Was den Gatten treu macht

15. November 2012, 21:14

"Kuschelhormon" Oxytocin erhöht die Monogamie von Männern - und Wühlmäusen

Bonn/Wien - Womöglich hätte ein einfacher Nasenspray verhindern können, was seit Tagen die Schlagzeilen zumindest in den USA beherrscht. Hätte nämlich Mrs. Petraeus ihrem Mann zu seinen gefährlichen Einsätzen mit Paula Broadwell ein wenig von der im Hypothalamus produzierten Hirnchemikalie Oxytocin zum Inhalieren mitgegeben, dann wäre die biografische Mission vielleicht nicht in einer verhängnisvollen Affäre und einem geheimdienstlichen Fiasko geendet.

Diesen Schluss lässt jedenfalls eine Studie zu, die ein Team um den Neurowissenschaftler René Hurlemann von der Uni Bonn im Journal of Neuroscience veröffentlichte. Die Versuchsanordnung der Untersuchung war denkbar einfach: Die Wissenschafter verabreichten heterosexuellen Männern mittels Nasenspray entweder das "Kuschelhormon" Oxytocin oder ein Placebo. Eine Dreiviertelstunde später wurde ihnen die Experimentatorin vorgestellt. Diese als sehr attraktiv beschriebene Frau näherte sich dann den Männern, die vor der mehr oder weniger reizvollen Aufgabe standen, die gerade noch als angenehm empfundene Distanz zur Experimentatorin einzuhalten.

Die Forscher hatten ursprünglich erwartet, dass die Probanden mit Oxytocin "die Experimentatorin näher an sich heranlassen würden, da Oxytocin das Vertrauen stärkt", so Hurlemann. "Doch das Gegenteil geschah."

Männer, die in einer festen Partnerschaft lebten, ließen mit höherem Oxytocinspiegel zehn bis 15 Zentimeter mehr Distanz. Die Ergebnisse blieben unbeeinflusst davon, ob die Frau Blickkontakt suchte oder nicht. Bei Singles hingegen ebenso wenig ein Effekt zu beobachten wie bei männlichen Experimentatoren. Es ging also einzig und allein um die Erotik.

Von Menschen und Mäusen

Damit scheint sich bei menschlichen Männchen zu beweisen, was von Mäusen längst bekannt ist: In den Gehirnen von Präriewühlmäusen scheint das Hormon Oxytocin verlässlich für monogames Verhalten zu sorgen. Wird den Mäusen aber ein Wirkstoff gespritzt, der die Wirkung des Kuschelhormons aufhebt, werden die Tiere sofort so polygam wie die nah verwandten Bergwühlmäuse. (Klaus Taschwer/DER STANDARD, 16.11.2012)

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Petraeus ist nach wie vor verheiratet.

Die meisten Frauen verlassen aber einen untreuen Mann.

Wie kann man also behaupten, das die Geschichte stimmt? Wenn sie stimmen würde, wieso lässt sie sich dann nicht scheiden?

Woher wollen Sie das wissen ? Mir fallen auf Anhieb mehrere mir bekannte Frauen ein, die ihren untreuen Mann nicht verlassen haben und wo die Beziehung wieder gut läuft. Wie auch umgekehrt nicht jeder gehörnte Mann sich scheiden lässt.

Naja - offensichtlich ist sie nicht "die meisten Frauen".

Steht ihr ja zu, eigene Entscheidungen zu treffen, oder?

Abgesehen davon: SIe sollten weniger fernsehen, Im Realen Leben kenne ich keine Daten die Ihre Aussage belegen würden. Aber SIe können natürlich gerne Ihre Aussage mit Daten untermauern.

Datteln essen!

Oxytocin ist ein Hormon aus dem Hypothalamus, das während der Schwangerschaft zur Auslösung der Wehentätigkeit während der Geburt führt. Während der Stillperiode sorgt Oxytocin ausserdem für den Einschuss der Muttermilch. Die Dattel besitzt (soll besitzen) eine Oxytocin-ähnliche Wirkung. Sie wirkt wehenauslösend, wehenverstärkend und sorgt im Wochenbett und in der Stillzeit für eine gute Milchbildung. Frauen in den arabischen Ländern verwenden die Dattel nach dem Überschreiten des errechneten Geburtstermins, um die Geburt auszulösen, und essen sie verstärkt in der Stillzeit.

