Binder & Co steigert Umsatz und Gewinn

13. November 2012, 09:59
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Wien/Gleisdorf - Das börsenotierte steirische Maschinen- und Anlagenbauunternehmen Binder & Co hat im dritten Quartal 2012 den Umsatz um acht Prozent auf 21,43 (19,84) Mio. Euro gesteigert, das Konzernergebnis legte um fast 31 Prozent auf 2,1 (1,36) Mio. Euro zu, teilte das Unternehmen am Dienstag ad hoc mit.

In den ersten neun Monaten des Jahres stieg der Umsatz um 10,2 Prozent auf 58,89 Mio. Euro (53,43 Mio. Euro), der Gewinn (Konzernergebnis) fiel aber um 6,3 Prozent auf 3,42 (3,65) Mio. Euro. Der operative Gewinn (Ebit) blieb in der gleichen Periode unverändert bei 4,98 Mio. Euro. Die Anzahl der Mitarbeiter legte von 311 auf 342 zu.

Trotz der "planmäßigen Anlaufverluste" in den neuen Tochterunternehmen (der im Juli 2011 übernommenen Comec-Binder S.r.l. und der im Jänner 2012 gegründeten Bublon GmbH) sei das Ebit stabil geblieben, hebt Vorstandsmitglied Karl Grabner hervor: "Auch wenn sich die Auftragseingänge in den Sommermonaten etwas schwächer entwickelten, gehen wir für das Gesamtjahr dennoch von einem Wachstum aus." Der Auftragsstand lag per 30. September 2012 mit 34,8 Mio. Euro um 2,3 Prozent unter dem Vorjahreswert (35,61 Mio. Euro) "und spiegelt damit die allgemeine Wirtschaftslage in Europa wider".

Mehr Umsatz in der Aufbereitungstechnik

In der Aufbereitungstechnik stieg der Umsatz in neun Monaten um 23,4 Prozent auf 28,06 Mio. Euro. Beide neue Tochterunternehmen sind diesem Bereich zuzuordnen, daher fiel das Ebit von 2,26 Mio. Euro auf 1,72 Mio. Euro. Dafür stiegen die Auftragseingänge von 19,84 Mio. Euro auf 33,74 Mio. Euro.

In der Umwelttechnik wuchs der Umsatz in den ersten drei Quartalen von 19,96 Mio. Euro auf 20,59 Mio. Euro, das Ebit von 1,66 Mio. Euro auf 2,25 Mio. Euro. Die Neuaufträge gingen allerdings von 32,26 Mio. Euro auf 18,66 Mio. Euro zurück.

Das im eigenständigen Tochterunternehmen Statec Binder GmbH geführte Segment Verpackungstechnik erwirtschaftete einen fast unveränderten Umsatz von 10,24 Mio. Euro (Q1-3/2011: 10,74 Mio. Euro), auch das Ebit ging nur geringfügig zurück, von 1,06 Mio. Euro auf 1,01 Mio. Euro.

Am Standort Gleisdorf wurden in neun Monaten 5,5 Mio. Euro investiert. (APA, 13.11.2012)

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