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Seattle/Atlanta - Die Kaffeehaus-Kette Starbucks steigt groß ins Teegeschäft ein. Das Unternehmen aus Seattle kauft für 620 Millionen Dollar (490 Mio Euro) den US-Teehändler Teavana. Das Teegeschäft stehe vor einem rasanten Wachstum, sagte Starbucks-Chef Howad Schultz am Mittwoch.
Es ist Starbucks' bisher teuerster Zukauf. Weil das Kaffeegeschäft in der amerikanischen Heimat an seine Wachstumsgrenzen stößt, stellt sich das Unternehmen breiter auf. Starbucks hatte bereits bei einer Saftfirma und bei einer großen Bäckerei zugeschlagen. Bei Tee ist der Kaffeespezialist derzeit mit seiner Hausmarke Tazo vertreten. Sie soll weiterbestehen.
Der Kaufpreis für die börsengelistete Teavana von 15,50 Dollar je Aktie bedeutet einen Aufpreis von 53 Prozent auf den vorherigen Kurs. Mit den Hauptaktionären ist sich Starbucks bereits einig. Die Übernahme soll zum Jahresende abgeschlossen sein. (APA, 15.11.2012)
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Ich find es immer wieder sehr interessant, all diese Kommentar durchzulesen und verschiedenste Meinungen zu "hinterfragen".
Schön, wenn manch jemand noch an alter Tradition festhält, ja. Aber ich verstehe auch den Gedanken des verfügbaren Wifi usw.
Was aber, wenn jemand der an Kaffee oder Kakao gewöhnt ist, eine längere Zeit im Ausland verbringt ? In einem Land, in dem Kaffee und Milch keinen Platz auf der Speisekarte finden. - Glaubt mir, in dieser Situation ist Starbucks das Licht am Ende des Tunnels. Ich genieße meine Heiße Schoko jeden Tag auf´s Neue, erinnert mich immer wieder an ein gemütliches Frühstück mit meinen lieben zu Hause. Und ich muss sagen, das SB-Team hier in meiner Stadt ist durchaus zuvorkommend und freundlich.
Das "Kaffeehaus" haben die Wiener nicht gepachtet. Ein Kaffeehaus kann auch anders aussehen, als die verrauchten Räume mit grünen oder roten Plüschsofas und grantigen Pinguinen, die nicht mal warten können, bis man die Bestellung zu ende gesprochen hat.
Frag mich warum Starbucks auch unter Bekannten von mir so ein Renner ist. McDonalds Atmosphäre, Getränke die zu 3/4 aus Zucker und zum Rest aus Aromaresten und Milch oder andere Beigaben bestehen und ein Preis der unerklärbar und schmerzend hoch ist.
Warum zur Hölle geht man da freiwillig rein? Um auf facebook zu posten dass man grad im Starbucks sitzt? Wenn die Katze sich selber in den Schwanz beißt.
den zucker gibt man sich auch dort selber in den kaffee, die "baristas" haben ws. eine bessere spezifische ausbildung als im wr. kaffeehaus und die maschinen mit denen sie arbeiten sind im wesentlichen die selben.
verrauchte luft und arrogante kellner werden nur in wien unter "atmosphäre" geführt, siehe die geschichte mit dem weltkulturerbe.
ich mag übrigens eh beides, abgesehen vom rauch. wlan spricht auch für starbucks, es ist das 21.jh. tut mir leid für sie.
Also ich gehe, grad im Urlaub, ganz gerne rein. Dabei trinke ich gar keinen Kaffee - aber bei Starbucks bekommen Sie einen ordentlichen Kübel Schwarz- oder Grüntee, noch dazu in erstaunlich guter Qualität und zu einem fairen Preis. Damit sind leider die meisten unserer Cafés und Kaffeehäuser und Gaststätten überfordert.
Die Atmosphäre ist IMHO deutlich besser als bei McDonalds und die Getränke finde ich schon in Ordnung.
Ein wirklich riesiges Plus ist das Rauchverbot. Das alleine wäre für mich ein Grund, Starbucks anderen Kaffeehäusern vorzuziehen, wenn es dort nicht so unverschämt teuer und überfüllt wäre.
