Neuwahlen in Japan am 16. Dezember

Regierungspartei droht schwere Niederlage

Tokio - Der japanische Ministerpräsident Yoshihiko Noda hat das Parlament am Freitag aufgelöst und damit den Weg für Neuwahlen freigemacht. Die Wähler sollen am 16. Dezember zur Urne gerufen werden - ein halbes Jahr vor dem regulären Termin.

Bei der Wahl droht Nodas Demokratischer Partei (DPJ) eine schwere Niederlage. Nach Umfragen hat Nodas Widersacher, der rechtskonservative Chef der Liberaldemokratischen Partei LDP, Shinzo Abe, gute Chancen auf einen Wahlsieg.

Nodas Partei hatte die LDP erst 2009 nach mehr als 50 Jahren fast ununterbrochener Herrschaft in Japan von der Macht verdrängt. Doch seither sind die Umfragewerte der DPJ in den Keller gesackt. (APA, 16.11.2012)

  • Leeres Haus. Japans Parlament wurde aufgelöst.
    foto: apa/epa/mayama

    Leeres Haus. Japans Parlament wurde aufgelöst.

Share if you care.
3 Postings
was wurde eigentlich aus Fukushima?

Irgendein Problem gelöst dort?

Sie planen einen Sarkophag - ähnlich wie in Chernobyl.

Sehr interessant

dass die Wahlen genau am Tag des Oharai-shiki (Great Day of Purifying the Root of Misfortune), eines sehr alten traditionellen Shinto-Festes angesetzt sind.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.