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Kaum haben die deutschen Grünen in einer Urabstimmung Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt zu den Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl im Herbst 2013 gekürt, da sieht so mancher in der CDU schon Chancen für eine schwarz-grüne Koalition nach der Wahl.
"Bei unklaren Mehrheitsverhältnissen wäre Katrin Göring-Eckardt sicher jemand, der sich Schwarz-Grün nicht verweigern würde", sagt der Chef der CDU-Arbeitnehmer im Bundestag, Peter Weiß. Auch Mike Mohring, Fraktionschef in Thüringen, erklärt: "Die Realos sind bei den Grünen präsenter geworden. Das macht Schwarz-Grün wahrscheinlicher."
Sogar aus Bayern kommt Lob: Er kenne Göring-Eckardt als "verlässliche und fromme Frau", betont der ehemalige Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU). Er könne sich vorstellen, dass "es zu einem Wahlergebnis kommt, wo Schwarz-Grün die Chance ist, und dann habe ich keine Bedenken Schwarz-Grün auch in Erwägung zu ziehen". Dies sei etwas "völlig anderes als noch vor zehn Jahren".
Das neue Gemeinschaftsgefühl macht sich in CDU/CSU aber nicht nur breit, weil Göring-Eckardt praktizierende Protestantin ist und zum wertkonservativen Flügel der Grünen zählt. Auch Wahlarithmetik spielt eine Rolle.
Zwar kann heute noch niemand sagen, wie die Wahl 2013 ausgehen wird. Doch dass es zu einer Neuauflage von CDU/CSU und FDP kommen wird, ist aufgrund der andauernden Schwäche der deutschen Liberalen sehr unwahrscheinlich. Dann bliebe für die Union nur noch die Große Koalition - oder eben Schwarz-Grün.
Die schwarz-grünen Träume lassen bei SPD-Chef Sigmar Gabriel die Alarmglocken schrillen. Er forderte nach der Nominierung von Trittin und Göring-Eckardt ein deutliches Bekenntnis zu Rot-Grün: "Wählerinnen und Wähler wollen Klarheit und kein doppeltes Spiel." Woraufhin Trittin brav erklärte: "Wir wollen Rot-Grün."
Dafür wird auch Grünen-Chefin Claudia Roth kämpfen. Sie wäre ebenfalls gern Spitzenkandidatin für die Wahl 2013 geworden, hatte von den Parteimitgliedern aber nur magere 25 Prozent bekommen. Roth ist darüber zutiefst frustriert, wird aber dennoch am Samstag beim Grünen Parteitag erneut als Parteichefin antreten. (Birgit Baumann, DER STANDARD, 14.11.2012)
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Was haben die CDU/CSU und die FDP zu verbergen, sodass sie den Antrag der SPD einstimmig abgelehnt haben, der Abgeordneten dazu verpflichtet hätte, ihre Nebeneinkünfte auf Euro und Cent genau anzugeben.
Was haben sie zu verheimlichen? CDU und FDP sind offensichtlich Volksvertreter, die ihre Nebeneinkünfte/ Auftraggeber vor dem Volk, das sie eigentlich gewählt hat, verbergen wollen?
Jeder kennt die Antwort und jeder weißt, wo ihre Nebeneinkünfte herkommen- VON DER INDUSTRIE! Noch einmal CDU? Nie wieder!
wünschen tu ich's mir nicht, aber momentan halte ich schwarz-grün sogar für die wahrscheinlichste variante. da niemand mit linken und piraten will, die FDP (selbst wenn sie den wiedereinzug schafft) irrelevant sein wird und die große koalition auch nicht viele wollen, bleibt kaum was anderes übrig.
kommt die CDU/CSU auf zirka 37-40% und die SPD irgendwo zwischen 28-31% Grün um die 13-14%
Damit gehen sich eigentlich nur Schwarz-Rot oder Schwarz-Grün aus
Mir persönlich kommt es so vor als ob die SPD probiert die Möglichkeit so groß wie möglich zu halten, dass sie nach der Wahl der erste Ansprechpartner ist für den kleinen Partner in einer Koalition
Liest du die Artikel eigentlich auch ?
Da steht, wie positiv Beckstein über die Grünen denkt: "völlig anderes als noch vor zehn Jahren".
Er ist übrigens persönlich befreundet mit seiner "Claudi".
Und wenn sowas möglich ist....
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