Popstar küsst Mönch auf den Mund: Vietnams Kulturminister fordert Strafe

14. November 2012, 09:07
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Sänger muss mit dreimonatiger Auftrittssperre rechnen

Hanoi - Dam Vinh Hung ist Vietnams bekanntester Popstar. Weil der 41-jährige einen Mönch geküsst hat, muss er nun mit einer dreimonatigen Auftrittssperre rechnen. Nachdem ein Foto des Kusses bei einer Spendenaktion zur Internetsensation geworden war, verlangte das Kulturministerium am Mittwoch eine Bestrafung von Hung.

Anfang November hatte Hung eine Weinflasche versteigert, um Geld für Tumor-Patienten zu sammeln. Er versprach, den Gewinner zu küssen. Zwei buddhistische Mönche reichten das höchste Gebot ein - umgerechnet rund 2000 Euro. Prompt küsste Hung den einen Mönch auf den Mund, den anderen auf die Hand. "Buddhistische Mönche auf die Lippen zu küssen gehört sich nicht", sagte der Direktor der Abteilung für darstellende Kunst im Kulturministerium, Vuong Duy Bien: "Unsere Gesellschaft toleriert keinen homosexuellen Kuss."

Mönche drei Monate in Pagode verbannt

Die Mönche wurden von ihrem Kloster bestraft und müssen die nächsten drei Monate ohne Kontakt zur Außenwelt in der Pagode bleiben. Hung hat sich entschuldigt. Neben dem Auftrittsverbot kann er auch eine Geldstrafe bis zu 160 Euro bekommen. (APA,

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