"Riot Grrrls"-Schwerpunkt beim Filmfestival "This Human World"

15. November 2012, 14:08
  • Teil des Kurzfilmprogrammes zu 20 Jahren einer Bewegung (8.12. 20:00 im Schikaneder): "Grrlyshow" porträtiert die einflussreichsten Grrrl Zines der 90er.
    foto: thw

    Teil des Kurzfilmprogrammes zu 20 Jahren einer Bewegung (8.12. 20:00 im Schikaneder): "Grrlyshow" porträtiert die einflussreichsten Grrrl Zines der 90er.

Filme, Workshops und Konzerte um das Thema Menschenrechte, Urbanismus und Arbeit

Wien - Zwischen 29. November und 9. Dezember sind zum 5. Mal im Rahmen des Menschenrechts-Filmfestivals "This Human World" in vier Wiener Kinos Filmwerke zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen zu sehen. Rund 80 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme kreisen dabei um die Schlüsselbegriffe Migration, Armut, das Hinterfragen der Festung Europa und die Lebensrealitäten von gesellschaftlich marginalisierten Gruppen, so die Organisatoren am Donnerstag in einer Aussendung. Ergänzt wird das Filmprogramm durch Diskussionsrunden, Konzerte, Workshops und Partys.

Schwerpunktmäßig wird das 20-jährige Jubiläum der feministischen Bewegung "Riot Grrrls" gefeiert. Mit einem viertägigen Programm würdigen Filme wie "The Punk Singer" oder die deutsch-französische Dokumentation "Too much Pussy!" sowie Performances, Workshops, Diskussionsrunden und wiederum ein Konzert die der Independentszene der USA entsprungene Bewegung - auf die man die dieses Jahr durch die von ihr inspirierte russische "Pussy Riot"-Bewegung wieder verstärkt aufmerksam wurde.

In der Schiene "This Human Urbanism" legt man den Fokus auf das Verhältnis von Stadtbewohnern zu ihrem Lebensraum. In diesem Rahmen feiert etwa "Trains of Thoughts" des österreichischen Regisseur Tim Novotny am 6. Dezember im Gartenbaukino seine Österreichpremiere, gefolgt von einem Konzert der Sofa Surfers. Die Sparte "This Human Works" umkreist hingegen den Komplex der heutigen Arbeitswelt mit Gesprächsrunden, Lesungen und Filmen.

Erstmals kooperiert man heuer mit dem Pravo Ljudski Film Festival in Sarajevo und zeigt in diesem Rahmen am 30. November und 1. Dezember die drei Werke "Her Cinema Love", "My Lost Generation" sowie "Totally Personal". Zum wiederholten Mal hingegen arbeitet man mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Menschenrechte und dem Verein Autonome Frauenhäuser zusammen.  (APA, 15.11.2012)

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