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Die Schweiz und Deutschland scheinen den Österreichern am attraktivsten.

Wien/Linz/Berlin - Wenn ein junger Österreicher mit guter Fachausbildung im Ausland Karriere machen will, würde ihm der Großteil der Österreicher vor allem die Schweiz oder Deutschland empfehlen. Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS bei 1.047 repräsentativ für die Gesamtbevölkerung (über 16) ausgewählten Personen. In Deutschland werden ein besserer Verdienst, aber auch schlechtere Sozialleistungen vermutet, ist ein weiteres Ergebnis dieser Studie.
39 Prozent würden zur Schweiz raten, wenn es ums Arbeiten im Ausland geht, gefolgt von Deutschland, das von 34 Prozent genannt wurde. Die weiteren Ränge nehmen schon mit deutlichem Abstand Schweden (20 Prozent), Großbritannien (13 Prozent), Luxemburg (11 Prozent) und Finnland (10 Prozent) ein. Frankreich und Dänemark sind für jeweils 9 Prozent verlockend, die Niederlande und Belgien für 8 beziehungsweise 6 Prozent. Kaum in Betracht gezogen werden mit jeweils 3 Prozent Nennungen Arbeitsplätze in Spanien, Irland und Italien. Auf 2 Prozent Nennungen kamen jeweils Kroatien und Portugal, auf nur 1 Prozent Ungarn, Polen, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Litauen, Lettland und Estland. Völlig undenkbar ist für die Österreicher, sich einen Job in Griechenland oder Bulgarien zu suchen.
Näher untersucht haben die Meinungsforscher die österreichische Einschätzung der Arbeitsbedingungen in Deutschland im Vergleich zu daheim. Demnach glauben 35 Prozent an mehr Gehalt beim Nachbarn, 27 Prozent, dass in Österreich besser gezahlt werde. Demgegenüber meinen 58 Prozent, dass die österreichischen Arbeitnehmer höhere Sozialleistungen und mehr Rechte genießen würden als ihre deutschen Kollegen. Nur 8 Prozent sahen hier die Deutschen im Vorteil. Schwer taten sich die Befragten bei der Einschätzung, in welchem der beiden Länder von einem Arbeitnehmer mehr verlangt werde. Für 44 Prozent gibt es beim Leistungsdruck keinen Unterschied, weitere 17 Prozent wagten kein Urteil. 24 Prozent der Österreicher waren der Ansicht, hierzulande werde mehr von den Beschäftigten erwartet, lediglich 15 Prozent verwiesen auf Deutschland. (APA, 14.11.2012)
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in österreich haben wir 14 monatsgehälter in deutschland 13. weihnachtsgeld ist oftmals eine freiwillige zuwendung ohne rechtsanspruch...die lebenshaltiungskosten sind in deutschland auch meist etwas höher als in österreich. dass trotzdem deutschland und schweiz beliebt sind liegt offenbar auch an der fremdsprachenfaulheit nicht weniger österreicher
als das kann ich überhaupt nicht bestätigen. die meisten sind gegen deutschland, hat ja für den mitarbeiter wenig sinn da er netto um nix mehr verdient als in AT und in summe aber der firma viel mehr kostet.
attraktiv sind länder wie rumänien, bulgarien, albanien etc. aufgrund der geringen lohnbesteuerung, da kann man dann schon ordentlich was zusammensparen !!!
