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Wien/Jersey - Nach der Rückkehr in den Investment-Grade-Bereich in den vergangenen Monaten überlegt die börsenotierte Immobilienfirma Atrium, ehemals Meinl European Land (MEL), die Ausgabe neuer Bonds. Laut Angaben der Finanznachrichtenagentur "Bloomberg" könnte der Anteil unbesicherter Anleihen bei dem Shopping-Center-Developer und -Betreiber auf bis zu 60 Prozent steigen, sagte CFO David Doyle in einem Interview. Aktuell sei das Fremdkapital zur Gänze besichert, berichtete der "Börse-Express" am Mittwoch unter Verweis auf die Agentur.
Die Upgrades der Ratingagenturen "geben uns für die Zukunft eine höhere strategische Flexibilität", so Doyle. Die Anhebung der unbesicherten Schulden soll schrittweise und voraussichtlich im Zusammenhang mit künftigen Akquisitionen erfolgen.
Die Nettoverschuldung soll sich von derzeit 18,4 Prozent auf 35 Prozent des Immobilienwertes verdoppeln. Für Zukäufe sei Polen am spannendsten, aber auch an Objekten in Tschechien und der Slowakei sei Atrium interessiert. (APA, 14.11.2012)
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