Lungenstich in Wien: Videos sollen bei Aufklärung helfen

14. November 2012, 12:45
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61-jährigem Schauspieler geht es den Umständen entsprechend gut

Wien - Die Messerattacke in Wien-Margareten, bei der am Montag ein 61 Jahre alter Mann durch einen Stich in den Rücken schwer verletzt wurde, bleibt mysteriös. Die Ermittler des Landeskriminalamts hoffen auf eventuelle Videoaufzeichnungen, um den Täter zu finden. Das Opfer, ein Schauspieler, hatte nach eigenen Angaben nach dem Aussteigen aus einem Linienbus beim Überqueren der Straße einen vermeintlichen Schlag verspürt.

Der 61-Jährige befand sich am Mittwoch noch in einem Krankenhaus, ihm gehe es den Umständen entsprechend gut, sagte Polizeisprecherin Camellia Anssari am Mittwoch. Der Mann war am Montag gegen 13.00 Uhr vor der U-Bahnstation Pilgramgasse aus einem Bus der Linie 14A gestiegen, hatte den vermeintlichen Schlag beim Überqueren der Straße in diagonaler Richtung verspürt und zunächst vermutet, dass ein vorbeifahrender Radler dafür verantwortlich sei.

Wer ihm die Stichverletzung zugefügt hat, ist ebenso unklar wie das Motiv. Im voll besetzten Linienbus war dem 61-Jährigen ein Mann mit Sonnenbrille aufgefallen, der ihn angeschaut hatte. Ob dieser Unbekannte etwas mit der Tat zu tun hat, wird zurzeit ermittelt. (APA, 14.11.2012)

  • Bei der U4-Station Pilgramgasse stach ein Unbekannter auf einen 61-Jährigen ein.
    foto: thomas ledl/wikimedia commons (CC-Lizenz)

    Bei der U4-Station Pilgramgasse stach ein Unbekannter auf einen 61-Jährigen ein.

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