Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

50 Prozent machen es sich zu Weihnachten leicht und verschenken Gutscheine, 37 Prozent freuen sich darüber auch.
Wien/Linz - Die Österreicher wollen sich bei den Ausgaben für Weihnachtsgeschenke heuer etwas zurückhalten. Männer stehen stärker auf der Kostenbremse als Frauen. Unter dem Baum dürften am Heiligen Abend vor allem Gutscheine, Bücher sowie Spielsachen für die Kinder liegen. Das zeigt eine Umfrage des Linzer Instituts "market".
61 Prozent planen, etwa gleich viel Geld für Präsente auszugeben wie im Vorjahr, 30 Prozent weniger. Damit ist die Sparneigung gestiegen. Ihr Weihnachtsbudget aufzustocken, fassen nur drei Prozent ins Auge, wobei vor allem die Jüngeren die Spendierhosen anhaben und die Älteren den Euro lieber zweimal umdrehen.
Und was wird unter dem Christbaum liegen? 50 Prozent der Befragten wollen Gutscheine verschenken, 42 Prozent Lesestoff, 36 Prozent besorgen Spielzeug für die Kinder. Ein Viertel macht es sich einfach und überreicht am Heiligen Abend ein Geldkuvert. Kosmetikartikel und Parfüms rangieren mit 22 Prozent ebenfalls im vorderen Feld. Handys oder Smartphones, Computer oder Spielekonsolen sowie Fernseher oder Stereoanlagen bringt das Christkind eher selten. Im Vergleich zu den Vorjahren sind Bücher, E-Books und Hörbücher als Geschenke auf dem Vormarsch, Bekleidung, Unterwäsche und Kosmetika eher rückläufig.
Vergleicht man das mit den materiellen Wünschen der Österreicher, bleibt die Reihung bei den Spitzenreitern im Wesentlichen gleich: 37 Prozent der Befragten gaben an, sie würden sich über Gutscheine freuen. 29 Prozent hoffen, Bücher unter dem Baum zu finden, 14 Prozent Kosmetika oder Düfte. 22 Prozent wäre Bargeld am liebsten. Technik-Präsente - egal ob Handy, PC oder Fernseher - haben mehr Leute auf dem Wunschzettel stehen als auf ihrer Einkaufsliste.
Wie genau sich die Absichten der Befragten mit der Wirklichkeit decken, ist offen: 52 Prozent haben bisher nämlich noch so gut wie keine Präsente besorgt. Nur sieben Prozent sind was Geschenke betrifft schon 100-prozentig für das große Fest gerüstet. (APA, 16.11.2012)
derStandard.at/SMS: Nachrichten in Echtzeit auf Ihr Handy!
Das Weihnachtsgeschäft läuft heuer weniger rund, den stärksten Rückgang verzeichnet der Einzelhandel beim Spielzeug
Vor allem die Händler außerhalb der großen Städte sind noch nicht zufrieden, besser läuft es in den Innenstädten und Zentren
Kein Baum soll sterben. Zwei Wiener Gartengestalter liefern Christbäume und pflanzen sie nach den Feiertagen wieder ein
Sparen statt Schenken ist angesagt. Die Nationalbank revidiert ihre Konsumprognosen deutlich nach unten
Winterliche Temperaturen lassen Bekleidungs-, Schuh- und Sportartikelgeschäfte aufatmen
Alle wollen am Konsum teilhaben, doch sobald das "Fest des Schenkens" vorbei ist, hat die Schuldnerberatung Hochkonjunktur
Er ist klobig, steht mitten in Brüssel und kommt ganz ohne Nadeln aus: der laut Kritikern hässlichste Christbaum der Welt
Während die Händler auf "Frau Holle" warten, die zur Kaufstimmung beiträgt, freut sich Richard Lugner über den Trend zu Mini-Kleidern
In den 1950er-Jahren lag der Anteil am Einzelhandelsumsatz noch bei zehn Prozent, 2011 nur noch bei 2,5 Prozent
273 Euro pro Kopf wollen die Österreicher für Weihnachtsgeschenke ausgeben, damit sind sie zumindest spendabler als die Deutschen
Österreicher kürzen ihr Weihnachtsbudget
dafür geben sie mehr für licht aus:
http://derstandard.at/135026160... -Millionen
Dank immer weiter steigender Lebenshaltungskosten bei gleichbleibendem Lohn, ist zwangsläufig irgend wann kein Geld mehr zur Verfügung, um auch noch Geschenke zu kaufen!
Das Einzige, das in der derzeit noch ehrlichen Gesellschaftsmasse unaufhaltsam im Steigen begriffen ist, ist die Wut! Auch daraus wird sich wieder einer finden, der sich irgend wann an der Gesellschaft als Ganzes rächen wird (ganz im Sinne Robespierrres, Hitlers oder Stalins; alle drei wurden in den ersten Jahrzehnten ihres Lebens wie der letzte Dreck behandelt) - jede Gesellschaft macht sich ihre Tyrannen und manchmal ihren Untergang ganz allein und selbst! Keiner wird zum Verbrecher geboren!
Ein guter Punsch geht sich immer noch aus ;-)
Oder vielleicht sogar selbst gemacht, kommt noch günstiger. Zum Beispiel ein Caipirinha Punsch, gesehen bei den Rezepten auf www.adventguide.at
Beim Punsch geht dem Österreicher sichtlich das Geld nicht so schnell aus!
"gute Schenker" sind das ganze Jahr über wachsam, und ein Geschenk macht nur dann wirklich Freude, wenn es sich der/die Beschenkte im Laufe des Jahres irgend wann einmal gewünscht hat, aber nicht gekauft, weil .....(zig Gründe).
Daher kaufen viele schon länger davor und hüten "den Geschenkeschatz" ;-)
50 Prozent der Befragten haben also einen relativ hohen Depplevel erreicht. Was soll denn an Gutscheinen so gut sein? - Da kann man gleich Bargeld verschenken, wenn man sowas komisches verschenken will.
Denn das Bargeld kann der Beschenkte wenigstens für das verwenden was er will. Und ist nicht an irgendwelche Gutschein-Fristen oder bestimmte Händler, die diese Gutscheine einlösen, gebunden.
Noch besser wär es etwas zu schenken was gar nichts kostet: Zeit oder Zuneigung. Oder sowas. Oder irgendwas symbolisches ohne realen Wert. Ach so, das schädtigt dann ja unsere arme Wirtschaft.
auf der einen seite löhne kürzen und personal entlassen und auf der anderen seite die preise erhöhen kann nicht lange gut gehen. unsere familie verzichtet dieses jahr gänzlich auf geschenke und spendet etwas für wohltätige zwecke.
zu meinem größten mißfallen vor allem socken und krawatten unter dem christbaum entdecken mußte, habe ich heuer meinen einzigen wunsch rechtzeitig und energisch deponiert.
(rum, rum, du allein, sollst meines lebens wonne sein)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.