WLAN ist auch nicht schlecht, wenn man etwas arbeiten will/muss.
...schaut aber Starbucks doch etwas grindiger aus - rauchverbot auch dort, schon ziemlich lange was ich weiß. WLAN auch bei MCD gratis. und mit einem echten kaffeehaus sind beide nicht wirklich zu vergleichen, oder?
Naja, wie schon unten geschrieben: Ich finde den Pommes Frites-Geruch bei McCafe nicht sonderlich ansprechend. Und mehr Ruhe habe ich in einem Starbucks auch.
Es kommt darauf an, was man will. Denn was verstehen Sie unter einem echten Kaffeehaus? Gerade in Wien finde ich die echten Kaffeehäuser sehr oft nicht sehr ansprechend: Verraucht, auch nicht billiger und auch keine bessere Qualität. WLAN sowieso nicht...
...und die finde ich (auch als provinzler) in vielen kaffeehäusern in wien einfach genial - z.b. sperl. das mit dem rauchen erledigt sich auch und wer braucht schon WLAN ... hat eh schon ein jeder eine simkarte und surft mobil drauf los - WLAN wird sich bald erledigt haben.
und obwohl ich überzeugte nichtraucherin bin - dort bringen mich keine zehn pferde mehr rein.
teuer, fader kaffee, und selber holen muss man ihn sich auch noch. und dann quatscht die tussi an der theke auch noch englisch, sollte wohl "cool" wirken.
macdonald's ist wenigstens ehrliches fastfood und tut nicht so auf edel, und der kaffee ist dort um klassen besser (man kann ihn ja zur not 'to go' nehmen ;-)
Das ist reines Distinktionsgehabe, ich traue hier einer absoluten Minderheit zu, einen Starbucks-Kaffee von einem anderen zu unterscheiden.
Der Starbucks-Kaffee ist objektiv einfach ok, da kann man nichts sagen. Ambiente ist Geschmackssache, die Behauptung weiter oben mit dem Zucker ist Schwachsinn und die Preise sind hoch. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
Ich gehe auch nicht hin (bzw. ganz selten, <1/Jahr), weil es mir ganz simpel einfach zu teuer und überfüllt ist. Aber ich kann die Beliebtheit abgesehen davon schon nachvollziehen.
Beim McCafe bin ich in der Tat *manchmal*, aber dort hat man weniger Ruhe und überhaupt keine Arbeitsatmosphäre. Dazu kommt noch der Pommes-Geruch, der mir beim Kaffee-Trinken einfach nicht fehlt.
...leider irgendwann zu dem punkt kommt, wo wachstum auf dem rücken der arbeitnehmerschaft oder der konsumenten ausgetragen wird. ersteres führt zu personalabbau, lohnkürzungen, massivem internen druck nach "mehr", der fixierung lediglich auf quartalszahlen um quartalszahlen statt langfristigen, evtl. etwas konservativeren plänen oder minimalen lohn-/gehaltsanpassungen weit unter der inflation.
letzteres führt zu quasi "monopol" stellungen, dem schwund kleiner aber feiner marken, dem verlust von alternativen, etc.
versteh mich nicht falsch, ich bin nicht gegen wachstum, aber so, wie es in der heutigen wirtschaftswelt zumeist (betonung) gelebt wird, ist es m.A.n. einfach nur falsch
Da muss ich leider widersprechen: Wachstum ist nur zum Wohl der Konsumenten. Wir alle werden nur reicher, indem immer produktiver produziert wird. Dh. je Stunde Arbeit mehr Output herauskommt. Nun kann ein Unternehmen entweder mehr produzieren = Wachstum. Oder weniger Arbeit für die gleiche Produktion einsetzen, was aber Kündigungen bedingt. Manager kündigen generell ungern, da das eine psychische Belastung auch für sie selbst ist. Deswegen verfolgen die meisten Unternehmen eine Wachstumsstrategie.
Dass (aber v.a. im anglo-amerikanischen Raum) viel zu kurzfristig agiert wird, da stimme ich aber absolut zu.
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