Das beste Mittel

niemals fix Binden ...!

also wenn ich das bild oben so betrachte, wird mir klar, dass es männer gibt die aussehen wie wühlmäuse! Das die dann treu sind ist aber auch kein wunder :)

Wenn ich mir das Bild oben ansehe, kann ich mir nicht vorstellen, was an der drann sein soll

nicht einmal ein so alter wie der neben ihr würde das ausflippen.

Da unterwirft man sich also einem Monogamie-Regime und entledigt erstmal alles, was bisher im Leben Spaß gemacht hat.
Es funktioniert auf Dauer nicht (no na) und jeder geht fremd.
Dann wird überlegt, ob man nicht ein Hormon gegen das Fremdgehen nehmen soll.

nice

Nomen est omen

Frau Petraeus sollte sich ins Stammbuch schreiben: wenn man einen Mann heiratet, dessen Name "betray us" (betrüge uns) ausgesprochen wird, dann sollte man sich nicht wundern, wenn das eintrifft, was der Name verspricht.

Keeping a man happy is easy! All you have to do is keep their stomach full and their testicles empty!!
:)

Geil! Das muss ich mir merken.

gleich über afghanistan einsetzen…make love not war.

Jetzt könnte man noch fragen wer mehr schindelt. Die Männer oder die Frauen, aber bei der Statistik brauchen eher Frauen so einen Nasenspray.....

http://www.untreue.at/statistik... ntreue.htm

Diese Ergebnisse sind interessant, denn sie belegen, dass Frauen heutzutage in der Partnerschaft sehr emanzipiert sind und scheinbar untreuer sind als Männer.

Interessant. Andere Menschen zu hintergehen, ist also emanzipiert. Gutes Beispiel wie sich der Neofeminismus seine Menschenfeindlichkeit schönredet.

Das könnte so sein.

Sagt aber nichts über einzelen Frauen aus.

Und möglicherweise sind Frauen - so wie Advocatus Diaboli5 schreibt - ehrlicher.

Deswegen steht ja sogar in dem Link "scheinbar".

Da es überhaupt keinen Grund zur Annahme gibt, dass die vielen Frauen ausschließlich mit ungebundenen Partnern fremdgehen, wird es eher so sein, dass Männer häufiger lügen, wenn sie einen Fragebogen ausfüllen sollen.

Das könnte so sein, aber muss nicht notwendigerweise so sein.

Es könnten auch Frauen seltener und mit weniger Partnern - und Männern wenn sie's machen gleich mit mehr Partnerinnen sein.

frage:

führt Oxytocin zu brustwachstum?

Nein.
Aber es löst Wehen aus.

wie kann man sich davor schützen?
gibt es ein gegenhormon?

Es gibt das:
http://de.wikipedia.org/wiki/Atosiban
aber das könnte als Oxytocin-Antagonist wieder das Fremdgehen fördern.

ein freiheitshormon.

ein hormon, zur rettung der individuellen freiheit

man ehelicht schliesslich nicht einen hund.

das beste ist überhaupt die freiwillige individuelle übereinkunft-das ist feststellbar, aber nicht einklagbar

mit dem einklagbaren sind wir schon wieder in der ehewirtschaft.
mit recht einklagbar wären z.b. gewinne aus gemeinsamen projekten.

man muß einfach säuberlich trennen:
hie - agenden der ehewirtschaft
da - agenden der freien ehebeziehung

die ehewirtschaft kann weiterbestehen, während
die ehebeziehung schon lange nicht mehr besteht

Danke, lieber Petraeus! Ohne dir wäre diese Wissenschaft unerwähnt!

14 Tage zuvor sind ist die halbe Redaktionskonferenz bei dem Thema eingeschlafen, jetzt standen sie auf den Stühlen!
Die andere Hälfte musste vom Tisch herunter geholt werden.
;-)

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