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Wien/Wels - Ein Welser Banker habe im Zug der Eurofighter-Affäre Montagabend seinen Job an den Nagel gehängt, berichteten mehrere Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben. Dem Mann soll gemeinsam mit einem Linzer Steuerberater eine Briefkastenfirma auf der Isle of Man zuzurechnen sein, an die 16,2 Millionen Euro von "Vector Aerospace" geflossen sein sollen.
Allerdings kam nur ein Teil der Gegengeschäfte zustande, Zahlungen flossen trotzdem, berichten die Oberösterreichischen Nachrichten. Sieben Tage nach den Hausdurchsuchungen kündigte der Welser Leiter der Oberbank, Thomas E.
Die Bank betonte, dass man von den Geschäften des Mitarbeiters überrascht gewesen sei und sich die Vorwürfe gegen den Verdächtigen als Privatmann und nicht gegen das Geldinstitut richten würden. Es gebe bankinterne Untersuchungen, wird ein Sprecher der Bank zitiert. Die Bank stellt aber klar, dass sich die Untersuchungen der Justiz gegen den Banker als Privatperson richten und nichts mit der Bank zu tun haben.
Zuletzt hatte es eine Welle an Hausdurchsuchungen in Österreich, der Schweiz und Deutschland gegeben. In Österreich erfolgten Razzien in Linz und in Tirol.
Der Verdacht, dass im Zuge des Kaufs von 18 Eurofightern im Wert von 1,9 Mrd. Euro, Schmiergelder geflossen sein könnten, hält sich schon seit Jahren hartnäckig. Bisher ist juristisch allerdings noch nicht viel herausgekommen. Wieder ins Rollen gebracht wurde der Fall durch die Aussagen eines Managers und "Briefkastenspezialisten" in Italien im Jahr 2011. Gianfranco Lande legte ein Geständnis ab, wonach er der Eurofighter-Firma EADS geholfen habe, 84 Millionen Euro nach Österreich zu verschieben. Er wurde im Mai in Rom zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Justiz in Österreich ermittel seither auf Hochtouren. Die Staatsanwaltschaft glaubt, dass EADS bis zu 180 Millionen Euro an Schmiergeld verteilt haben könnte.
Eine Spur führt nach Klagenfurt zu der auf Betreiben des mittlerweile verstorbenen Landeshauptmannes Jörg Haider (BZÖ) 2006 eingerichteten "Lakeside Privatstiftung". Eine zweite heiße Spur führt zum Lobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly. Er muss sich ab 12. Dezember vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Wien wirft ihm in einem im Juni eingebrachten Strafantrag Geldwäsche, falsche Beweisaussage in zwei Untersuchungsausschüssen und Vorlage eines angeblich verfälschten Beweismittels vor. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung. (APA, 14.11.2012)
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Ministeriums-Taskforce durchleuchtete Gegengeschäfte
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Medienbericht: Amtsmissbrauch, Untreue und Absprachen bei Vergaben stehen im Raum
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Vorerst kein Abschluss des Ermittlungsverfahrens
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Mangels Flugpraxis ist kein Pilot voll einsatzbefähigt - Verteidigunsministerium verweist auf Einführungsphase
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Anklage in der Causa Rumpold wird damit rechtswirksam - Noch kein Prozesstermin fixiert
Herr Bartenstein!! Wenn ihre Freunde von der FPÖ wie Rumpold vom Waffenkonzern EADS mehrere Millionen Euuro (davon 90.000 Euro für eine Pressekonferenz > wo war die Leistung?) bekommen, fragt sich der Steuerzahler schon, wo die Millionen hinfließen......Abgesehen dass mit diesem Kauf das teuerste und wie man heute auch sieht, die schlechteste Variante zum Schaden aller Steuerzahler aussuchte. SCHÄMEN SIE SICH HERR BARTENSTEIN!!!!!!
Liechtenstein hatte: "Das war halt damals so üblich das Geld bar in die CH und FL zu bringen und es hat sich ohnehin nur um kleine Beträge gehandelt".
Was soll man zu solchen Ignoranten sagen? Man kann nur hoffen, dass hier das Gesetz in voller Härte umgesetzt wird.
