Ferrochema meldet Insolvenz an

Verbindlichkeiten bei 7,5 Millionen Euro - 35 Arbeitnehmer betroffen

Klagenfurt - Das Familienunternehmen Ferrochema mit Sitz in Spittal/Drau hat am Donnerstag Insolvenz angemeldet. Laut Kreditschutzverband von 1870 liegen die Verbindlichkeiten des Traditionsunternehmens bei rund 7,5 Mio. Euro. An Vermögen sind rund 970.000 Euro an offenen Forderungen sowie Liegenschaften vorhanden. Die Firma soll über ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung fortgeführt werden, geboten wird eine 20-prozentige Quote binnen zwei Jahren.

Produkte und Dienstleistungen im Bereich Stahl, technische Gase und Kunststoffrohre bilden die Basis des Unternehmens, von der Pleite sind 35 Arbeitnehmer und rund 90 Gläubiger betroffen. Als Grund für die Insolvenz wurde der massive Preisverfall genannt, der auch durch Restrukturierungsmaßnahmen nicht aufgefangen werden konnte. (APA. 15.11.2012)

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9 Postings
Besten Dank an Die POLITIK in unseren Land.

1. Parteiloser ! Sie haben wahrscheinlich selbst noch in ihren Leben Verantwortung für Mitarbeiter und deren Famillien übernommen!!!! Ohne Worte .
Ich hoffe das Die Firma das halbwegs übersteht und wieder zu alter Stärke zurückfindet .

Ja, ich habe die Verantwortung für viele Mitarbeiter!

Es kann aber dann doch nicht sein, dass die Beschäftigten im Unternehmen über viele Jahre Ihre Tätigkeit nur noch durch Erhöhung der Schulden finanzieren und so deren eigenes Leben finanzieren.

Diese Firma wird keine Chance auf Gesundung haben. Die 20% Quote in 2 Jahren wird ja sofort wieder 1,5 Mio. an Schulden bedeuten und wieder eine Überschuldung vorhanden sein. Es kann doch kein Unternehmen geführt werden, wenn die Überschuldung schon geplant ist! Die 1,5 Mio. können doch in den 2 Jahren niemals verdient werden, die gewaltigen Kosten für die Insolvenzabwicklung kommen noch dazu!

Der Traum von alter Stärke wird wohl unerfüllbar sein.

Entweder sie kennen

die Familie und wissen nicht was sie sagen oder sie haben keinen blassen Schimmer und haben noch weniger Ahnung. - Oder gehören sie zu den leider Geschädigten und wollen ihren Versäumnissen nur Luft machen

Das Kennen der Familie braucht es doch nicht!

Wenn ein Unternehmen 7,5 Mio. Euro Schulden aufgebaut hat, welchen nur 1 Mio. an Werten gegenübersteht, dann muss das Versagen gigantisch sein. Solch grob fahrlässiges Wirtschaften deutet eher auf die Notwendigkeit eines Vormunds hin, vor einem weiteren Verwirtschaften muss die Gesellschaft geschützt werden!

Dass die 1,5 Mio. Euro in den nächsten 2 Jahren aufstellen wollen, dass sind doch nur Träumereien von Totalversagern.

Das eigene Eingestehen des Versagens, der fehlenden eigene Fähigkeiten, ist aber sehr schwer.

Die Überschuldung ist ein Wahnsinn!

Wie lange arbeitete das Unternehmen schon mit heftig negativer Eigenkapitalquote, also überschuldet?

Um wie viel wurde seit dem Unterschreiten des negativen Eigenkapitals der Schaden ausgebaut?

Wie kann es sein, dass Unternehmen, welche schon überschuldet sind, noch viel mehr Schulden / Schaden machen können?

Wo ist da die staatliche Kontrolle? Wo sind brauchbare Gesetze um die Gläubiger zu schützen?

Es stellt sich aber auch die Frage nach der Gesamtsumme der Zwangsabgaben aus dem Unternehmen ab dem Zeitpunkt der laufenden Verluste. Irgendwie bezahlen diese Zwangsabgaben an die Staatlichkeit nun die Gläubiger! In diesem System gibt es nur einen Gewinner, die Nehmer der Staatlichkeit. Die Anderen haben sich kaputt gearbeitet!

hat die Firma eine negatives

Eigenkapital - woher wissen Sie das?

Das steht doch im Artikel!

Den Verbindlichkeiten von 7,5 Mio. Euro steht ein Vermögen von 970.000.- Euro gegenüber.

Dieses Unternehmen hat eine Überschuldung von 750% geschafft!

Das kann niemals in 1 Jahr passiert sein, da muss schon seit vielen Jahren, grob fahrlässig!, mit negativen Eigenkapital gearbeitet worden sein.

haben sich beim Vater Staat wohl abgeschaut wie das geht

in K sowieso ...

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