Edlinger vertraut Schöttel

13. November 2012, 23:13
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Trainer steht trotz sportlicher Turbulenzen nicht zur Debatte - Präsidium sprach sich für Stadion-Neubau aus

Wien - Trainer Peter Schöttel hat trotz zuletzt schwacher Leistungen der Mannschaft weiter das Vertrauen von Rudolf Edlinger. Das erklärte Rapid-Präsident am Dienstagabend bei der Präsidiumssitzung der Hütteldorfer. Vor dem nächsten Spiel am Samstag in Mattersburg wird es aber weitere Gespräche geben. Das Präsidium sprach sich zudem für einen Stadion-Neubau aus.

Mit zuletzt drei Niederlagen in Folge, darunter am Sonntag eine 0:2-Heimniederlage gegen Aufsteiger WAC, ist Rapid sportlich in die Krise gerutscht. Doch unüberlegte Aktionen will Edlinger nicht machen. "Wie ich mehrfach betont habe, werden wir unsere Entscheidungen wohlüberlegt treffen und ich keinem Bereich einen Schnellschuss tätigen. Es werden bis zum nächsten Spiel noch weitere Gespräche von mir mit Präsidiumskollegen und selbstverständlich auch Cheftrainer Peter Schöttel, der mein Vertrauen genießt, stattfinden", wurde der Präsident in einer Presseaussendung zitiert.

Neu soll dagegen bald ein Rapid-Stadion sein. Das Präsidium schloss sich der Meinung von Edlinger an, der sich in der vergangenen Woche für einen Neubau statt der bisher geplanten Renovierung und Erweiterung des Hanappi-Stadions ausgesprochen hatte. Experten hatten davor ihre Erkenntnisse der detaillierten Prüfung der aktuellen Rapid-Heimstätte präsentiert.

Neue Hütte in Hütteldorf

"Es ist nun endgültig Gewissheit, dass sämtliche geprüfte Varianten zu einer Generalsanierung inklusive Erweiterung unseres Stadions aus wirtschaftlicher Sicht nicht nachhaltig umsetzbar sind. Daher strebt der SK Rapid einen Neubau am gleichen Standort mit einer Kapazität von 25.000 bis 30.000 Zuschauern an, was nur in Kooperation mit einem Investor - und im Falle eines Neubaus gibt es durchaus Interessenten - machbar sein wird. Unsere Vision ist, einen Neubau, der Rapid in den nächsten Jahrzehnten und somit langfristig Vorteile bringen soll, zu stemmen", hieß es.

Und weiter: "Sollte sich bis zum Ende der laufenden Saison allerdings herausstellen, dass es für dieses Szenario keine Lösung gibt, wird die mit rund 20 Millionen Euro veranschlagte Generalsanierung ohne Kapazitätserweiterung in Angriff genommen. Diese würde dann im Sommer 2014 beginnen." In der Saison 2013/14 werden die Heimspiele also auf jeden Fall in Hütteldorf austragen. (APA - 13.11. 2012)

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