Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

300.000 bis 400.000 Menschen in Österreich leiden an COPD in einem behandlungsbedürftigen Stadium.
Am 14. November ist Welt-COPD-Tag. Rund eine Million Menschen sind in Österreich von der chronisch obstruktiven Lungenerkrankungbetroffen, davon 300.000 bis 400.000 in einem behandlungsbedürftigen Stadium. COPD ist damit eine der häufigsten chronischen Erkrankungen in Österreich.
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte künftig für jeden einzelnen COPD-Patienten ein umfassendes Zustandsbild ("control panel") erstellt werden, in den Schwere der Erkrankung, Aktivitätsprofil der typischen chronischen Entzündung der Atemwege und die Auswirkungen auf den Patienten einfließen. Aus dem Gesamtbild kann dann der individuelle Verlauf der Erkrankung abgeschätzt und möglichst individuell behandelt werden.
Die weltweite COPD-Initiative GOLD empfiehlt den Lungenfachärzten ebenfalls, bei der Abschätzung des Krankheitszustandes jedes einzelnen Patienten neben dem Atemwiderstand auch Symptome und Verschlechterungen des Zustands in die Beurteilung mit einzubeziehen.
"Jüngste Forschungsergebnisse, zeigen, dass der FEV1 (per Lungenfunktionsprüfung technisch erhobener Wert für den Atemwiderstand, Anm.) alleine der Vielfältigkeit der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung nicht gerecht wird und damit auch nicht das tatsächliche Krankheitsbild des einzelnen Patienten beschreiben kann", erläuterte Sylvia Hartl, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP)und Oberärztin an der 1. Lungenstation am Otto Wagner Spital in Wien, am 13. November die aktuelle medizinische Neuorientierung bei diesem Krankheitsbild.
Damit die Pneumologen diese individualisierte Medizin in Diagnose und Therapie auch in der Praxis durchführen können, müsse man ihnen, so Hartl, ein EDV-Tool mit allen notwendigen Daten jedes Patienten zur Verfügung stellen, das für den alltäglichen Gebrauch in der klinischen Praxis geeignet sei. Das sei ein "erster Schritt zur individualisierten Medizin, die künftig bei allen chronischen Erkrankungen zur Anwendung gelangen sollte."
Als Instrument dafür beinhaltet das "control panel" die komplette Erfassung der verschiedenen Aspekte im Zustandsbild von Patienten, in das auch die auftretenden Symptome und akute Verschlechterungen (Exazerbationen) einfließen sollen. Die Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung bedeute keinesfalls nur "Medikation", erklärte Hartl, mindestens ebenso wichtig seien regelmäßige sportlich Betätigung oder gesunde Ernährung.
Ausgangspunkt für die Neuorientierung bei der COPD war die Erkenntnis, dass Patienten mit einer so komplexen Erkrankung wie COPD diagnostisch und therapeutisch nicht gleich behandelt werden können.
Hartl: "Es gibt Patienten mit milder COPD (Stadium II, Anm.), die keine Begleiterkrankungen, aber einen raschen Fortschritt der Erkrankung aufweisen. Hier ist trotz der milden Krankheitsausprägung eine Anti-Entzündungs-Therapie anzudenken."
Im Gegensatz dazu gebe es Patienten mit schwerer Erkrankung, geringer Belastungsfähigkeit und zusätzlichen Erkrankungen, bei denen das Leiden mit sich schleichend verschlechternder Lungenfunktion nur langsam fortschreite. Hier kämen wiederum andere Strategien besser zum Tragen. (APA/red, 13.11.2012)
In einer neunstündigen Operation verpflanzten Ärzte einem Mädchen, das ohne Luftröhre auf die Welt kam, eine mit Stammzellen "besiedelte" Kunststoffröhre. Die Operation war erfolgreich - das Mädchen wird wieder essen, trinken und sogar sprechen können
Es gibt unzählige Inhalatoren auf dem Markt, deren Anwendung nicht immer einfach ist. Abhilfe schaffen Videos der Deutschen Atemwegsliga, die Schritt für Schritt die richtige Inhalation erklären
Eine Patientin berichtet im Rahmen des Lungenkongress ihren Weg von der Erstdiagnose bis zur Lungentransplantation
Heilbar ist die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung zwar nicht, durch die richtige Ernährung können aber Folgeschäden vorgebeugt und das Wohlbefinden gesteigert werden
Manche Kranke mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung haben öfter akute Krisen - Infektionen und Stress als Auslöser
Ectoin, das aus Bakterien gewonnen wird, könnte Abhilfe bei Lungenentzündung und COPD verschaffen. Dies haben deutsche Forscher nachgewiesen
Nadel beim Kalenderaufhängen zwischen die Lippen geklemmt - Ärzteteam in einem Linzer Krankenhaus entfernte sie mit speziellem Endoskop
Kleine Spiralen falten die Lunge und verbessern so die Atmung bei Patienten mit überblähter Lunge, sind Mediziner der Uni-Klink Ulm überzeugt
