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Peking - Der chinesische Vizepräsident Xi Jinping ist neuer Parteichef Chinas. Auf der Sitzung des Zentralkomitees am Donnerstag in Peking wurde der 59-Jährige zum Nachfolger des aus Altersgründen ausgeschiedenen 69-jährigen Hu Jintao gemacht. Anschließend stellte der neue Parteivorsitzende seine engste Führungsmannschaft der Presse vor, die jedoch junge Reformer vermissen lässt. Der Politiker dürfte mit der Ernennung zum Chef der Kommunistischen Partei Chinas nun auch für das Amt des Staatschefs gesetzt sein.
Jinping betonte bei der Vorstellung der neuen Führung, er wolle an der Politik der Vorgänger festhalten. Der Reformkurs und die Öffnung des Landes würden fortgesetzt. Als eine der wichtigsten Herausforderungen für die Partei nannte Xi die Bekämpfung der Korruption. Ein Problem sei auch, dass die Partei den Kontakt zur Bevölkerung verloren habe.
Xi Jinping dankte der Partei für das in ihn gesetzte Vertrauen. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurde der stellvertretende Regierungschef Li Keqiang in den innersten Parteizirkel befördert; er dürfte damit den amtierenden Ministerpräsidenten Wen Jiabao beerben. Im mächtigen Ständigen Ausschuss des Politbüros, um den heftig gerungen worden war, sind künftig statt neun nur noch sieben Mitglieder.
Li Keqiang soll im März nächsten Jahres neuer Regierungschef werden. Auch Vizepremier Wang Qishan gehört zum Führungszirkel. Der erfahrene Krisenmanager war am Vortag zum neuen Vorsitzenden der Disziplinkommission gemacht worden, die nach den jüngsten Skandalen den Kampf gegen Korruption verstärken soll.
In das Team wurden auch konservative Politiker wie der in Nordkorea studierte Vizepremier Zhang Dejiang oder Propagandachef Liu Yunshan geholt, der für die massive Zensur in den Staatsmedien und die Blockaden im chinesischen Internet verantwortlich ist. Weitere Mitglieder sind der Tianjiner Parteichef Zhang Gaoli sowie der Parteichef von Shanghai, Yu Zhengsheng.
Jüngere Reformer wie der Parteichef der südchinesischen Boomprovinz Guangdong, Wang Yang, schafften es nicht in das höchste Machtorgan. Auch hat der Ständige Ausschuss noch nie eine Frau als Mitglied gehabt.
Xi hat auch umgehend das Oberkommando über die Streitkräfte übernommen. Das Zentralkomitee der chinesischen Kommunisten machte den 59-Jährigen zum neuen Vorsitzenden der Militärkommission, wie Xinhua berichtete. Zuvor hatte sein zehn Jahre älterer Vorgänger Hu Jintao die Position geräumt.
Der sofortige Rückzug von Hu Jintao kam für viele Beobachter überraschend, da spekuliert worden war, ob der 69-jährige von der Position noch weiter Einfluss auf die neue Führung ausüben würde. Beim letzten Generationswechsel 2002 hatte der damals ausgeschiedene Parteichef Jiang Zemin das Amt noch knapp zwei Jahre ausgeübt. (APA, 15.11.2012)
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Ihr solltet lieber man nicht "Gott" in den Details der "Paragraphen" suchen, sondern endlich lernen die Gesamtheit zu betrachten.
Die strategische Kunst und ihre gierige Hinterlist schwirrt mit Sicherheit auch in hungrigen Köpfen.
Das ist nicht schwer!
Schwer ist es die Probleme der Welt ernsthaft anzupacken, denn die Zeit rinnt.
Und hörts mal mit der Suche nach dem "schwarzen Schwan". Ich bin der Meinung etwas ist erst schlecht wenn es sich als herausstellt und nicht umgekehrt.
Aber diese Strategie, dass mein Vorteil mein Vorteil bleiben sollte, steckt wohl in jeden Menschen. Und darum tickt die Uhr!
...dass China nicht 8 Millionen Menschen verwaltet, auch nicht 80 Millionen, sondern über 1 Millarde.
Da fallen viele durch den Rost.
Auch Umweltpolitisch:
Man nehme "Google Earth" und schaue wo noch Bäume stehen.
Nicht desto trotz weiß der Chinese, dass im seinen Land vieles noch verbessern ist. Und der Chinese setzt da traditionell auf die Praktik.
Und übrigens: Das Kommunistische System ist keine chinesische Erfindung.
Zur Kolonialzeit hatte nicht viel zur Auswahl. Und da wählte er die Seite, die die Waage wieder etwas in dem Mittelpunkt rückt.
China wird von Technikern geleitet - im ständigen Ausschuss des Politbüros sitzen glaub ich fast nur Ingenieure.
Im amerikanischen Kongress sitzen dagegen zu 80% Juristen.
Ich denke, die daraus folgenden Unterschiede liegen auf der Hand - Chinas Führung ist auf "Problemlösung" fokussiert - zum Preis, dass im Zweifel drübergefahren wird. Der Westen versteift sich sehr auf Legalität und die Schaffung von Kompromissen - zum Preis der Verwässerung oder ständigen Verschlimmbesserung bis zur Handlungsunfähigkeit.
Aber bei aller Kritik am westlichen System muss ich selber als Ingenieur zugeben, dass mir das chinesische Modell vom Technokraten ohne juristische Kontrolle Bauchweh bereitet.
wenn Sie ihr Land zur Nummer der Welt machen wollen, dann müssen Sie marktwirtschaftliche Reformen zulassen. Ansonsten wird ihnen der gesteuerte Wechselkurs bald um die Ohren fliegen. Marktpreise kann man nicht wegregulieren...
Noch glauben die Chinesen an den Wandel des Westen.
Vielmehr. Sie kopieren sogar das ökonomische Prinzip als auch das gesellschaftliche System (1-Kind-Politik).
Aber das "Land der Mitte" ist ein scharfer Beobachter.
Sobald die "Entschleunigung" sich als Vorwand einer gierigen Verschnaufpause herausstellt, werden die Chinesen das Gaspedal voll durchdrücken, denn irgendwann hört die "Schule des Lebens" und ihre schleppende Sehnsucht nach Harmonie auf.
" Laundry song " performed by Peng Liyan :
http://vimeo.com/25211722
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