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Die bisherige Vizerektorin Helga Fritsch wird im kommenden Jahr die Führung der Medizinischen Universität Innsbruck übernehmen. Die gebürtige Deutsche wurde am Mittwoch vom Universitätsrat "mit großer Mehrheit" zur Nachfolgerin des amtierenden Rektors Herbert Lochs gewählt, teilte Unirats-Vorsitzende, Gabriele Fischer, mit.
Lochs, der sich für eine zweite Amtszeit beworben hatte, war im Dreiervorschlag des Senats nicht berücksichtigt worden. Neben der erstgereihten Fritsch hatten sich auch die in der Rektorswahl 2009 unterlegene ehemalige Vizerektorin Margarethe Hochleitner und Karin Hochbaum, Leiterin des Zentrums für Onkologie und spezielle Innere Medizin im Klinikverbund Bremen, im Dreiervorschlag des Senats befunden.
"Die zukünftige Rektorin ist nicht nur eine anerkannte Forscherin und Lehrende, sondern verfügt auch über die notwendige Erfahrung für diese Position", teilte der Unirat nach seiner Entscheidung in einer Aussendung mit. Fritsch wird ihr Amt mit 1. Oktober 2013 antreten.
Fritsch wurde 1957 in Troisdorf in Nordrhein-Westfalen geboren. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Töchter. 1985 promovierte sie an der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn, 1991 habilitierte sie sich für das gesamte Fach Anatomie an der Medizinischen Universität zu Lübeck.
Die 55-Jährige kam 1998 nach Innsbruck, wo sie eine ordentliche Professur am Institut für Anatomie, Histologie und Embryologie übernahm. 2004 wurde sie geschäftsführende Direktorin des Departments für Anatomie, Histologie und Embryologie sowie Direktorin der Division Klinisch Funktionelle Anatomie an der Med-Uni. Zuletzt war sie als Vizerektorin unter anderem für Personal, Personalentwicklung und Gleichbehandlung zuständig.(APA, 14.11.2012)
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Wie schon bei der Rektorswahl 2009 könnte es einen Einspruch geben – dieses Mal von Herbert Lochs. Denn im Hintergrund soll internen Informationen zufolge Lochs prüfen lassen, ob es diskriminierend ist, dass drei Frauen in den Dreiervorschlag aufgenommen wurden. (quelle: tt.com)
sie ist gegen die fusion in dieser form. so wies aussieht, will man nämlich nicht den zustand von vor 2004 wieder herstellen, sondern die zweigleisigkeiten belassen, das budget zu ungunsten der med verteilen und eigentlich gibt es noch nichteinmal einen plan wie das überhaupt von statten gehen soll. fusion wär eh okay, nur sollt halt endlich einmal jemand sagen, was die eigentlich können soll.
Ist der Gedanke wirklich so derart abstrakt, dass es günstiger ist einen Wasserkopf (Rektorat, Verwaltung, ZID, Vertretung nach außen usw) zu haben als zwei?
Neben "Einsparungen" gibt es politische/strategische Gründe:
- Minimierung der Hemmungen in jeder Hinsicht zusammenzuarbeiten (momentan ist insb. die MedUni sehr bemüht sich deutlich abzugrenzen um ihre Existenzberechtigung zu betonen)
- Bessere Sichtbarkeit des Unistandortes Innsbruck nach außen (Rankings - beide Unis wären gemeinsam besser gerankt als jetzt usw)
Wie soll das funktionieren? Der alte Rektor (Lochs) soll noch ein ganzes Jahr lang mit der Vizerektorin Fritsch, die - gegen seinen Willen - seine Nachfolgerin wird, konstruktiv und engagiert die Medizinische Universität Innsbruck führen? In der Privatwirtschaft undenkbar, dass ein nicht verlängerter Vorstand noch ein ganzes Jahr lang sein Unwesen treiben kann.
Ihre Rechts-Links-Verwechslungen in den Herz-VOs sind ja ebenso legendär, wie ihre Uterus-VO.
Was man ihr jedenfalls zu Gute halten muss, ist, dass sie sich durchaus Dinge sagen lässt: Wenn sie wieder einmal eine seltsame Endung an die Tafel geklatscht hat, die ihr Tutoren- und Fachärzte-Anhang sich wieder einmal die Hände über dem Kopf zusammgengeschlagen hat - von ihr ist immer was gekommen wie "Och, hab ich da jetzt Blödsinn gesagt? Ja, Sie wissen, bei mir rieselt der Kalk..."
Sympathiepunkte hat sie bei mir jedenfalls (im Gegensatz zu der HochleitnerIn).
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