Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Der Ignaz L. Lieben Preis 2012 der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) geht an den Zellbiologen Michael Sixt (39) vom Institute of Science and Technology Austria (IST Austria). Er wird für seine "außerordentlichen Leistungen bei der Erforschung der Morphodynamik von Immunzellen" mit dem ältesten Preis der Akademie ausgezeichnet, teilte die ÖAW. Der mit 36.000 Dollar (umgerechnet 28.289 Euro) dotierte Preis wird am 20. November gemeinsam mit zwei Auszeichnungen für Nachwuchswissenschafter verliehen.
Sixt ist seit 2010 Assistant Professor am IST Austria und beschäftigt sich mit den molekularen und mechanischen Prinzipien der Zellbeweglichkeit, wobei er sich derzeit vor allem auf die Migration von Leukozyten konzentriert. Der gebürtige Deutsche forscht damit an der Schnittstelle von Zellbiologie, Immunologie und Biophysik, so die ÖAW. Ziel sei die Gewinnung neuer, grundlegender Erkenntnisse über Immunzellwanderung und die Verbesserung des Verständnisses von anderen Zelltypen wie metastatischen Tumorzellen.
Der Ignaz L. Lieben-Preis wurde ursprünglich 1863 gestiftet und nach dem Gründer des Bankhauses Lieben benannt. Die Vergabe der Auszeichnung musste 1938 wegen Verfolgung der Stifterfamilie durch die Nationalsozialisten eingestellt werden. Durch finanzielle Unterstützung des amerikanischen Stifter-Ehepaares Isabel und Alfred Bader konnte der Lieben-Preis reaktiviert und im Jahr 2004 erstmals neu ausgeschrieben werden. Die Auszeichnung geht an junge Wissenschafter aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Österreich für herausragende Arbeiten auf den Gebieten der Molekularbiologie, Chemie und Physik.
Zwei weitere ebenfalls vom Ehepaar Bader gestiftete Preise werden für außergewöhnliche Leistungen von Nachwuchswissenschaftern vergeben: Der Bader-Preis für Kunstgeschichte geht an Matthias Bodenstein für seine Dissertation "Kunst und Zeremoniell in Rom während des Pontifikats Pauls V. (1605-1621)". Johannes Uray erhält für sein Forschungsprojekt "'Antiphlogistik' an der Peripherie" den Bader-Preis für die Geschichte der Naturwissenschaften. Beide Auszeichnungen sind mit je 18.000 Dollar dotiert und sollen jungen Forschern die Ausarbeitung einer Dissertation oder eines Forschungsprojekts ermöglichen. (APA, derStandard.at, 15. 11. 2012)
Die Robotik-Expertin Julie Shah vom MIT in Boston erforscht, wie Roboter und Menschen gute Teams bilden können
"San Francisco Declaration on Research Assessment" gegen einseitige Bewertung wissenschaftlicher Leistung
Die Wissenschafterin des Jahres 2002 peilt einen neuen Weg für die Zeit nach der Forschungstätigkeit an
Dutzende Kisten mit Filmen, Notizbüchern, Zeichnungen, Auszeichnungen und Fotos
Der deutsche Antisemitismusforscher Wolfgang Benz sprach zum zehnjährigen Bestehen des Wiener Ustinov-Instituts über die alte Juden- und die neue Islamfeindschaft
Autoren des aktuellen Forschungs- und Technologieberichts: Keine Annäherung an das F&E-Ziel für 2020
US-Mathematiker modellieren Vorgänge im Schaum und berechnen drei verschiedene Phasen der "Schaum-Evolution"
Akribischer Erforscher der NS-Zeit - Schwerpunkt war das sogenannte Euthanasieprogramm
Was Sprache in Österreich über räumliche und soziale Herkunft aussagt
Gemeinsam mit Ignacio Cirac für "grundlegende theoretische Beiträge zur Quanteninformationsverarbeitung, Quantenoptik und zur Physik von Quantengasen" ausgezeichnet
Saskia Sassen von der Columbia University für ihre Beschäftigung mit der "Global City" geehrt
Londoner Installation "Insects Au Gratin" als spielerischer Zugang zu einer Idee mit ernsthaftem Hintergrund
Wiener Experimentalphysiker freut sich über Anerkennung durch US-amerikanische Mitglieder
Sein derzeitiges Hauptstudienobjekt ist der Wolf als "Spiegel für unsere eigene Verfasstheit"
Niederländische Forscher entwickeln Software, die Kurz-Nachrichten sprachwissenschaftlich analysiert
Unter den 18 von ihm gestellten mathematischen Problemen gelten nur vier als gelöst
Tagung in Wien widmet sich derzeit Feindbildern und Menschenrechten im "sehr schnell erregbaren Zeitalter"
Zwei Ehrungen führen Carl Djerassi im April nach Wien: Der 89-jährige Autor und Chemiker über das Sammeln von Kunst und die Psychoanalyse
Konferenz-Teilnahme abgesagt - nun herrscht Unklarheit, ob aus politischen oder gesundheitlichen Gründen
Das Kinder-Bildungsangebot im Sommer wächst stetig: Die Wiener Kinderuni hat schon 4.000 kleine Besucher
Drei Nachwuchsforscher erhalten insgesamt acht Millionen Euro für ihre Forschungsprojekte an der Akademie der Wissenschaften
Der Philosoph und Wissenschafter des Jahres 2006 versteht sich nicht als Bewohner des Elfenbeinturms
Internationalisierung und Kooperation mit Institut für Angewandte Systemanalyse
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.