My telephone rang one evening, my buddy called for me
Said the bankers are all leavin', you better come round and see
It started revelation, they robbed the nation blind,
They're all down at the station, no banker left behind.
No banker, no banker, no banker could I find.
They were all down at the station, no banker left behind
....
Ry Cooder
Auch wenn die österreichische Justiz jahrelang geschlafen hat und recht zweifelhafte Dinge gemacht hat (z.B. Fristversäumnis bei Strasser), muss man hier doch sagen, dass die österreichische Justiz die Hausdurchsuchungen in A, D und CH veranlasst hat. Ich denke, dass es sich gebessert hat.
hier sieht man, wie schnell auch solche typen zum reden gebracht werden. ein bißl untersuchungshaft, ein gerichtsverfahren mit einem deal und schon läufts.
was in österreich verwundert - keiner dieser unschuldsvermuteten kommt mal in untersuchungshaft und den genuß von gesiebter luft - manch einer würde sicher zum "umdenkn" gebracht werden nach einer durchzogenen häfn-nacht.
gutes schmiergeld:
briefkasten-waffen-banken schmiergeld
schwarzblaues-kaimaninsel-liechtenstein schmiergeld
unschuldsvermutetes schüssel-haider schmiergeld
volksvermögen-verscherbelungs schmiergeld
vertuschungs-gebührenerhöhungs-sozialleistungskürzungs schmiergeld
part-of-the-leistungsträger-game schmiergeld
Bei den Teurofightern geht es ja nicht um eine Notwendigkeit der Sicherheit sondern dient nur zur Sicherstellung der Schmiergeldzuflusses an unser Verwaltungs- und poltisches Fürhrungsgesindel!
daß die Schweden (über die selben Kanäle!!) halt ungefähr das selbe gezahlt hätten wie EADS. Die haben nämlich einen gewissen Herrn Mennsdorf-Buli oder so ähnlich als Agenten gehabt, der ja auch in anderen Ländern für SAAB gewirkt hat. In Ö übrigens auch mit einem Vortrag vor dem SPÖ-Parlamentsclub über die Vorzüge des Gripen.
bei SAAB wäre halt von vorneherein die SP auch beteiligt worden an irgendwelchen Geldflüssen (nun gut, Rapid zumindest wurde von EADS eh bedacht, Präsident dort ist einer, der ja NIE was mit der SP zu tun hatte), nicht erst im Zuge des so auffällig schnell abgedrehten Untersuchungsausschusses.
die gesetze klar u deutlich zu formulieren..weil das eben nicht so ist, gehen grasser,meischi und die ganze bande frei...so isses numal in ö ..aufregen lohnt sich kaum..ma muss schaun, selbst ein stück kuchen zu bekommen...ich hoffe für die "oberschicht", dass sich die "unterschicht" nicht mal ihren anteil holt, gewaltsam...
NEIN, es ist absolut NICHT einfach, Gesetze klar und deutlich zu formulieren; bei allem, was über die Basalität der sagma 10 Gebote hinausgeht, wirds kompliziert.
Ein Bankmanager verlässt seine Bank wegen dubioser Millionen aus Gegengeschäften.
Der dafür verantwortliche Minister sieht nicht einmal die Vorwürfe.
Das Schlimme ist, dass die unabhängige (ÖVP) StA bei den Rumpolds auch keinen Verdacht sehen durfte. Die haben in ein paar Monaten angeblich um 6,6 Mio. "beraten".
330´ Euronen hat zB. eine Sicherheitskonferenz, die gar nicht stattgefunden hat, gekostet. Besuche bei den LH Männern wurden auch verrechnet: Da wurden - wahrscheinlich - die Schmiergelder für die Länder vorpacktiert.
Was hat den Onkel Erwin in NÖ oder Tiroler Politiker gefordert und bekommen ?
Wir sind sooooo neu - gierig, wie wir geschädigt wurden.
bruhahahahahaha
wenns sich um unsere volkshelden der innenpolitik oder chilli grinser handelt brauchts keine stoppuhr für die justiz, da brauchts an KALENDER, einen tausendjährigen.
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