Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Das Team Stronach versucht nun, Rechnungshof-Präsident Josef Moser für sich zu vereinnahmen: Die Partei solle das Sprachrohr des RH-Präsidenten sein und "Moser ist aus meiner Sicht auch ein guter Kandidat für die Spitzenkandidatur", erklärte Klubchef Robert Lugar laut Vorabmeldung des Magazins "News". Moser selbst stellte freilich gegenüber der APA am Mittwoch sofort klar, dass eine Kandidatur "ausgeschlossen" sei. Wie es zu Lugars Äußerungen kam, kann sich der RH-Präsident überhaupt nicht erklären.
Er wolle RH-Präsident bleiben, betonte Moser, es komme für ihn keine andere Funktion in Betracht. Auch hob Moser hervor, sich dem Parlament und den Bürgern verpflichtet zu fühlen. Es habe keinen Kontakt zum Team Stronach gegeben. Jeder, der die Forderungen des RH unterstützt, sei willkommen, aber die Arbeit des Rechnungshofs sei "nie exklusiv", meinte Moser auf die Frage, ob er denn ein Sprachrohr brauche. Wie Lugar auf solche Äußerungen kommt? "Ich weiß es nicht", es sei ihm "unerklärlich", so Moser.
Lugar tat gegenüber dem Magazin übrigens auch kund, für eine Dreierkoalition mit ÖVP und FPÖ zur Verfügung zu stehen. Eine solche Variante hatte ÖVP-Chef Michael Spindelegger aber bereits Ende Oktober als "keine realistische Möglichkeit" bezeichnet. (APA, 14.11.2012)
Acht Personen auf Wunsch von Frank Stronach ausgeschlossen
Vor einem Monat forderte der Stronach-Landesrat alle Politiker dazu auf, auf den Dienstwagen zu verzichten - Köfer: "Schwieriger, als ich mir das vorgestellt habe"
Stronach habe immer zu Hans-Peter Mayr gehalten, behauptet Tiroler Obmann Jenewein - Parteiausschluss: "Frank war da in Kanada"
Mysteriöse E-Mails, hohe Summen als Ersatz für nicht erreichte Posten, handfeste Personal-Streitigkeiten - und niemand will etwas davon wissen
Stronachs Ex-Spitzenkandidatin über den Listenstreit in Tirol und eine mögliche Wahlanfechtung
Team Stronach Mitarbeitern wurden in internen Mails Posten und Geld versprochen
Frank Stronachs engste Vertraute
Laut "Kurier" verlässt der Ex-ÖBB-Vorstand wegen Konflikts um die Tiroler Landeslisten die Partei
Sonja Ulmer: "Von uns wird es kein Engagement für die Wahl geben" - Angeblich 820 Parteiaustritte in Tiroler Team
Spitzenkandidat des Team Stronach schließt Koalition mit Platters ÖVP nicht aus - "Ideologisch zwischen ÖVP und FPÖ"
Viel heiße Luft über weißen Tischtüchern: Frank Stronach präsentiert sein Team, Inhalte bleiben vage
Wenige Wochen vor den Landtagswahlen in Tirol und Salzburg sieht Parteichef Frank Stronach nach dem Rechten. Die abtrünnige Tiroler Liste unterstützt er – und verliert offenbar deshalb seinen "General Manager"
Hans-Peter Mayr darf nun doch für Stronach in Tirol antreten
Stronach fährt am Mittwoch nach Tirol, um zu retten, was noch zu retten ist
Ex-Landesparteiobmann will Listenzusammenführung und stellt Bedingung - Stronach-Sprecher droht mit Klagen wegen missbräuchlicher Namensverwendung
Folgt auf Karin Prokop - Als Klubchef interimistisch im Amt
Kommende Woche sollen Kandidaten präsentiert werden
Milliardär hatte Schloss billig von Gemeinde gekauft - und wird jetzt beschuldigt, zur Untreue verleitet und beigetragen zu haben
Die beiden Abgeordneten wurden als Kandidaten kolportiert - Grillitsch: "Schwachsinn, Schwachsinn, Schwachsinn"
Stronach-Klubchef Lugar nennt Interessenten aus BZÖ, ÖVP und SPÖ - Schenk dementiert
Zwei Landesräte für Niederösterreich und Kärnten sind gefunden, ebenso ein neuer Spitzenkandidat für Tirol. Gesucht wird ein Spitzenkandidat für Salzburg und ein Abgeordneter für den Parlamentsklub
Findet das Team Stronach erst nach Kaufmann-Bruckbergers Abgang einen Nachfolger aus einer anderen Fraktion, müsste das Parlament über den Klubstatus befinden
Tritt als Spittaler Bürgermeister und als Nationalratsabgeordneter zurück
Es ist eine Verschwendung von guten Pixeln auf dem Display, wenn man Statements der ÖVP anhängt, mit wem sie koalieren wollen oder nicht. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass solche Ankündigungen beliebig strategisch eingesetzt werden und substanzlos sind.
Diese Art der Vereinnahmung Mosers stammt aus dem Repertoire der Nazi. Wen wunderts.
Jetzt bleibt der Dreck des Team Stronach am parteipolitisch ohnehin suspekten Moser (FPÖ!) hängen.
