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Samsungs S-Memo-App geht unvorsichtig mit Userdaten um...
vergrößern 720x471...und speichert die Google-Kontodaten im Klartext ab.
Ein Android-Gerät zu rooten eröffnet zahlreiche neue Verwendungsmöglichkeiten, setzt den User durch die Umgehung systeminhärenter Sicherheitsmechanismen aber auch potenziell großer Gefahr aus.
Ein Risiko für User von Geräten von Samsungs Galaxy-Reihe, abgesehen vom Galaxy Nexus-Smartphone, stellt offenbar die vorinstallierte Notiz- und Erinnerungs-App "S-Memo" dar. Wie graffixnyc, User der XDA-Entwicklerforen, herausgefunden hat, speichert das Programm sensible Daten im Klartext.
Wie sich beim Öffnen der von S-Memo angelegten SQLite-Datenbankdateien zeigte, gehört auch das Google-Konto des Nutzers zu eben diesen Informationen. Fatal ist allerdings, dass Username und Passwort im Klartext abgespeichert sind. Sollte sich jemand Zugriff auf das Gerät verschaffen können, was durch das Rooten ohne entsprechender Sicherheitsmaßnahmen erleichtert wird, ist damit die Übernahme des Google-Accounts des Betroffenen möglich.
Betroffen scheinen tatsächlich nur Nutzer zu sein, die sich erweiterte Rechte auf ihrem Gerät beschafft haben (und nur dann lassen sich besagte SQL-Files einfach so auslesen). Trotzdem ist es ein Versäumnis der Programmierer, dass heikle Logindaten von der Samsung-App unverschlüsselt hinterlegt werden, wie User ViViDboarder korrekt anmerkt. Das Problem wird intensiv im Forenthread diskutiert.
Das XDA-Team ruft nun in einem Blogpost dazu auf, mehr Vorsicht im Umgang mit gerooteten Handys und Tablets walten zu lassen, da eben nicht jedem Entwickler vorsichtiger Umgang mit Nutzerdaten zugetraut werden kann. (red, derStandard.at, 13.11.2012)
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Passwörter im Klartext sind absolut kein Problem - lasst euch das vom freundlichen Experten des Preisvergleichportals geizhals.at erklären:
http://forum.geizhals.at/t714917,-1.html
Es ist sicher nachlässig, aber:
Normalerweise hat nur jene App der dieser Dateisystembereich gehört Zugriff auf die eigene private SQLite-Datenbank. Andere Apps können das nicht mal auslesen.
Selbst wenn das Gerät gerootet ist, bedeutet das NICHT dass jede App Zugriff auf alles hat - man muß noch immer selektiv jeder einzelnen App Superuser-Rechte geben, sonst verhält sich die App genauso wie auf einem ungerooteten Gerät.
In der Regel ist es empfehlenswert bei Root auch wirklich nur absolut sicheren Programmen von denen man die Herkunft kennt Superuser-Rechte zu geben - das dürften hauptsächlich die drei Programme ROM Manager, Titanium Backup, und Root Explorer sein.
Im Artikel wird nicht erwähnt dass man beim Rooten in der Regel die Superuser-App hat, bei der man nur bestimmten Apps Superuser-Rechte (also root-Rechte) geben kann, und dies nur sehr konservativ tun sollte.
Es ist nicht so dass jede App auf einem gerooteten Handy Zugriff auf alles hat.
Es geht eher darum, dass jemand Dein Handy stiehlt, sich root-Zugriff verschafft, Dein Google-Passwort erhält und damit Zugriff auf Dein Google-Konto hat.
Ob jetzt andere Apps root-Zugriff haben oder nicht, ist egal. Der Bösewicht hat root-Zugriff und das reicht.
Nein, zum Appkauf sind die Google-Credentials vonnöten, bzw. nimmt der Play Store die Google-Credentials die im System gespeichert sind (allerdings die im System verschlüsselt hinterlegt sind, nicht die von S-Memo).
Wenn man das Passwort ändert müsste man am Handy dann diese Credentials auch ändern - d.h. wenn das Handy gestohlen ist und man ändert das Passwort, kann der Dieb auch nimmer in Ihrem Namen Apps kaufen/runterladen.
Die App die darauf zugreift muß selbst root-Rechte haben, sonst hat es nicht mal Lesezugriff, da der betreffende App-Bereich pro App privat ist.
Da man jede App in der Regel bestätigen muß mittels Superuser, ist das zwar schon ein Risiko, aber jetzt nicht so dass es ein komplett offenes Scheunentor per se ist.
Root ist sowieso nur erfahrenen Usern zu empfehlen, die nur einer Handvoll ausgewählter Apps (konkret vermutlich mehrheitlich Titanium Backup, ROM Manager und Root Explorer) Root-Rechte geben.
Andere Apps haben keine Möglichkeit auf die SQLite-Datenbank einer anderen App (die im privaten Dateisystembereich der App liegt) zuzugreifen.
Also, damit das klargestellt ist: ein gerootetes Gerät an sich ist absolut kein Problem - solange man keinem einzigen App Superuser-Rechte gibt, verhält es sich ident wie ein normales Gerät bezüglich Zugriffsrechte.
Und danach muß man einzeln für Apps die das anfordern erlauben dass sie Root-Rechte bekommen - das geschieht nicht automatisch oder gleich allgemeingültig für alle Apps.
D.h. das Problem ist nicht das Rooten des Geräts, sondern das Root-Rechte-Erteilen pro App - hier sollte man vorsichtig sein, aber das weiß man eh.
Sie haben's noch nicht verstanden: ein gerootetes Gerät an sich öffnet die Lücke noch nicht, das ist noch kein Sicherheitsrisiko.
Das Sicherheitsrisiko ist wenn Apps mit Superuser/Root-Berechtigung ausgeführt werden - was man für jede einzelne App bestätigen muß.
"Superuser" (bzw. Root) ist ein Rechte-Attribut das Apps bekommen, nicht die Benutzer des Systems.
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