo

    "Nintendo Land"

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