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Der ORF-Stiftungsrat soll am Donnerstag die nächsten Programmpläne aus Kathrin Zechners "Reformkette" absegnen, das Jahressendeschema 2013 steht zum Beschluss an. Die ersten Glieder aus der Kette funkeln nicht durchwegs hell. Programm-Entwicklungschef Stefan Ströbitzer verweist im Gespräch mit dem STANDARD auf die völlige Neupositionierung des Mittwochabends, die beim Publikum Zeit brauche. Für Assinger kündigt er jedenfalls eine zweite Staffel an.
Armin Assinger, gleich nach dem ersten neuen Mittwoch verlegt, verliert laufend Quote mit dem "Einser Team", beobachtete "TV-Media". Noch fünf Folgen stehen vorerst noch an. Auf Assingers Sendeplatz sollen Realityformate wie "Undercover Boss" und Promis in für sie völlig neuen Berufen folgen ("Der härteste Job Österreichs").
Nach dem Verlust der Champions League an ProSiebenSat.1 und ihr Puls 4 habe der ORF den Mittwochabend in ORF 1 neu positioniert. Statt Fußball und Kauffilmen habe sich der Küniglberg entschlossen, auf österreichische Eigenproduktionen zu setzen. In Genres wie Dokusoap und Reportage, die "unser Publikum auf den ersten Blick bei uns nicht gewohnt ist".
Ströbitzer: "Das braucht Zeit, das muss sich einspielen. Das kann man nicht nach vier Wochen bewerten." Und: "Nach einem Jahr kann man seriös abrechnen", wenn man neue Genres platziere.
Schon nach dem ersten neuen Mittwoch ließ TV-Direktorin Zechner freilich "Einser Team" und Mirjam Weichselbrauns "Hast du Nerven?" den Sendeplatz tauschen - nach ORF-Auskunft wegen eines besseren Programmflows.
Ströbitzer betont, dass alle Formate (inklusive "Soko Donau") beim Start des neuen Mittwochs über den bisherigen Werten an ihren Sendeplätzen lagen; inzwischen lägen die Quoten "gleich oder leicht über" den Werten davor.
Nicht einmal die Programmierung der Konkurrenz sei verlässlich, sagt Ströbitzer: "Wir spielen jeden zweiten Mittwoch gegen die Champions League." Auch das wirke sich auf die Quoten aus.
Alle neuen Formate befänden sich in der Bewährungsphase mit jeweils neun Folgen bis Weihnachten. Was danach bis zu allfälligen weiteren Staffeln auf den Plätzen von Weichselbraun und Mari Langs "Mein Leben" läuft, will der ORF demnächst bekanntgeben. "Auf jeden Fall werden wir auf diesem Weg mit österreichischer Eigenproduktion, Dokusoap, Reportage" bleiben. So werde der Mittwoch auch 2013 "durchprogrammiert".
Jedes Format werde laufend nachgebessert, weiterentwickelt, diskutiert und nachgeschärft. Bei Assinger sei "vom Ansatz her etwas gelungen", Ströbitzer bescheinigt dem Format hohe inhaltliche Qualität. "Wir werden sicher eine weitere Staffel 'Einser Team' machen." Mari Lang sei als "Reportage-Reporterin eine wirkliche Entdeckung, das müssen wir mit ihr und ihrem Team weiterentwickeln". (red, derStandard.at, 13.11.2012)
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Na, diese Zeile ist auch keine journalistische Meisterleistung.
Apropo Assinger, zum Glück gibt es den Jauch auf RTL.
Mit Werbung zwar, aber das ist halt zeitgemäße TV.
Besser Werbung als Zwangsgebühren!!!
wenn wir diesen ganzen Schrott aus dem ORF verbannen ? All diese "Reality dings" oder "Dokusoap irgendwas" Formate gehören doch ins (private) Unterschichtenfernsehen a la VOX, RTL2, usw. und haben in einem öffentlich rechlichen Sender (ORF 1) nichts verloren. Vergessen wir bitte nicht, dass wir sowohl Gebühren bezahlen, gleichzeitig aber mit idiotischer Werbung bombardiert werden. Da lob ich mir die BBC (trotz aller Quelerelen, die dort gerade ablaufen) - Rundfunkgebühren ja, dafür KEINE Werbung, aber ein Programm, das für denkfähige Menschen gemacht wird (und nicht für Halb-Analphabeten). Und noch was: Die Leute der deutschen Privatsender kennen ihr Geschäft - das hilflose Kopieren dieser Idiotensendungen durch den ORF kann nur schiefgehen
jedes mal wenn ich einen werbespot (nutella, iglo, etc) mit unseren c-promis und sportlern sehe stellts mir die haare auf. die umsetzung, der schmäh und das schauspiel... einfach grauenvoll. und beim assinger muss ich sowieso sofort umschalten...
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