Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - In der Causa um mutmaßliche Preisabsprachen bei Auftragsvergaben der Fernwärme Wien sind am gestrigen Mittwoch 15 Hausdurchsuchungen von rund 50 Ermittlern durchgeführt worden, berichtete die Tageszeitung "Kurier" am Donnerstag. Dies wurde auch vom Sprecher der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), Erich Mayer, am Donnerstag bestätigt.
Es habe eine Hausdurchsuchung auch bei der Fernwärme Wien gegeben, sagte Wien-Energie-Sprecher Christian Ammer. Man sei an einer vollständigen und raschen Aufklärung interessiert. Details zu dem laufenden Ermittlungsverfahren werden aber nicht kommuniziert. Sollten sich die Verdachtsmomente erhärten, werde man die Konsequenzen daraus ziehen. Ammer erinnerte daran, dass man sich im Juli bereits von drei Mitarbeitern "wegen Vertrauensverlustes" getrennt habe. Für sie gelte die Unschuldsvermutung.
Das gesamte Auftragsvolumen der unter die Lupe genommenen Vergabeverfahren beträgt 25 Mio. Euro, so der "Kurier". Auf der "Anbieterseite" sei es zu einer Festnahme gekommen.
Zunächst stand nur ein Vergabeverfahren im Visier der Ermittler, nun hätten sich "weitere vier Vergabeverfahren herauskristallisiert, bei denen es zu Malversationen gekommen sein soll", sagte Mayer zur Zeitung.
In den vier weiteren Vergabeverfahren sollen der Fernwärme gewisse Dinge verrechnet worden sein, für die keine Leistungen erbracht wurden, so die Verdachtslage. Die Fernwärme habe gezahlt und es wurden auch "Kick-back"-Zahlungen an Mitarbeiter der Fernwärme geleistet, so der WKStA-Sprecher. Es werde insgesamt gegen 10 Personen ermittelt.
Die Ermittlungen in dieser Causa waren im Herbst 2011 durch den niederösterreichischen Rohrleitungsbau-Unternehmer Peter Peninger ausgelöst worden, berichtet die Zeitung. Dieser hat damals die Fernwärme und deren Mutter, Wiener Stadtwerke Holding, mit schweren Absprache-Vorwürfen konfrontiert.
Die Fernwärme und die Wiener Stadtwerke brachten Ende November 2011 als mutmaßlich Geschädigte eine Sachverhaltsdarstellung wegen des Verdachts der Untreue und verbotener Absprachen bei Vergabeverfahren bei der WKStA ein. Außerdem wurde ein Forensikteam der Wirtschaftsprüfungskanzlei BDO mit der Untersuchung des Falles beauftragt. Bereits Mitte Dezember 2011 waren elf Razzien in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol durchgeführt worden. (APA, 15.11.2012)
Aktivisten rufen für 31. Mai zu "massenhafter Blockade" der EZB-Zentrale in Frankfurt auf
Der Oberste Gerichtshof bestätigte einen Schiedsspruch von 2010 und wies die Aufhebungsklage Ex-Vorstands Thomas Ridder ab
Wenn man den Schätzungen von Bloomberg Glauben schenkt, ist Bill Gates wieder der reichste Mensch der Welt
Zudem wurden die Finanzschulden im Ausland per saldo abgebaut
KSV-Insolvenzexperte Hans-Georg Kantner kritisiert erneut heftig die geplante Senkung des Mindeststammkapitals
Familien-Privatstiftung beteiligt sich an Signa – Conwert-Engagement wirft immer mehr Fragen auf
Wie in der gesamten OECD stagnierte die Kluft zwischen Arm und Reich auch in Österreich, das im besten Viertel zu liegen kommt
Jene der zweiten und dritten Ebene haben aber laut dem Wirtschaftsforum der Führungskräfte zulegen können
Eine Studie bescheinigt, dass die Steuerleistungen der angesiedelten Betriebe die Kosten der Ansiedlungsagentur bei weitem übersteigen
Ein schlechtes Zeugnis stellt eine Studie dem Sanierungsscheck der Regierung aus. Die 100 Millionen gehen demnach am Ziel vorbei
Um den Treibstoffverbrauch zu senken, sollen Transporter bis 3,5 Tonnen künftig maximal 120 km/h fahren dürfen
In Europa spielen unkonventionelle Gasvorkommen - insbesondere Schiefergas - im Gegensatz zu den USA noch keine bedeutende Rolle
Kroatischer Ex-Außenminister Granic lobbyierte für von Österreichern geführtes Einkaufszentrum Westgate
Auch der Adel ist vor schlechten Geschäften nicht gefeit, dass weiß jetzt auch Großbritanniens vornehmster Bauer
Beim Zahlenschönen werden die heimischen Firmenlenker nur von den Osteuropäern übertroffen. Die Krise führt zu mehr Korruption
EU-Beamte wehren sich gegen weitere Maßnahmen
Das kleine Fürstentum unternimmt einen neuerlichen Anlauf, um im Meer vor seiner Küste Land zu gewinnen
Ein Aufschlag von 30 Prozent soll laut Insidern Schutz vor Dumping-Importen leisten
Nur noch neun Prozent der Bürger wollen in die Währungsunion, nur noch 42 Prozent bekennen sich zur politischen Union
Mit Preisen bis zu 30.000 Euro je m2 belegt Wien in einem Ranking Platz zehn, die teuerste Wohnanlage Europas liegt auf Sardinien
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.