Und was das Koalitionsangebot betrifft: Ich bin wirklich überzeugt, dass das der Plan B in der Lade der ÖVP ist, vielleicht sogar der Plan A. Die Reaktionen sind eindeutig, wenn man sich die Abfolge der Äußerungen und Dementi ansieht.
Den Moser habens jedenfalls ganz schön angepatzt, der wird sich bei Stronach und C. bedanken :-)
Bei all den tatsächlich irritierenden Auftritten und Ansagen des neuen Teams+Chef, frage ich mich ob es nicht doch einige Leute in Österreich gibt, die hinter dem schon etwas verkleinerten Frontallappen (der das Blatt vorm Mund verschwinden läßt und sicher noch weitere senil anmutende Auftritte auslösen wird) doch einen richtigen Kern der Stronachschen Botschaften erkennen.
Es ist eine Schande mit welcher Gleichlosigkeit die Aussagen des Rechungshofes von den Regierungsparteien ignoriert werden. Möge das alte Tigerbaby endlich zahnen und die Streu des Stohsacks baldigst verwehen !
kein eigenes Programm und zu wenig Zeit um sich mit Themen eingehender zu befassen - was tun?
Da plappern wir mal RH-Berichte nach.
Diese Taktik ist gar nicht mal schlecht, ob sie aufgehen wird ist eine andere Sache.
Vielleicht solltens aber einmal beim ORF auf Spitzenkandidatenfang gehen, dort hat man schließlich Erfahrung mit (Programm)wiederholungen.
Lugar sieht es bereits seit Jahren als eine Verpflichtung der Regierung an, einen sorgsamen Umgang mit Steuergeldern zu pflegen. Da der Rechnungshof als Kontrollinstrument der staatlichen Institutionen sorglosen Umgang mit Steuergeldern aufdeckt und bemängelt, ist es wohl nur recht und billig, die Vorschläge des Rechnungshofs umzusetzen. Es ist nur unverständlich, dass die meisten Politiker dies anscheinend nicht so sehen.
ab und zu hat er sich zu einem RH-Bericht gemeldet, wie man auf der HP des Parlaments lesen kann, wenn ich mir dann aber die Anzahl seiner Meldungen anschaue (sehr viele) und auch kurz rein lese, dann frage ich mich wieso er sich jetzt so auf das Ablesen von RH-Berichten einschießt, wenn er doch offensichtlich auch anders kann.
Stronachs Leute tun das aoffensihtlich um die Zeit zu überbrücken bis sie ein Programm aufgestellt haben, sie werden dann auch in Zusammenhang mit jedem RH-Bericht in den Medien erwähnt.
TAktisch also klug.
Aber wenn da nicht mehr nachkommt....
Von daher ist es nur positiv, wenn mehr über den schlampigen Umgang mit unserem Geld diskutiert wird, vor allem im Hinblick auf künftige neue/höhere Steuern.
Der Rechnungshof schreibt sich nun seit Jahrzehnten die Finger wund über Einsparungsmöglichkeiten (ohne Leistungskürzungen wohlgemerkt!), aber nichts passiert. Der öffentliche Druck ist zu gering.
Wie sich die Stronachianer mit diesem grundsätzlich vernünftigen Gedanken kommunikationstechnisch derart brutal selber ins Knie schießen können, ist aber auch schon fast eine Leistung. Würden wir noch im Insektenzeitalter leben, hätt der Darwin schon erbarmungslos zugeschlagen. Ernsthaft, dass muss man erstmal fertig bringen...
... bisher nur durch dubiose parteiwechsel und das erkämpfen des klubstatus mit fragwürdigen mitteln aufgefallen ist, für kein standesgemäßes sprachrohr des rechnungshofs.
und dann noch ausgerechnet mit schwarz und blau gegen die korruption kämpfen zu wollen sagt eh schon alles.
Einfach nur zum schämen.
Kann man mit einem solchen Alter nicht
einfach die
Rocky Mountains neu entdecken/erwandern?
Und dann noch diese "Jünger"...
Einfach nur zum kotzen.
Dieses Land ist definitiv too small for euch!
Team-Strohsack verursacht max. körperliche
Schmerzen.
Die derzeitigen Parteien ignorieren jegliche Missstände die der Rechnungshof aufzeigt. So kann es nicht weitergehen. Die Regierung muss sich verstärkt an die Vorschläge des Rechnungshofes halten.
Der Rechnungshof ist eine UNABHÄNGIGES Kontrollorn. Eine Partei zum Sprachrohr machen ist 1. unvereinbar, 2. ein massiver Übergriff!
Allgemein ist das Problem, dass derzeit bereits Rohberichte (=vor Stellungnahme) wie Endberichte in der öffentlichkeit behandelt werden. Da zerstört sich der RH selber seine Glaubwürdigkeit, denn wer gibt den die Berichte an wen heraus? - und die Populisten von grün und Co unterstützen das.
Die angegriffenen Parteien sagen dann "warten was im Endbericht wirklich drin steht" - und das wirkt wie
Ignorieren.
Lösung: RH ernst nehmen = nicht den Rohbericht missbrauchen, nur über Endberichte schreiben (!Medienverantwortung!) und Populismus von ALLEN Seiten beenden.
Pragmatismus und Professionalität willkommen!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.