in beiden ländern habe ich nicht nur wesentlich besser verdient und auch die arbeitsbedingungen bzw. die ausstattung der arbeitsplätze waren wesentlich besser. die mitarbeiter sind wesentlich angenehmer und offener, ein problem wird erörtet und hier zur tragödie, ich bin aus persönlichen gründen nach wien zurück, was sich bis dato als schlechtester gang meines lebens heraussstellte. bin schon wieder auf der suche in einem der beiden länder. momentan verdiene ich ca 40 % von meinem gehalt in münchen, bei bis auf die miete viel höheren kosten hier in wien
jaja, der konzern mit den drei buchstaben ;-)
gehalt doch bedeutend besser (+20 %), firmenauto dicker (dafür sachbezug weit höher), mit der familienbesteuerung in D bleibt auch netto bedeutend mehr als in AT, private krankenversicherung besser als in AT, leute genauso sympathisch (oder unsympathisch) wie in AT, essen meiner meinung nach qualitativ höher (zumindest gibt es die möglichkeit qualitativ höher einzukaufen durch noch vorhandene bauernshops hier und da), aber österreich ist und bleibt halt doch die heimat, und irgendwie zieht es mich doch wieder in die heimelige welt dieses skurillen bergvölkchens ;-)
in AT ist meiner meinung nach auch die trennung der sozialen schichten (noch) nicht so gross wie in DE
finde ich, dass die Leute dort überwiegend ihre Arbeit ernst nehmen (Facharbeiter aufwärts). Wenn man um etwas bittet, wird es auch gemacht, tun sich Probleme auf, wird versucht, diese umgehend zu lösen.
Was an der österr. Mentalität gut sein soll, verstehe ich nicht.
Was Löhne betrifft, so gibt es in D halt kaum eine Grenze nach oben.
kann man nicht sagen dass deutsch gesprochen wird.
deutsch ist als fremdsprache allgemein im aufwind und besonders dort wegen der nähe gefragt, aber deuschsprachig sind die elsässer allgemein gesprochen nicht.
Bin jetzt seit 10 Jahren im Ausland. Davon 2 1/2 in der Schweiz und den Rest in Hamburg (Deutschland ist ja nicht gleich Deutschland). Rein vom Verdienst her kann sich Österreich hinter beiden Ländern aber sowas von verstecken (mittlerweile das 1 1/2 fache in D bei mir bei vergleichbarem Job).
Sozialleistungen sind inhaltlich etwa gleich (war dort aber noch nicht arbeitslos). Ein Aspekt, der in dem Artikel aber nicht genannt wurde, aber m.E. wesentlich zum Gesamtbild beiträgt ist das soziale Verhalten in den beiden Ländern. In Österreich kommt man leichter mit den Menschen in Kontakt (natürlich nur, wenn man selbst Österreicher ist ;-p wiss ma jo eh)
Kann nur von der Eigenen sprechen.
Wohngegend, infrastrukturell top (U-Bahn, Kindergarten,Volksschule,Supermarkt,u.s.w. 3 min entfernt), 10 Jahre alt, ruhig wie am Land....ca. 10€ m² ohne bk
Sonst aber, was ich so weiß sehr abhängig von der Lage und unabhängig von der Bausubstanz.
in deutschland in einigen bereichen besser gezahlt wird, in anderen bereichen aber wieder deutlich schlechter als in österreich. das bip/kopf zu kaufkraftstandards ist in ö höher, die abgaben aber auch.
http://www.zeit.de/gesellsch... -einkommen
Ich lebe und arbeite in der Schweiz (IT). Hab den Schritt noch nie bereut. Man verdient deutlich mehr als in Österreich, und die Mentalität der Leute ist okay. Das Arbeitsleben ist viel menschlicher (weniger Hierarchie und Titelgeilheit, pragmatischere Arbeitsweise). Und die Schweiz ist ohnehin ein Paradies für Schifahrer, Tourengeher, Wanderer, Bergsteiger...Tolle Badeseen gibt es hier auch, und viel unberührte Natur. Und wenn ich will bin ich mit dem Flugzeug in einer Stunde in Wien...
In Grenznähe sind aber auch die Löhne am tiefsten. Wenn man außerhalb von Zürich oder Genf wohnt, kann man damit rechnen etwa 25 - 30% höhere Lebenshaltungskosten als in Wien zu haben. Das ist nicht so schlimm, wenn man bedenkt, dass man zudem auch deutlich weniger Steuern zahlt.
mal weniger. nach der euroeinführung hatten wir (ö und die eurozone allgemein) bei den preisen gegenüber der ch mächtig gegenüber aufgeholt. einzig die mieten waren in der ch immer deutlich höher.
jetzt mit dem hohen frankenkurs ist das preisniveau in der ch wieder gestiegen und die schweizer haben eine noch stärkere kaufkraft im euroraum.
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