Peter Bogner verlässt das Wiener Künstlerhaus

Sieht keine Basis für eine Zusammenarbeit mit Michael Pilz und legt Funktion Anfang 2013 zurück

Wien - Peter Bogner, seit 2002 Direktor des Wiener Künstlerhauses, legt seine Funktion Anfang 2013 zurück. Er sieht keine Basis für eine Zusammenarbeit mit Michael Pilz, dem kürzlich neu gewählten Präsidenten der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs, und dessen Team. Bogner, Jahrgang 1963, übergibt das Künstlerhaus, wie er meint, ohne Schulden. Ihm dürfte Peter Zawrel nachfolgen. Zawrel war bis zum Herbst 2011 Geschäftsführer des Filmfonds Wien. Das Gebäude am Karlsplatz ist dringend sanierungsbedürftig. (trenk, derStandard.at, 13.11.2012)

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15 Postings
Aufgefallen

Nichts neues im Künstlerhaus, dass ein überalteter Machtzirkel an den Sesseln klebt. Bin schon gespannt was im Falter steht. http://celle.k-haus.at/falter-cover

endlich

Bogner war eine Schlaftablette, der nichts weiter gebracht hat. Allerdings sollte jetzt dort endlich ein jüngeres Team ran, und nicht wieder so ein alter Präsident.

Bogner

war sehr gut. Ich wünsche Ihm eine schöne neue Aufgabe!

Wäre interessant zu wissen welchen frischen Wind sich der neu gewählte Präsident Michael Pilz erwartet, und vor allem mit welchem Team so ein frischer Wind überhaupt denkbar ist.

der hat

sich vertan, statt "frischen Wind" hätte es "frisches Fördergeld" heißen sollen....

Aktuelle Meldung

Der international bekannte deutsche Künstler Michael Riedel hält am Donnerstag, den 22.11.2012, 14 Uhr im Künstlerhaus Kino seine Antrittsrede als neuer Leiter des Frankfurter Kunstvereins und des Künstlerhauses Wien. Und zwar gemeinsam mit Matthias Ulrich. Bisher tätig in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt.

künstlerischer leiter

warum wird die stelle nicht öffentlich ausgeschrieben, frag ich mich. gibt es gründe od. seilschaften die was dagegen haben. matt wurde durch schafhausen ersetzt. gute lösung. aber bogner durch zavrel.

KAMPF IM UND UMS HAUS

Beim Künstlerhauskschnas am 11.11.2012 kam es zu dramatischen Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern der Celle, dem WINK Präsidenten Beppo Mauhart und einem aus unerklärlichen Gründen anwesenden ehemaligen Kulturbeamten der Stadt Wien namens Peter Zawrel. Beppo Mauhart wurde von anderen Mitgliedern der Celle mit einer Waffe bedroht. Auch Peter Zawrel ereilte ein ähnliches Schicksal. Danach kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Celle Rebellen, wobei einer der beiden durch einen Streifschuss verletzt wurde. Bevor der als Türsteher abkommandierte neue Präsident des Künstlerhauses Michael Pilz schlichtend in die Auseinandersetzung eingreifen konnte.. http://celle.k-haus.at/dramatisc... auskschnas

Dornröschen am Karlsplatz

Eben viel fällt mir nicht ein, wenn ich an die letzten zehn Jahre im Künstlerhaus denke. Die einzige grosse Ausstellung - "Kampf um die Stadt" - wurde nicht von Bogner, sondern vom Wien-Museum verantwortet. Hoffentlich erwacht das Haus jetzt aus seinem Dornröschenschlaf.

kein Profil

Das Problem des Künstlerhauses ist, dass es eigentlich kein Profil hat. Wofür steht es? Einerseits gibt es Fremdveranstaltungen, dann eigene, dann Messen etc. Ein wildes Sammelsurium. Solange dieses Haus kein klares Profil hat, mit wirklich tollen Ausstellungen, werden auch keine Leute kommen. Dafür gibt es in Wien zuviel Konkurrenz an Top Museen. Nur ohne Besucher und Geld wird sich an der tristen Lage nichts ändern. Ein wahrer Teufelskreis...

Durch Schlaftablette Zawrel?

keine ahnung, was super ist: dass bogner geht? dass zawrel kommt? oder einfach, damit man was gepostet hat?

natürlich der Artikelinhalt: dass Bogner geht. Die anderen Herrschaften habe ich noch nicht kennen gelernt, schlimmer kann es aber nicht werden.

schlimmer geht immer

oder: keine ahnung

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