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Beim Zähne putzen wird der Zahnfleischrand gerne vergessen.
Wien - Zähneputzen gehört für nahezu alle Menschen der westlichen Welt zum Alltag, dem Zahnfleisch wird jedoch in aller Regel zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Die Folge: Zahnfleischerkrankungen nehmen zu. Damit steigt das Risiko für Zahnverlust und zusätzlich kann eine negative Wechselwirkung mit Allgemeinerkrankungen entstehen. So können Diabetiker ein höheres Parodontitisrisiko entwickeln. "Viele Gründe, um gut auf sein Zahnfleisch zu achten", so Corinna Bruckmann, Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Parodontologie (ÖGP).
1.Zahnfleischrand gründlich putzen
Der Zahnfleischsaum, sprich der Bereich zwischen Zahn und Zahnfleisch hat beim gründlichen Zähneputzen oberste Priorität, denn dort setzten sich die meisten Bakterien fest. Diesen Bereich sollte daher besondere Beachtung geschenkt werden. "Wer das Zahnfleisch putzt, putzt automatisch auch die Zähne. Nicht aber umgekehrt", so Bruckmann. Die Zahnbürste wird mit sanftem Druck im 45° Winkel am Zahnfleischsaum angesetzt und die Beläge mit kleinen, rüttelnden Bewegungen gelöst. Unsanftes Schrubben ist kontraproduktiv.
2. Täglich Zahnzwischenraumreinigung
Durch Zahnseide oder ähnliche geeignete Hilfsmittel (Bürstchen, medizinische Zahnstocher) lässt sich der Bereich unter dem Zahnfleisch und zwischen den Zähnen gründlich reinigen.
3. Unterstützung durch Mundspülungen
Antibakterielle Mundspülungen können ergänzend einen sinnvollen Beitrag leisten, die mechanische Reinigung jedoch nicht ersetzen.
4. Bei Zahnfleischbluten unbedingt zum Arzt
Zahnfleischbluten wird häufig nicht ernst genommen, deutet jedoch auf eine Entzündung des Zahnfleisches hin.Viele Patienten glauben, dass das Zahnfleisch an den geröteten Stellen geschont werden muss. Das Gegenteil ist der Fall: Hier muss der bakterielle Belag besonders gründlich entfernt werden. Spezielle Mundpflegeprodukte helfen Parodontitis und Zahnfleischbluten vorzubeugen.
5. Parodontale Grunduntersuchung
Die parodontale Grunduntersuchung ist noch nicht in allen Zahnarztpraxen Standard. Nachfragen lohnt sich also. Mit einer stumpfen Sonde wird dabei die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen. Die Kosten für im Normalfall schmerzfreie Untersuchung müssen bis dato selbst übernommen werden und liegen lt. Richtlinie der Österreichischen Zahnärztekammer bei 33 Euro.
6. Zahnstein professionell entfernen
Die vermehrte Bildung von Zahnstein erschwert die Mundhygiene und fördert damit die Entstehung von Entzündungen. Professionelle Zahnreinigung wird, abhängig vom persönlichen Risiko, in regelmäßigen Abständen empfohlen.
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leider wurden die zähne mit den alternativen pasten auch nicht so sauber. und ich steh bei weitem nicht auf den perlweiss-effekt, mir genügen saubere gegenüber gebleichten zähnen.
das weglassen der fluoridierten pasten hatte allerdings einen effekt: beim haarewaschen hab ich nur mehr wenige haare verloren. ich hab das dann mit mehrmaliger rückkehr zu fluoridierten pasten verifizieren können. wenn man gut spült und ausspuckt, dürfte das fluorid nicht viel ausmachen. blöd ist nur, dass sogar meinem dreijährigen sohn beim (danach ehemaligen) zahnarzt fluoridtabletten verschrieben wurden. durch den verdauungstrakt wirkt sicher kein fluorid am zahnschmelz.
schade, dass solche fachidioten überhaupt praktizieren dürfen :(
- und mit verdünnter Sole spülen (durch die Zahnzwischenräume pressen).
Bürste mit kleinem Kopf und sehr weichen Borsten wählen. (Meer-, Voll-)Salz ist gut für die Zähne, beseitigt Bakterien.
Achtung: Zahnseide ist gut - aber nicht zur täglichen (!) Verwendung, weil es die Bildung von Zahntaschen fördern kann. Allzu viel ist auch ungesund: 1-2x wöchentlich reicht. Wichtig: Wer eng stehende Zähne hat, sollte eine möglichst dünne Seide verwenden. Wer größere Abstände hat, für den sind kleine Bürstchen (Interdentalbürsten, etwa von TePe) besser geeignet. Das Zeug im Drogeriemarkt ist schon zu grob.
Das Wichtigste: regelmäßig Zähne putzen. Und sich gesund und ausgewogen ernähren.
Geholfen hat nur:
- jeden 2. Tag eine Mischung aus Backpulver und Salz aufgetragen
- WIRKLICH konsequent und gründlich Zähneputzen
- die betroffenen Stellen beim Putzen nicht zu verschonen
Seitdem verwendete ich:
Paradontax, Elmex,
immer wieder auch Zahnseide,
Zahnstein wird mit einem Zahnbesteck
abgeschabt.
Bis heute wunderbar! (C:
Was nichts kostet ist auch nichts wert. Letzteres gilt allerdings ganz sicher nicht für diese halbjährliche Prophylaxe.
Aber mehr und gezieltere Aufklärung sollten die Kassen betreiben.
Beispielsweise www.zahnfilm.de für abschreckende und dadurch motivierende Bilder und Berichte aus der Praxis.
.... aus kostengründen. sie ist eine sehr teuere aber hocheffizienten psychische behandlung (4x die woche) mein freund konnte so seine schwere darmerkrankung bremsen, er hat keine entzündlichen schübe mehr. die wgkk ist extrem kurzsichtig, dass sie die mundhygiene nicht übernimmt wundert mich nicht. es sind ja auch nicht die ärzte die mundhygiene machen, sondern zahnarztassistentinnen, die haben auch nicht wirklich eine berufsvertretung. ärzte verdienen ja an der zahnerkrankung. ich denke, dass da auch eine lobby dahinter steht. es ist wirklich absurd diese effiziente prophylaxe nicht zu bezahlen.
Zahnverlust durch Paradontose ist ab einem gewissen Alter häufiger als durch Karies. Leider zahlt die Kassa gar nichts um Paradontose zu behandeln und was ich noch ärger finde, es ist auch bei Zahnarztbesuchen kein Thema, der erste Arzt der mich informierte, Empfehlungen gab etc. war in Ungarn.
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