Tierische Freunde: Wenn Hamster mit Schlangen kuscheln

Ansichtssache

Im Buch "Ungleiche Freunde" sind ungewöhnliche Pärchen zu sehen, etwa eine Hundedame, die Rote Pandas adoptiert, oder Orang-Utans, die mit Tigern spielen

Dass sich Menschen Haustiere halten und eine enge Bindung mit ihnen eingehen, ist nicht ungewöhnlich. Dass sich Tiere verschiedener Arten allerdings aufeinandereinlassen und sich nicht aus dem Weg gehen, bleibt für Menschen außergewöhnlich.

"National Geographic"-Autorin Jennifer S. Holland hat sich diesem Thema angenommen und 47 solcher Paarungen in ihrem Buch "Ungleiche Freunde. Wundersame Geschichten aus dem Tierreich" porträtiert. Dabei hält Holland in der Einleitung fest, dass solche Freundschaften nicht nur in Gefangenschaft, sondern auch in freier Wildbahn entstehen können. Obwohl sich Tiere in der relativ entspannten Atmosphäre von Reservaten, Zoos oder Haushalten eher aufeinander einlassen.

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foto: associated press

Weil sie von ihren Eltern vernachlässigt wurden, zogen die Tierpfleger eines indonesischen Zoos zwei Orang-Utans und zwei Tigerbabys gemeinsam auf. Das gemischte Doppel spielte nicht nur am Tag miteinander, sondern kuschelte auch am Abend eng umschlungen.

Doch die Zeit des Abschieds musste kommen, da die beiden Tierarten zu unterschiedlich waren. Als die Babys voneinander getrennt wurden, setzte bei ihnen eine kurze Zeit der Trauer ein. Doch schon bald gewöhnten sich die vier Kleinen an die neue Situation. Nun haben die ehemaligen Spielkameraden keinen Kontakt mehr zueinander.

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