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Die Natur ist unbarmherzig. Es gibt unzählige Krankheiten, die den Menschen gefährlich werden. Es ist legitim, sich gegen diese Bedrohungen zu wehren. Gefragt ist dann Forschergeist. Die Ursache von Erkrankungen entdecken, Gegenmittel finden, testen, ob diese Wirkstoffe tatsächlich helfen und keinen Schaden anrichten: Vieles davon wird in Tierversuchen geklärt. Es geht nicht darum, zu quälen, sondern das Überleben der Spezies Menschen zu verstehen und auf lange Sicht zu verbessern.
Viele Fragen zum menschlichen Leben sind ungeklärt, und die Wissenschaft erhofft sich Antworten aus der Genforschung. Die Genome von Maus und Mensch sind zu 98 Prozent ident, es liegt also auf der Hand, an Tiermodellen weiterzuforschen. Klar, Mäuse sind Lebewesen, aber wäre es den Tierversuchsgegnern lieber, Menschen würden zu Versuchsobjekten gemacht werden, und wenn ja, welche bitte?
Zudem sind Wissenschafter ja ohnehin auch verpflichtet, sich an Vorgaben des Tierschutzes zu halten, sprich: nicht sinnlos zu quälen. Tierschützer, die das Thema ernst nehmen, dürften, wenn sie krank sind, auch keine Medikamente einnehmen, sondern müssten sich ihrem Leid kampflos ergeben. Nur so wäre gewährleistet, dass kein Tier an einer potenziellen Heilung zu Schaden kommt. Also lieber sterben? So unbarmherzig ist die Natur. (Karin Pollack, DER STANDARD, 14.11.2012)
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...es ging um eine petition gegen tierversuche.
das "werbe"foto, das sie mir zeigte, war das eines kaninchens, auf dessen augen irgendein kosmetikum getestet wurde.
als ich meinte, ich unterschriebe sofort, wenn sie sich als testperson zur verfügung stellte bzw. ihr verein fortan saemtliche folgeklagen evtl. aufgrund ungenuegender erprobung (allergien) geschaedigter bezahlt is des ung'schamte weibsbild auch noch ausfaellig geworden.
soviel zu tierschuetzern.
Frau Pollack, wie wäre es mit Selbstversuchen? Testen sie es halt an sich selber, moralisch gesehen hätte ich dagegen keine Einwände. Alles andere lassen wir doch bitte im 3.Reich zurück. Die armen Tiere können auch nichts dafür, dass sie mit ihrem Forscherdrang um 50 Jahre zu spät geboren wurden.
Es "spinnt" nur der Mensch!
bzw.
Beweisen sie ihre Aussage: Es "spinnt" nicht nur der Mensch.
bzw.
Beweisen sie ihre Aussage: Es existiert ein Tier, das "spinnt".
*"spinnt" in obigem Sinne*
Hinweis: Wenn eine Behauptung bewiesen wird, dann ist sie nicht mehr zu widerlegen. Widerlegen kann man nur eine Vermutung bzw. eine unbewiesene Aussage.
...loewen, die ein -innen rudel frisch uebernehmen, toeten erbarmungslos alle jungen ihres vorlauefers.
bei menschenaffen ist problemlos kannibalismus nachweisbar.
beobachten sie, wie lange eine doch ach so herzige hauskatze ihre beute quaelt, bevor sie sie toetet.
es gibt "spinnen", die spinnen: die fressen die maennchen nach der aparung auf.
etc.pp.
also hoeren s' auf, tieren ethos unterstellen zu wollen.
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