Ölpreise steigen

Washington - Die Ölpreise sind kurz vor dem Wochenende nach Meldungen über ein Feuer auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko und der Sorge vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Januar-Lieferung kostete am späten Freitagnachmittag 108,44 US-Dollar. Das waren 43 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung stieg um 1,10 Dollar auf 86,55 Dollar.

Am Nachmittag erreichte der US-Ölpreis ein Tageshoch bei 87,36 Dollar. Etwa zeitgleich tauchten Pressemeldungen über ein Feuer auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko auf. Das US-amerikanische Unternehmen "Black Elk Energy Offshore Operations" bestätigte, dass es ein Feuer auf einer Ölanlage vor der Südküste der USA gegeben habe. Der Band sei aber bereits gelöscht und zu weiteren Details wollte sich das Unternehmen erst später äußern. Vor zwei Jahren sorgte ein Feuer auf der Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko für die schlimmste Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.

Kurz vor dem Wochenende hätten zudem Sorgen vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten die Ölpreise gestützt, hieß es von Händlern. Die Region steuert auf einen neuen Krieg zu. Nach weiteren palästinensischen Raketenangriffen auf Tel Aviv schlug am Freitag erstmals eine Rakete bei Jerusalem ein. Eine israelische Bodenoffensive im Gazastreifen wird damit immer wahrscheinlicher.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte zuletzt weiter zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 107,23 Dollar. Das waren 1,02 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (APA, 16.11.2012)

Share if you care
1 Posting
Sollte eher Brand heißen - Band kennt keiner

Sollte eher Brand heißen - Band kennt keiner. Deutsche Sprache schwere Sprache??

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.