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Auch dabei: Mode von Ute Ploier.
Foto: Maria Ziegelböck
Bisher waren Pop-up-Stores mit heimischem Design meist eine Sache für Eingeweihte. Für wenige Wochen eröffnete ein Designer oder das Wiener Modebüro Unit F ein Geschäft, von dessen Existenz man vielleicht von einem Eintrag auf Facebook oder durch Hörensagen Wind bekam. Bei dem in den kommenden sechs Wochen geöffneten Pop-up-Store im Designer Outlet Parndorf ist das anders: "Wir möchten damit auch jene erreichen, die selbst nicht zur Szene gehören", erklärt Unit-F-Chefin Ulrike Tschabitzer-Handler die ungewöhnliche Ortswahl. Gleich neben den Outlets von Prada, Gucci und Co wird es bis zum 22. Dezember einen von Unit F gemeinsam mit der Agentur brand unit entwickelten Shop geben, in dem die Produkte der heimischen Designer und Produzenten zu einem um 30 Prozent reduzierten Preis angeboten werden.
Rund 60 unterschiedliche Marken sind dabei, von Modemachern wie Petar Petrov und Ute Ploier über die Taschendesignerin Eva Blut bis hin zu Tablewear von Vera Wiedermann, perlusi-Kindermöbeln oder Hüten von Mühlbauer und Kosmetik der Saint-Charles-Apotheke. "Wir haben uns überlegt, wie ein Geschäft aussehen könnte, in dem ganz unterschiedliche Kreative zusammenarbeiten bzw. deren Produkte verkauft werden." Das Ergebnis ist ein vom Designstudio Breaded Escalope gestalteter Shop, der sich an den Gestaltungsprinzipien eines duchschnittlichen Einfamilienhauses orientiert. "Ordinary House" heißt denn auch der Parndorfer Store.
Auf 400 Quadratmetern wandelt der Besucher durch Wohnzimmer, Küche, Bad und Schlafzimmer, kann in den dort präsentierten Produkten stöbern, in der Dusche Outfits anprobieren oder schauen, was im Garten auf der Wäscheleine hängt. Der Anspruch ist nichts weniger, als ein Best-of der österreichischen Kreativwirtschaft zu zeigen; wenn das Konzept erfolgreich ist, könne man sich durchaus vorstellen, meint Tschabitzer-Handler, es weiterzuentwickeln. Zur Eröffnung am 16. November wird übrigens das androgyne Starmodel Andrej Pejic erwartet. (Stephan Hilpold, Rondo, DER STANDARD, 16.11.2012)
Save the date:
Ordinary House bis 22. Dezember in Parndorf
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etwas mulmig kann es einem werden, wenn das "best of österreichsicher designer" in einem outletcenter "verramscht" wird. heisst das, diese produkte sind weniger wert?
da können die vielen österreichischen designer, denen nicht die ehre zuteil wurde, teilzunehmen, sehr froh sein! und "pop up" für schnäppchensucher, deren designanspruch am preis orientiert ist?
dies ist wieder mal eine geldverbrennung seitens der WK, die leitung sollte sich doch die projekte, die sie finanzieren, unter die lupe nehmen...sei es unit-f oder brand unit-die beziehungen sind die gleichen.ich hoffe, das für die designer unterm strich auch etwas rausschaut, nicht nur für den herrn pejic;-)
dadurch erklärt, daß es deutlich billiger war.
Mittlerweile ist es explodiert und garnicht mehr billiger als irgendwo.
Warum ist es immer noch so beliebt? Weil es doch noch etwas mehr bietet, als man in Ungarn und der Slowakei finden kann, und nicht teurer.
Mittlerweile gibts aber dasselbe schon in Budapest und anderswo. Diese Bausünden sprießen nur so aus der Landschaft an den Autobahnen.
Soll heissen, die Tage von Parndorf sind gezählt.
Na, abgerissen ist sowas ja schnell...
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