Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
St. Valentin - Das NÖ Unternehmen Anagnostics Bioanalysis GmbH hat in Europa und im Nahen Osten einen molekularen Test zur Diagnose einer Sepsis auf den Markt gebracht. Er erlaubt einen schnellen Nachweis grampositiver und gramnegativer Bakterien, sowie diverse Entzündungsparameter.
Der Test wurde von der Berliner Universitätsklinik Charite auf seine Genauigkeit evaluiert. "hybcell Pathogen" (Keimtest) und "hybcell Inflammation" (Test auf Entzündungsparameter) soll binnen vier Stunden entsprechende Aussagen ermöglichen. Das Kultivieren von Blutproben - es dauert mindestens 24 Stunden - fällt dabei weg, was die Diagnostik deutlich beschleunigt.
Neben der raschen Pathogen-Bestimmung auf Basis von Erreger-DNA erlaubt das entwickelte Testsystem auch die Messung wichtiger Proteine. Dazu Bernhard Ronacher von dem Unternehmen: "Unser Test erlaubt auch die Quantifizierung von elf bekannten Entzündungsmarkern wie CRP, C5A, Thrombomodulin und Interleukinen. Werden diese Marker während der Behandlung in periodischen Abständen gemessen, so kann der Therapieverlauf präzise verfolgt werden."
In den USA erkranken jährlich 750.000 Menschen an Blutvergiftung - bei einer Mortalität von mehr als 40 Prozent. (APA/red, 16.11.2012)
Die Zecken sind trotz der Wetterkapriolen aktiv - Zehn Patienten wurden diese Saison in den Spitälern behandelt
Seit September gab es laut WHO 58 bestätigte Infektionen - Experten befürchten eine Epidemie infolge einer Mutation
Chinesische Wissenschaftler konnten nachweisen, dass das Influenzavirus A(H7N9) von Hühnern und/oder Tauben auf den Menschen übertragen wird. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch schließen sie aus
Bei der Implantation künstlicher Hüft- und Schulterprothesen kommt es bei ein bis zwei Prozent der Fälle zu einer postoperativen Infektion
Jedes Jahr gibt es mehr als vier Millionen nosokomiale Infektionen, 17 Prozent davon infolge von Operationen
Noch nie waren so viele Menschen von HIV betroffen - der Anstieg ist aber primär auf die steigende Lebenserwartung durch die Fortschritte in der Therapie zurückzuführen
Die Grippewelle setzte in diesem Winter früher als sonst ein und verläuft hartnäckiger - Eine Pandemie ist jedoch nicht zu erwarten
Aidsforscher Carl Dieffenbach weist auf ein neues Präparat hin, das 2014 in Afrika getestet werden soll
Entgegen den Behauptungen stagniert die Zahl der HIV-Infektionen in Österreich - 2012 gab es 525 neue Diagnosen
Infektionen können dazu führen, dass die Blutbildung im Körper an ungewöhnlichen Stellen stattfindet
AGES, Hygieneexperten und Mediziner schlagen Alarm: Seitens der Spitäler bestehe Handlungsbedarf
Seit September 2012 starben bereits 20 Menschen am neuen Coronavirus NCoV. In Saudi-Arabien ist das Virus erstmals von Patienten auf zwei Spitalsangestellte übertragen worden
Die neue Variante des Norovirus "Sydney 2012" könnte heuer für besonders viele Fälle sorgen
Da Geflügel nicht erkennbar erkrankt, ist das Risiko hoch, dass infizierte Hühner, Enten oder Tauben verzehrt werden
8.900 Neuerkrankungen an Influenza und grippeähnlichen Infekten in Wien - Virologe: "Wir rufen noch keine 'Grippewelle' aus"
Die Entstehung resistenter Keime kann durch herkömmliche Antibiotika-Therapien beschleunigt werden, warnt ein internationales Wissenschaftlerteam
Für immobile Patienten sind Druckgeschwüre eine ständige Bedrohung - Ein neu entwickeltes Bettlaken verringert die Reibung
H7N9 wird vermutlich in Ausnahmefällen von Mensch zu Mensch übertragen
Beginn der Grippe- und Erkältungssaison: Veröffentlichte Zahlen wöchentlicher Neuerkrankungen sind noch niedrig - Zwischen grippalem Infekt und Influenza wird nicht unterschieden
Schnelle Impfstoffentwicklung ist unwahrscheinlich
80 Prozent aller Verbrennungsunfälle geschehen in der Küche. Mehr als die Hälfte der Betroffenen sind Kinder unter drei Jahren
Die Schweizer Kommission für sexuelle Gesundheit zweifelt an der Qualität der übers Internet erhältlichen HIV-Tests für zuhause
Zwar halten Medikamente das tödliche Virus mittlerweile in Schach, doch Heilung ist nicht in Aussicht - Penible Überwachung, neue Studien zu Resistenzen und Forschung sind wichtiger, denn je zuvor
Sowohl bei den Salmonellen-, als auch bei den Campylobacter-Infektionen liegt Österreich deutlich unter dem EU-Schnitt
35.700 Fälle in Europa: Virologen fürchten die Rückkehr der potenziell ausrottbaren Krankheit, die zu tödliche Komplikationen führen kann
wurde von der charite evaluiert - und weiter?
ist zwar eine nette werbeaussendung, aber nicht mehr. die schnellere unterscheidung von sirs/sepsis ist zwar nett, die marker sind aber alles andere als "präzise". gerade crp kann man als sehr allgemeinen entzündungsmarker nicht für einen sepsisverlauf verwenden, zusätzlich steigt der erst nach gut einem Tag, da bringt mir der "schnelle" Test auch nix - abgesehen davon, dass das jetzt schon im Labor sehr billig getestet werden kann.. aber w/e :)
es gibt bereits seit jahren kits die einen raschen und sicheren erregernachweis versprechen, das bei einem breiteren erregerspektrum.. die kombination mit biomarkern ist mir zwar neu daher ist das produkt sicher interessant, die kosten sind aber sicher auch noch sehr hoch. pcr basierte produkte scheitern leider in der praxis oft an der hohen kontaminationsanfälligkeit und ersetzen die genaue aber lang dauernde blutkultur daher immer noch nicht. zudem sind 4 Stunden immer noch zu lang um auf breitband Antibiotika zu verzichten. die Resistenzproblematik wird dadurch also auch nicht gelöst werden.
ich hoffe, dass sich maldi-toff durchsetzen wird!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.