Wichtigstes Mittel zur Bestimmung der Lungenfunktion ist die Spirometrie - Regelmäßiges Training kann Krankheit positiv beeinflussen
Unzureichender Zugang zu Diagnose, Reha und Behandlung bei COPD - Krankenkassen honorieren Therapieprogramm nicht
Medikament hemmt Entstehung entzündungsfördernder weißer Blutkörperchen; eine generelle Verbesserung der Lungenfunktion ist allerdings nicht gegeben
Jeder zehnte Österreicher über 40 Jahre ist behandlungsbedürftig - Betroffene sind immer jünger - Rauchen, Passivrauchen und inhalative Schadstoffe sind die Ursache
Spenderorgane fehlen - Lungen-Lebendspende als Alternative nur für kleine Patientengruppe geeignet
Österreichweite Untersuchungsaktion: 20 Prozent der Getesteten mit Hinweisen für eine obstruktive Lungenerkrankung
Bevölkerung fürchtet sich trotz hoher Inzidenz mehr vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Diskussion über Behandlungsstandards in der Pneumologie
Neuer Ansatz zur Bekämpfung von Lungenödemen - Eiweißmolekül soll natürliche Barriere "wieder errichten"
Leipziger Mediziner starten Studie zur lungenschützenden Wirkung von ACE-Hemmern
In einzelnen Fällen gibt die Atemgasanalyse bereits Hinweise bei Lungenkrankheiten
Atemwegsverengung oft nur ein Begleitphänomen der Herzinsuffizienz
Korrekte Handhabung der unterschiedlichen Inhalationsgeräte ist Voraussetzung für optimale Wirkung
Manche Menschen haben ein erhöhtes Risiko - Gute Behandlungs- und Prophylaxemöglichkeiten
Bessere Diagnoseverfahren und Therapien stehen im Mittelpunkt des Europäischen Lungenkongresses
solang der stögerdolm verantwortlich ist, wird sich nix ändern - aber als geheimnisträger ist er super - er verrät uns nicht wo er die millionen tamiflupackungen und die milliarden grippemasken versteckt hat, damit die orte nicht im ernstfall als ziele für terroristische angriffe herhalten müssen - brav
Mehr als 90% der COPD Patienten sind Raucher. COPD Patienten sterben qualvoll.
Während in Österreich mehr 25% der Jugendlichen rauchen sind andere Länder bereits auf knapp über 10% herunten.
Sichtbare Präventionsmaßnahmen gibt es nicht. Man lässt unsere Jugend schonungslos ins offene Messer laufen. So etwas Menschenverachtendes kann ich mir nur mehr mit der Ignoranz unserer Politiker und mit Korruption erklären.
Deine Zahlen lassen allerdings nur eingeschränkt Euphorie aufkommen, sie gelten nämlich nur für die 15 jährigen. Bei den 18 jährigen Jugenlochen ist die Zahl der Raucher zwar auch gesunken, aber nicht annähernd so deutlich. Hier gab es in 10 Jahren "nur" einen Rückgang um ein Drittel.
Die deutschen wären mal gut beraten, endlich die Tabakwerbung im öffentlichen Bereich zu verbieten, das wird aber wohl nicht passieren, solange die FDP noch den Gesundheitsminister stellt.
Die Politik schafft es nicht einmal, das Rauchen in Lokalen zu verbieten - wie es sogar in tschik-intensiven Ländern wie Italien und Spanien möglich ist. Und in Deutschland.
In Italien ist seither die Herzinfarkt-Rate um ein Drittel gesunken!
Ich habe einen sehr lieben Menschen an COPD sterben sehen. Er ist erstickt. Es war schrecklich, ihn um Luft ringend zu erleben. Am Schluss konnte er nicht mal mehr etwas essen, das hätte zu viel Luftverbrauch bedeutet. Grauenvoll. Erst in der allerletzten Phase ringt der Sterbende nicht mehr nach Luft: dann braucht er keine mehr.
Die Rauch-bedingten Erkrankungen, die meine Eltern mit sich herumführen (nicht gerade wenige) sind genug Motivation, nie damit anzufangen. Leider beginnen die meisten heutzutage mit dem Rauchen noch bevor sie die verheerenden Auswirkungen an ihren Vorbildern sehen können - und da ist man dann schon in der Verleugnungsphase ("wird mir schon nicht passieren").
Ich war vor kurzem in Italien und in Zypern und habe gesehen, dass dort der Anteil an Rauchern (nicht nur unter Jugendlichen) stark gesunken ist.
In den meisten europäischen Staaten ist Rauchen nur noch Sache einer Minderheit, nur in Österreich ist der Anteil an Rauchern unter den Jugendlichen weiter steigend.
Man wird bei uns sogar beschimpft, wenn man nur die Einhaltung der bestehenden Gesetze fordert oder als Nichtraucher darauf besteht, nicht "angestunken" zu werden...
Auch in Österreich ist es Sache einer Minderheit (besonders am Gymnasium), aber wir sind trotzdem noch immer weltweit führend - im negativen Sinn.
Ich bin erst letzte Woche wieder in ein Restaurant gekommen, in dem auf manchen Tischen geraucht wurde, obwohl keine Abtrennung vorhanden war. Das Lokal hatte nicht einmal eine Kennzeichnung an der Tür (!). Gegessen hab ich dort freilich nichts,
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.