Österreich rückt im EU-Vergleich nach vor

14. November 2012, 13:21
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Bei Anteil in Leitungsorganen größter börsenotierter Unternehmen von Platz 18 (2010) auf Rang 15 (2012)

Brüssel - Österreich ist beim Frauenanteil in den Leitungsorganen der größten börsenotierten Unternehmen innerhalb der letzten beiden Jahre im EU-Vergleich nach vorne gerückt. Im Oktober 2010 hatte Österreich mit 8,7 Prozent lediglich den 18. Platz unter den EU-27 belegt, im Jänner 2012 war es mit 11,2 Prozent der 15. Rang.

Vom EU-Durchschnitt liegt Österreich aber weiter einigermaßen entfernt. 2010 betrug die EU-Quote 11,8 Prozent und stieg bis Anfang 2012 auf 13,7 Prozent. War vor zwei Jahren Schweden mit 26,4 Prozent Frauenanteil an der Spitze, vor Finnland (25,9) und Lettland (23,5), ging die Führung nun an Finnland mit 27,1 Prozent über, gefolgt von Lettland (25,9) und Schweden (25,2).

Schlusslichter

Schlusslicht war im Oktober 2010 Malta mit nur 2,4 Prozent, vor Luxemburg (3,5) und Zypern (4,0). Den letzten Platz hat Malta mit nunmehr 3,0 Prozent behauptet, vor Zypern (4,4) und Ungarn (5,3). In Ungarn ist die Frauenquote außerdem massiv gesunken - von 13,6 auf 5,3 Prozent.

In 21 EU-Staaten gab es in diesem Zeitraum eine Erhöhung der Frauenquote an der Spitze von solchen Großunternehmen. Nur in sechs Ländern ging der Anteil zurück, am deutlichsten in Rumänien (von 21,3 auf 10,3 Prozent). Auf der anderen Seite verbuchte Frankreich die stärkste Steigerung - von 12,3 auf 22,3 Prozent. (APA, 14.11.2012)

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