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Bartenstein: "Alles transparent."
Wien/Linz/Graz - Martin Barten stein gibt sich sehr zurückhaltend. Es gebe "keinerlei Hinweise", dass es bei den Eurofighter-Gegengeschäften zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei, er könne sich nicht erklären, warum jetzt Ermittlungen aufgenommen worden seien und Millionen Euro an Schmiergeldzahlungen im Raum stünden, sagte der in der schwarz-blauen Koalition für die Gegen geschäfte zuständige, ehemalige Wirtschaftsminister Martin Barten stein (ÖVP) am Dienstag im Gespräch mit dem Standard. Bartenstein: "Ich habe keine Erklärung für die Vorwürfe und sehe sie auch noch nicht."
Die Gegengeschäfte seien in seinem Ministerium "transparent und professionell" abgewickelt worden. Bartenstein, der nach der Wahl aus der Politik ausscheiden wird: "Ich kenne den Hintergrund der Ermittlungen nicht. Gegengeschäfte sind an sich nichts Ungewöhnliches, die waren und sind üblich." Kontakte zur ominösen britischen Firma Vector Aerospace, über die EADS-Gelder in der Höhe von mehr als 100 Millionen Euro als "Schmiermittel" nach Österreich geflossen sein sollen, habe sein Ministerium nie gehabt. "Der Name ist mir nicht unbekannt, ich kann aber nicht sagen, in welchem Kontext sie tätig war", sagt Barten-stein: "Unser Geschäftspartner war EADS. Welche Firmen EADS eingeschaltet hat, weiß ich nicht."
Eine dieser ominösen Gesellschaften ist die Columbus Trade Services Ltd. auf der Isle of Man. Über diese sollen Gelder für das Motorsportprojekt in Spielberg gelaufen sein - hier ist von zehn Millionen Euro Provisionen und 20 Millionen an angeblichen Schein-Gegengeschäften die Rede. Einer der beiden Columbus-Chefs, ein Welser Bankangestellter, hat laut Oberösterreichischen Nachrichten unterdessen seinen Job bei der Bank aufgrund der Ermittlungen gegen seine Person quittiert. Sein Kompagnon, ein Linzer Treuhänder und Steuerberater, ist laut seiner Kanzlei für den Standard "derzeit nicht erreichbar".
Die Justiz habe in der Eurofighter-Affäre momentan noch keine konkreten Hinweise auf Empfänger von Schmiergeldzahlungen, erläutert Christian Pilnacek, zuständiger Sektionschef im Justizministerium. Es gebe Zahlungsflüsse, die noch "keinen wirtschaftlichen Sinn ergeben".
Beamte des Verteidigungsministeriums seien jedenfalls nicht von den Ermittlungen tangiert, sagt Verteidigungsminister Norbert Darabos. Er habe keine diesbezüglichen Informationen aus der Justiz erhalten. Ein Vertragsausstieg oder eine Schadensersatzklage sei nicht aktuell. (Walter Müller, DER STANDARD, 14.11.2012)
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mit den drei Affen - nichts sehen - nichts hören - nichts sprechen? Bartenstein hat schon damals die Vorwürfe nicht gehört, heute sieht er sie auch noch nicht?
Aber bald zieht er sich aus der Politik zurück? Wie Schüssel als es brenzlich wurde?
Wie wäre es mit Brille putzen? Schon alleine aus dieser schlichten Tätigkeit heraus, wird das Sehvermögen verbessert. Als einer der eifrigsten Baumeister von schwarz/blau ist dieser Herr ein weiterer Sargnagel für die Republik. Dafür zieht er sich jetzt, versehen mit der Gnade seiner Ministerpension, aus der Politik in seine Firma zurück. Um weiter Millionen zu scheffeln. Tja, Herr Bartenstein, "infinitum nihil" - und schon gar nicht die Märchen der Gegengeschäfte.
Da dürfte er allerdings der Einzige sein, der nichts sieht, oder besser, nichts sehen will.
Allen anderen war klar, dass der Meinungsschwenk eines Herrn KHG und seines Ex-Mentors Haider und des BMV Scheibner kein Zufall sein kann.
Selbst Herr BM Mitterlehner findet Ungereimtheiten, was schon etwas heissen will.
Es bleibt die Hoffnung, dass die Justiz tatsächlich ohne Ansehen der Person vorgeht und dann könnten Folgen eintreten, die weit über Österreich hinausgehen, wie dem aktuellen Spiegel zu entnehmen ist.
Nein, Herr Dr. Bartenstein ist NICHT der einzige, der keine Ahnung hat(te).
Da gab es auch einen Kanzler, der es schon immer vorzog, zu schweigen. Zumindest im Inland. Und von diesem, unter dessen Kanzlerschaft all die großen Korruptionsbrocken, die reihenweise aufplatzen, passieren konnten - hört man nach wie vor nichts.
diese unglaublich korrupte regierung schüssel-und viele dolm haben diese gauner noch gewählt-war ein hort gieriger,unfähiger und unsymphatischer möchtegern politiker!
die hatten 6 jahre zeit alles so zu verschleiern und zu tricksen, daß es von jahr zu jahr immer schwieriger wird ihnen was nachzuweisen!
aber die hoffnung stirbt zuletzt!
Wenn der Bartenstein sagt, dass es beim Eurofighterkauf mit rechten Dingen zugegangen ist, dann wird das wohl so sein. Eine andere Erklärung habe auch ich nicht. Schließlich und endlich hat es vor und nach den schwarzblauorangen Regierungsjahren keine so saubere Politik gegeben. Als Beispiel möchte ich hier den KH Grasser mit seiner sauberen Weste nennen.
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