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Stanford - Geht es nach den Thesen des US-Wissenschafters Gerald Crabtree, dann steht es nicht gut um die durchschnittliche Intelligenz der Menschheit. Der Entwicklungsbiologe von der kalifornischen Stanford University glaubt, dass unsere intellektuelle Leistungsfähigkeit allmählich dahin schmilzt. Seine umstrittene Begründung im Fachblatt "Trends in Genetics": Vor Tausenden Jahren, als die Menschen noch in kleinen Gruppen durch die Wildnis streiften, waren intellektuelle Fähigkeiten entscheidend zum Überleben. Doch seit die Menschheit Ackerbau betreibe und in größeren Gemeinschaften zusammenlebe, sei die Intelligenz des Einzelnen weniger wichtig geworden.
Die menschliche Intelligenz hängt demnach von rund 2.000 bis 5.000 Genen ab. Diese Erbanlagen für das Gehirn seien Studien zufolge besonders anfällig für Mutationen, schrieb Crabtree. Er vermutet, dass die Menschheit in den vergangenen 120 Generationen - also etwa 3000 Jahren - Schritt für Schritt an Intelligenz einbüßte.
Früher galt: Nur die Klügsten überleben
Seine These: Wer sein Gehirn früher nicht nutzte, konnte sich nicht ernähren oder vor wilden Tiere schützen. Nur die Klügsten überlebten. Dieser Selektionsdruck ließ nach Meinung Crabtrees die menschliche Intelligenz stetig steigen. Nach der Entwicklung der Landwirtschaft lebten Menschen dagegen in größeren Gruppen zusammen, die auch schwächere Individuen unterstützten. Wichtiger als Intelligenz war es nun laut Crabtree für den Einzelnen, sich vor Krankheiten zu schützen, die in größeren Gruppen häufiger auftreten.
Er widerspricht damit Studien, denen zufolge der durchschnittliche Intelligenzquotient seit Anfang des 20. Jahrhunderts von Generation zu Generation stieg. Dieses Phänomen wurde nach dem Intelligenzforscher James Robert Flynn als Flynn-Effekt bekannt. (APA/red, derstandard.at, 13.11.2012)
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Sie haben aber in der derzeitigen Welt nicht mehr zu melden.
Marie EbnerEschenbach meinte vor Jahren:
"Der Klügere gibt nach, desshalb wird die Welt von der Dummheit regiert"
Es gibt auch heute noch Naturvölker, die genau wie vor tausenden Jahren "in kleinen Gruppen durch die Wildnis streifen", oder es zumindest bis vor nicht allzu langer Zeit getan haben. Die müssten dann heute eigentlich die intellektuellen Überflieger dieses Planeten sein.
In Papua Neu-Guinea oder Brasilien ließen sich bestimmt einige dieser Völker finden, die erst vor relativ kurzer Zeit ihren traditionellen Jäger-und Sammler-Lebensstil aufgegeben haben. Gerald Crabtree könnte seine Theorie ganz einfach testen, indem er bei denen einfach gründliche Intelligenztests durchführt.
Ich würd' Ravens Matrizentest vorschlagen. Der ist nämlich schön kulturneutral:
http://www.thinktonight.com/v/vspfile... -image.gif
Natürlich sollten nichtdestotrotz nur solche Leute getestet werden, die schon eine Schulbildung erhalten haben und alphabetisiert sind.
Sagen wir einfach so: die Herrschenden führten Kriege und stellten seit jeher die Dümmsten, die sie los werden wollten, und die meistens aus den untersten Bevölkerungssschichten stammten, an erster Stelle an die Front. Zu den gefrusteten aggressiven (= aufrührerischen!) Männern dort, die bereits da waren. Kein wirklich intelligenter Mensch würde sich frewillig dahin stellen oder sich gar freiwillig an einem Krieg beteiligen an einem Platz, der ihn direkt gefährdet. Nein, die Intelligenten, die etwas zu verlieren hatten, machten um solche Kampfhandlungen immer einen Bogen.
Da wir schon lange keine Kriege mehr geführt haben, der letzte ist bei uns 70 Jahre her, in den USA noch länger, wirkt sich das natürlich auf die Gesamtpopulation aus.
noch nie was von spezialisierung gehört?
die menschliche gesellschaft hat sich seit dieser zeit immer weiter spezialisiert .. was wirklich zunehmend zum gesellschaftlichen problem wird ..
aber das müsste einem schon seit dem ende des letzten sog. "universalgenies" bewusst sein .. die menschliche gesellschaft sollte sich wieder darauf konzentrieren, dass alle komplexer denken und auch ein verständnis für allgemeine vorgänge und abläufe haben und nicht nur in ihrer eigenen wahrnehmungswelt geistig vor sich hin gammeln ..
US und Wissenschaft. Wer löst ihn auf? Mr. Crabtree.
Möglciherweise steht er schon in der vordersten Reihe der Intelligenzdegradierten. Früher gab es mal nen Intelligenzquotienten. Jetzt zählt vermutlich nur mehr "Quote". Egal um welchen Preis.
Die "Intelligenz" ist ein Maßkonstrukt und dieses vor allem kulturabhängig definiert.
Hier wird eine sehr sehr subjektive Sichtweise unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit propagiert. Das Ende der Wissenschaft naht. Jetzt ist Schluss mit Lustig. Überlebender ist immer Intelligenter. Wer widerlegt sie diese Gleichung? Ich vermute wir sind schon zu dumm dazu.
Intelligenz ist Luxus. Und Luxus rechnet sich im Vergleich nur selten. Evolutionär begünstigt ist immer jene Lösung, die am effizientisten ist, nicht die komplexeste. Wenn aber, so wie es schon lange ist, fast alle einfachen Nischen bereits besetzt sind, so bleibt letztlich nur mehr der Weg zu höherer Komplexität offen.
Unsinn. Die Selektion läuft weiter wie eh und je. Nur der Modus und die Richtung haben sich geändert: früher wurde durch einen frühen Tod selektiert, und tendenziell eher in Richtung hohe Intelligenz. Heute - dank den Segnungen der modernen Medizin - vorwiegend durch Fertilität und in Richtung niedrige Intelligenz.
ich behaupte jetzt einfach einmal dass der fertilitätsunterschied weltweit mit der intelligenz entweder gar nicht oder positiv korreliert
nur weil bei uns die unterschicht im durchschnitt derzeit ein paar kinder mehr bekommt hat das nicht wirklich grosse auswirkungen auf die menschliche evolution, vor allem weil man dieses phänomen nicht uneingeschränkt in die zukunft extrapolieren kann
Gut, behaupten kann man natürlich viel, wenn der Tag lang ist.
Wissenschaftliche Studien haben jedenfalls gezeigt, dass Fertilität auf globaler Ebene sogar hochgradig negativ mit Intelligenz korreliert:
http://en.wikipedia.org/wiki/Fert... telligence
das war wohl ein schuss aus der hüfte wenn sie mich hier mit wikipedia so einfach widerlegen können
trotzdem bin ich noch nicht ganz überzeugt, weil diese studien allesamt für wenige generationen gelten, und die zeitliche komponente wie schon erwähnt sowohl für vergangenheit als auch für zukunft schwer abzuschätzen ist
weil die hohe fertilität wird vielen ländern in denen die demographische bombe schon tickt auf lange sicht vielleicht nicht viel nützen
... sagt nur aus, dass die Intelligenz sich verändert...mehr nicht...
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