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Mangrovenwald an der Mündung des Daintree River im australischen Queensland.
Toronto - Seit 1980 hat die Welt rund ein Fünftel ihrer Mangrovenwälder verloren. Das geht aus einer aktuellen Stellungnahme verschiedener Organisationen der Vereinten Nationen hervor. Mittlerweile machten die tropischen Küstenwälder nur noch eine Fläche von 152.000 Quadratkilometer aus, heißt es darin weiter. Die Experten rufen politische Entscheidungsträger deshalb dazu auf, die Wälder besser zu schützen. Sie fordern, Mangroven in den Kohlendioxid-Emissionshandel miteinzubeziehen und Eigentumsverhältnisse klar zu definieren.
Mangroven sind ein lange Zeit in seiner Bedeutung unterschätztes Ökosystem. Es basiert auf etwa 70 verschiedenen Baum- und Straucharten, die im Wasser der Gezeitenzone tropischer Küsten wurzeln und bis zu einem gewissen Grad salztolerant sind. Die UN-Experten unterstreichen die Rolle dieser Pflanzen für die Umwelt und den Menschen: Sie speichern Kohlendioxid und sind ein natürlicher Schutz gegen Bodenerosion. Zudem mindern sie die zerstörerische Kraft von Wellen und Sturmfluten. (APA/red, derStandard.at, 14. 11. 2012)
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