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Die beiden Führungskräfte sollen einen Schaden in sechsstelliger Höhe verursacht haben.
Bei Nokia Österreich dürfte bald die Polizei ermittelnd tätig werden. Wie die Futurezone berichtet, lastet nach internen Untersuchungen ein schwerer Verdacht auf zwei führenden Mitarbeitern, einem ehemaligen Finanzdirektor sowie einem Mitglied des Sales Operations-Team.
Die Information stammt aus einer E-Mail von Albert Matrone, Vizepräsident der Nokia-Abteilung für den CEE-Raum (Central East Europe) an die beiden Beschuldigten. Vorgeworfen wird den nunmehr fristlos entlassenen, sich über eine Field Marketing-Agentur sowie einer Schulungsagentur am finnischen Unternehmen bereichert zu haben. Es soll dabei um einen insgesamt sechsstelligen Betrag gehen.
Matrone betont in dem Schreiben, dass ein solches Verhalten nicht hinnehmbar sei. Wer gegen die "Nokia-Werte" verstoße, habe mit Konsequenzen zu rechnen. Während von Matrone noch kein Kommentar vorliegt, hat sich Nokia wie folgt mit einem Statement zu Wort gemeldet: "Wir nehmen Vorwürfe von ungebührlichem oder illegalem Verhalten sehr ernst. Wir kommentieren keine individuellen Fälle, gehen diesen aber genau nach und ergreifen dann die angemessenen Maßnahmen."
Im August wurde öffentlich, dass das Unternehmen seine Österreich-Niederlassung auflösen wird. Davon betroffen sind 32 der insgesamt 50 Mitarbeiter. (red, derStandard.at, 15.11.2012)
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